Was bietet Ivan Rakitić?

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Mit Sevilla gewann Ivan Rakitić letzte Saison als Kapitän die Europa League, woraufhin er für geschätzte 18-20 Millionen Euro zum FC Barcelona wechselte. Dort ersetzt er Cesc Fàbregas, der zum FC Chelsea abwanderte. Doch Rakitić ist weit mehr als nur ein Fàbregas-Ersatz: Der Kroate ist noch vielseitiger als der Spanier und wird dem Team auch gegen den Ball enorm weiterhelfen.

Mehr Variabilität

Der FC Barcelona hat diesen Sommer sehr viel investiert und ist mittlerweile so aufgestellt, dass Luis Enrique sehr viele taktische Möglichkeiten hat. Einer der Gründe hierfür ist Ivan Rakitić. Der Kroate ermöglicht es den Katalanen, mehrere Systeme zu spielen und diese auch innerhalb des Spiels zu variieren. Er könnte ganz klassisch als Achter in einem 4-3-3-System agieren, was quasi eine Grundvoraussetzung für einen Mittelfeldspieler beim FC Barcelona ist. Zudem kann Rakitić auch weiter vorne spielen – er war bei Sevilla teilweise ein Zehner, was auch bei Barça eine mögliche Variante wäre. In Spielen, in denen Messi geschont wird, könnte man Rakitić hinter Suárez und Neymar stellen. Als ‚Falsche Neun‘ wird man ihn dagegen wohl nicht sehen, da Luis Enrique hier voraussichtlich auf Rafinha als Ersatz für Messi setzt.
Eine noch realistischere Option geht dahin, Rakitić als Sechser in einer Doppelsechs spielen zu lassen. Neben einem defensiveren Sechser wie Mascherano oder Busquets könnte der Kroate dann derjenige sein, der den Weg nach vorne sucht und das Spiel von hinten ankurbelt. Gerade seine physischen Fähigkeiten und sein gutes Spiel gegen den Ball prädestinieren ihn für eine solche Rolle.

Mehr Kompaktheit

Der Grund dafür, dass man Ivan Rakitić auch als Sechser einsetzen könnte, ist sein Arbeiten gegen den Ball. Dies wird dem ganzen Team weiterhelfen, ungeachtet dessen, in welcher Rolle der Kroate agiert. Zum einen hat er mit seinen 1,84m eine Körpergröße, die im Zusammenspiel mit den weiteren überwiegend großen Neuzugängen eine große Hilfe bei Standardsituationen sein könnte – sowohl offensiv als auch defensiv. Zum anderen bringt er eine ordentliche Grundschnelligkeit mit, die im Spiel gegen den Ball sehr hilfreich ist. Auch in diesem Bereich stellt Rakitić eine Verbesserung zu Fàbregas dar. Der Kroate ist sehr fleißig beim Spiel gegen den Ball und auch sehr zweikampfstark, nicht zuletzt auch wegen seiner guten Physis. Genau das fehlte den Katalanen seit dem Abgang von Seydou Keita. Ivan Rakitić mag, was die Physis angeht, zwar nicht ganz so stark sein wie Keita, doch er bringt endlich wieder diesen physischen Aspekt ins Spiel von Barcelona. Da auch viele der anderen Neuzugänge körperlich ziemlich stark sind, ist auch in dieser Hinsicht eine enorme Verbesserung zur letzten Saison im gesamten Team zu erkennen.

Rakitić = Tore und Vorlagen

Der Kroate ist ein Spieler, der dem Team auf viele Arten weiterhilft. Neben den schon genannten Vorzügen kommt noch hinzu, dass er sowohl sehr torgefährlich ist als auch sehr viele Assists verbuchen kann. Letzte Saison war er in der Liga einer der wenigen Spieler, die sowohl eine zweistellige Toranzahl als auch eine zweistellige Anzahl an Vorlagen vorweisen konnten. Das spricht für seine Klasse. Er kann seine Mitspieler sehr gut in Szene setzen, aber auch selbst als Entscheider auftreten. Und ein wichtiger Unterschied zu Cesc Fàbregas ist, dass Rakitić eine ganze Saison lang seine Leistung abruft und nicht in der Rückrunde komplett einbricht. Zugegeben, es ist natürlich etwas völlig anderes, diese Leistung bei Barcelona zu bestätigen, wo man unter viel größerem Druck steht. Dennoch ist Ivan Rakitić genau der Spielertyp, den die Katalanen gebraucht haben, und wenn er seine Leistungen aus Sevilla und aus den ersten Testspielen durch die Saison hinweg bestätigen kann, dann wird er ein absoluter Glücksfall für Barça sein.

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