Barças Spielstil unter Ernesto Valverde

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Wieder einmal gewannen die Mannen von Ernesto Valverde ihr Spiel in der Liga. Am letzten Spieltag hieß der Gegner CD Leganés und Barça siegte mit drei Toren Unterschied. Abgesehen vom Supercup verloren die Katalanen diese Saison kein einziges Spiel. Die Ergebnisse stimmen so weit, aber die Art und Weise gefällt und überzeugt nicht jeden Culé. Wir versuchen unseren Fokus auf die Spielart der Katalanen zu richten und fragen uns, ob die Kritik an Valverde berechtigt ist. 


Der Spielstil wurde bei uns im Forum in den letzten Wochen stark diskutiert. Valverde muss sich Vorwürfen stellen wie, sein Spielstil sei nicht ansehnlich oder nur ergebnisorientiert. 


Momentan steht der FC Barcelona blendend da. In der Liga festigt man den ersten Tabellenplatz und hat auf Real Madrid bereits zehn Punkte Vorsprung und das obwohl erst 12 Spieltage bestritten worden sind. Der ärgste Verfolger der Katalanen ist weder Real Madrid, noch Atlético Madrid, sondern der FC Valencia. Marcelino, Trainer des FC Valencia, leistet hervorragende Arbeit und verhilft dem Klub, ein Stück seines alten Glanzes wiederzuerlangen. Der Punkteabstand beträgt hierbei vier Punkte. 

Barça spielt wieder im Kollektiv

Die Spiele unter Valverde haben objektiv gesehen nicht viel mit der Ästhetik, wie sie damals unter Guardiola zelebriert wurde, zu tun. Wer will es ihm verübeln? Erst seit Beginn dieser Saison sitzt mit Ernesto Valverde der neue Trainer des FC Barcelonas auf der Trainerbank. Der Druck, den Valverde spürt, muss ungeheuerlich sein. Nach der letzten Saison von Luis Enrique wurden die Stimmen sehr laut, dass Barça schon lange nicht mehr im Kollektiv spiele und die Spielkultur als solches verloren gegangen sei. Barça hat noch nicht wieder zurück zu seinen Wurzeln bzw. dem Tiki-Taka gefunden, aber im Gegensatz zu den Auftritten von Luis Enrique präsentiert sich die Mannschaft schon viel eher als Team. Zwar ist Messi der Topscorer und hat schon seit Jahren einen wahnsinnig großen Impact auf das Spiel und die Mannschaft, aber selbst mit einem Messi, der in den letzten Spielen teilweise sehr gut von den Gegnern bearbeitet wurde, war die Mannschaft im Stande Tore im Kollektiv zu erzielen. 

Dauerzustand? 

So ehrfurchtgebietend der Name FC Barcelona als Kontrahent auch klingen mag, so bescheiden ist der Kader ausgeschmückt und aufgebaut. Valverde hat insbesondere auch nicht unbedingt das ideale Spielermaterial, um entsprechend schön aufspielen zu lassen. Hierbei seien Gomes, Rakitic und Paulinho erwähnt. Mit einem Luis Suárez im Sturm ist das Tiki-Taka grundsätzlich nicht möglich. Gemessen an der Qualität, die Valverde zur Verfügung steht, und dem aktuellen Tabellenstand, muss konstatiert werden, dass er einen hervorragenden Job macht und ohne jeden Zweifel das Maximum aus dem Kader holt. Der aktuelle Vorsprung in der Liga ist optimal, sollte dieser über mehrere Monate aufrechterhalten werden können, hätte man mehr Spielraum für Rotationen in den englischen Wochen – bzw. in der KO-Phase der Champions-League. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich der Spielstil ändern wird in naher Zukunft. Dafür ist das reine Ergebnis wichtiger und immerhin agiert die Mannschaft mehr im Kollektiv als noch unter Enrique. 

 

Ihr seid gefragt: Wie findet ihr die bisherige Entwicklung von Barça unter Valverde? Sind für euch signifikante Unterschiede festzustellen oder ist eurer Meinung nach alles beim Alten geblieben? 

 

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