Die Reise der Penya Azulgrana Frankfurt nach Leverkusen

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Als am Dienstagabend der FC Barcelona in der Champions League auf den deutschen Vertreter aus Leverkusen traf, war auch unser Partner aus Frankfurt vor Ort. Die Penya Azulgrana Frankfurt ließ es sich nicht nehmen, anzureisen und Jesus Munoz Perez erzählte uns exklusiv, wie der Tag aus seiner Perspektive verlief.

Von Raphael Lugowski

Dass die Spieler des FC Barcelona sich tatkräftiger Unterstützung erfreuen durften, war kaum zu überhören. Bereits kurz nach Anpfiff der Begegnung erklang die Stimmgewalt der zahlreich angereisten Fans der Blaugrana, welche ihre Vereinshymne zum Besten gaben, leidenschaftlich vorgetragen wie von einer großen Musikband, die ihr letztes Konzert gibt, bevor die einzelnen Protagonisten einvernehmlich für immer getrennte Wege gehen. Diesen wohltuenden Klängen konnte die Fraktion der Leverkusener-Fans dann auch kaum etwas entgegenhalten, mit Ausnahme von Pfiffen, die ihr Ziel jedoch verfehlten und die Anhängerschaft der Katalanen nicht von ihrer patriotischen Haltung abbringen konnten, sondern sie im Gegenteil in ihren Bestrebungen noch stärkten. Es war ein grandioser Abend nicht nur für den FC Barcelona, der sich eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel im Camp Nou verschaffte, sondern auch für all jene, die an diesem Erlebnis vor Ort teilhaben konnten.

Mit 100 Cules durch die Kölner Innenstadt

Gegen Mittag trafen sich einige Mitglieder der Penya Azulgrana Frankfurt, um die gemeinsame Reise nach Leverkusen zu unternehmen. So setzten sie sich mit drei Fahrzeugen in Bewegung, um in Leverkusen vor der BayArena die anderen Mitglieder der Penya zu treffen, die aus Kalsruhe und Siegen angereist waren. Insgesamt war der 3. offizielle Fanklub des FC Barcelona in Deutschland mit 28 seiner 77 Mitgliedern vertreten. Vom Stadion aus ging es weiter in Richtung Köln zum Heumarkt, der ausgemachten Anlaufstelle für alle Penyas und Cules. Neben den Penyas aus Stuttgart, Belgien und Holland war selbstredend auch der offizielle Fanklub aus Köln vertreten, der am Vortag sein dreijähriges (offizielles) Gründungsjubiläum gefeiert hat und auch Repräsentanten des FC Barcelona in Gestalt von Josep M. Barnils und Toni Freire geladen hatte. Die Gruppengröße hat sich damit auf ca. 100 erhöht und es bildete sich eine tolle Atmosphäre unter den vielen Fans heraus: „Die Stimmung in Köln war gigantisch, unbeschreiblich“, berichtet Jesus. Vom Heumarkt aus zog es die Penya-Traube in Richtung Kölner Fußgängerpassage, damit die Einheimischen von der Präsenz der Cules Kenntnis erlangen und erfahren konnten, welch tolle Fans der FC Barcelona hat. Dokumentiert wurde diese gemeinsame Unternehmung von einem regionalen Fernsehteam, das die Gefolgschaft des FC Barcelona in Köln den ganzen Tag begleitet hat. „Das war das Highlight des Tages“, erzählt Jesus.

Penya Leverkusen 2

„Ich bekam Gänsehaut“

Gegen 19:00 Uhr ging es dann gemeinsam zur Spielstätte, in der Bayer Leverkusen die Blaugrana empfing. Befeuert wurde die Stimmung in und außerhalb des BayArena von einem jungen Burschen, der mit seiner Trommel und einem Megaphone immer wieder dafür sorgte, dass auch niemand die Anwesenheit der Cules in Köln verkennt. „Wir haben ihn mit einem Duracel-Hasen verglichen, er wurde einfach nicht müde“, meint Jesus und führt weiter aus: „Die Stimmung im Stadion war super, und als die knapp 3000 Fans die Barca-Hymne anstimmten, bekam ich Gänsehaut.“ Die BayArena hat lediglich ein Fassungsvermögen von 30.000 Zuschauern, was bedeutet, dass ein Zehntel der Plätze im Stadion den Fans der Katalanen zugewiesen worden sind. Dies stellt einen verhältnismäßig hohen Anteil dar. Aus diesem Grund war es nicht weiter verwunderlich, dass die Cules die Stadionakkustik in beachtlichem Ausmaß mitprägten. Stellvertretend für alle Anhänger des FC Barcelona auf der Welt haben sie der Mannschaft das gegeben, was sie benötigte, um die letzten Leistungsreserven aus sich herauskitzeln und das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden zu können. An dem Ausgang des Spiels bestand in der Gruppe um Jesus keinerlei Zweifel: „Zu dem Gefühl hinsichtlich des Spiels muss ich sagen, dass wir alle davon überzeugt waren, dass Barca gewinnen wird.“ Und so kam es dann schließlich, auch Dank der tollen Unterstützung der Penya Azulgrana Frankfurt. Um 3:30 Uhr ist Jesus heimgekehrt, einerseits glücklich, endlich zur Ruhe kommen zu können, andererseits traurig darüber, dass es schon wieder vorbei war. Dies sollte aber nicht das letzte Mal in dieser Saison gewesen sein, dass die Penya dem Verein vor Ort ihre Sympathie zusichert, und so verkündet Jesus: “Ich freue mich schon auf die nächsten Reisen.” Visca el Barca, visca la Penya Azulgrana Frankfurt. 

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