Das Nou Camp Nou: Zahlen und Fakten zum Stadionprojekt

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Nun steht das endgültige Konzept des neuen Camp Nou fest, welches zur Saison 2021/2022 im neuen und modernen Look erstrahlen soll. Dass die ehrwürdige Festung des FC Barcelona ein Facelifting vertragen könnte, steht außer Frage und in diesem Fall wird das in einer sehr umfangreichen und zugleich teuren Weise umgesetzt. Hier einige interessante Details und Zahlen zum neuen Camp Nou.  

Es ist das größte Projekt der jüngeren Klubgeschichte, wenn nicht sogar seit dem Bau des aktuellen Camp Nou selbst im Jahre 1957. Das Camp Nou bekommt nicht nur ein neues Aussehen, sondern wird bis ins kleinste Detail modernisiert und ausgebaut. Auch wenn man bei solchen Designfragen nicht jeden Geschmack treffen kann, so kann sich dieses Projekt international sehen lassen und könnte nicht besser zu einem Klub mit der Größenordnung des FC Barcelona passen, der laut Bartomeu als erster die Schallmauer von einer Milliarde Umsatz durchbrechen will. 

Hier nun einige Fakten und Zahlen zum geplanten Ausbau des Camp Nou

  • Das Camp Nou verliert den aktuellen Look eines Colosseums oder, wie einige auch sagen würden, einer „Schüssel“ und erhält ein Dach, welches alle Stadionplätze überdecken und Schutz vor Sonne, Wind und Regen bieten soll.
  • Es soll eine uneingeschränkte Sicht auf das Spielfeld von jedem der Plätze im Stadion ermöglicht werden. Darüber hinaus wird es im Innenraum ergänzend auch neue und moderne Bildschirme sowie Ergebnistafeln geben.
  • Das Fassungsvermögen des Stadions wird von knapp unter 100.000 auf 105.000 erhöht

    . Damit wird das größte Stadion Europas noch größer.

  • Die neuen Sitzplätze im Stadion sollen den Fans auf der Warteliste für das Saisonticket vergeben werden.
  • Die aktuellen Sitze werden entfernt und durch neue, ergonomische Varianten ersetzt.
  • Die Mobilität im Stadion soll durch größere Abstände und bessere Durchgänge zwischen den einzelnen Etagen, Reihen und Sitzen sowie neue Stufen verbessert werden.
  • Eine neue Parkanlage soll unter dem Stadion und dem Palau Blaugrana entstehen.
  • Der Start der Arbeiten ist für die Saison 2017/18 angesetzt. Das Projektende soll in der Saison 2021/22 sein.
  • Auf der Visitenkarte der japanischen Firma Nikken Sekkei, die den Zuschlag für den Bau erhielt, stehen Bauten wie die Saitama Super Arena, das Big Swan Stadium, das Osaka Dome oder das Tokyo Dome.

Wie viel soll das Vorhaben kosten?

Laut den Zahlen, die der Klubpräsident Josep Bartomeu beim Referendum im Jahr 2014 präsentierte, kalkuliert man insgesamt mit 600 Millionen Euro. Auf das Camp Nou selbst entfallen dabei 420 Millionen Euro. 90 Millionen sollen auf den Bau der neuen Sportstätte Palau Blaugrana entfallen. Die neue Stätte soll Platz für 10.000 Zuschauer für verschiedene Events und Basketballspiele in der Euroleague bieten. Zudem ist auch eine neue Sporthalle mit 2.000 Plätzen sowie eine Eiskunsthalle geplant. Das Palau Blaugrana wird auf dem Gebiet des aktuellen Miniestadi entstehen.

Weitere 40 Millionen Euro entfallen auf die neue Untergrund-Parkanlage mit bis zu 5.000 Plätzen. Mit 30 Mio. Euro soll der Bau von neuen Büro- und Gebäudekomplexen finanziert werden.

Schlussendlich entfallen die letzten 20 Mio. Euro auf die umliegende Infrastruktur und den Bau des neuen Miniestadi, welches auf dem Ciutat Esportiva Trainingsgelände entstehen und 12 Mio. Euro kosten soll. Das neue Miniestadi werde ein Fassungsvermögen von 6.000 Plätzen bieten.

Wie soll das Projekt finanziert werden?

400 Millionen Euro hat der Klub vor, selbst aufzubringen und zwar durch eigene Mittel, die Gewinne aus der Nutzung des vollendeten Projekts und den Verkauf des Stadion-Beinamens. Weitere 200 Millionen will man durch einen Konsortialkredit beschaffen.

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