FC Barcelona gegen Espanyol Barcelona: Spielbericht

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Bildquelle: fcbarcelona.com

Im vorletzten Saisonspiel stand für den FC Barcelona das Finale des katalanischen Pokals an. Normalerweise ist dies ein Spiel, in dem einfach die Mannschaft von Barça B aufläuft, aber da die erste Mannschaft nur noch ein Pflichtspiel vor der Brust hat, bei dem es auch „nur“ noch um Rekorde geht, durften diesmal auch viele etablierte Spieler mitreisen.

 Tito Vilanova schickte folgende Mannschaft ins Rennen:

1. Halbzeit

Der FC Barcelona kam gut ins Spiel und war von Beginn an der Herr der Lage. Vilanovas Mannen ließen den Ball sehr gut in den eigenen Reihen laufen und verhinderten so, dass Espanyol offensiv gefährlich werden konnte. Bezeichnend für diese Situation zu Spielbeginn ist die Tatsache, dass Barça nach neun Minuten einen Ballbesitzanteil von 92% hatte. Was dem Team rund um Debüt-Kapitän Pedro aber abging, war der Zug zum Tor. Bis in die Hälfte des Gegners lief der Ball gut, aber man schaffte es nicht, den letzten Pass zu spielen und den Ball mal gefährlich in den Strafraum zu bringen.

Anders Espanyol: Adriano verliert völlig ohne Not den Ball und nur einen Pass später steht Simao alleine vor Oier Olazabel und vollstreckt souverän. Bei jenem Pass standen Sergi Gomez und Patric nicht eng genug beieinander, wodurch die Lücke für einen tödlichen Pass vorhanden war.

Von nun an wurde Barça aber besser. Plötzlich war der Zug zum Tor da und man merkte der Mannschaft den Willen und die Entschlossenheit an, den Ausgleich zu erzielen. Die besten Chancen vergaben Rafinha, nach einem Freistoß von dos Santos und Sergi Roberto, der mit einem Schuss aus der Drehung am hervorragend haltenden Kiko Casilla scheiterte. So ging es mit einer schmeichelhaften Führung für Espanyol in die Pause.

2. Halbzeit

Die zweite Halbzeit war von zwei Dingen geprägt: vielen Auswechslungen und vielen Chancen von Barça. Die ersten Annährungen an das Tor von Casilla kamen schon recht früh nach der Pause, doch noch konnte Barcelona Espanyols Schlussmann nicht überwinden und wenn doch, stand der Pfosten im Weg. In der Folgezeit kam Espanyol etwas besser ins Spiel, auch weil Barça nach den vielen Wechseln kurzzeitig etwas unsortiert wirkte. Wirklich gefährlich wurde Espanyol aber nicht, lediglich nach einer Ecke wurde es etwas brenzlig für Barcelona.

Die letzten ca. 20 Minuten gab es dann Chancen für Barça in Hülle und Fülle, aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Sowohl Sánchez als auch Fàbregas und mehrfach Villa scheiterten an Espanyols sehr gut aufgelegtem Torhüter. Als man dann schon das Gefühl hatte, dass Barcelona an diesem Abend einfach kein Tor mehr machen kann, spielte Alex Song einen wunderbaren Pass genau in den Lauf von Fàbregas, der dann den hochverdienten Ausgleich erzielte.

Das Elfmeterschießen

Xavi schoss den ersten Elfmeter und es ging so weiter wie in den 90 Minuten zuvor: Casilla hielt den halbhohen Schuss des Barça-Kapitäns. Espanyols erster Schütze Wakaso traf souverän. Die nächsten drei Spieler, Fàbregas, Petrov und Piqué, trafen auch, bevor dann Colotto nur die Latte traf. Alexis Sánchez war dann derjenige, der Barcelona in Führung brachte. Nachdem dann auch Espanyols nächster Schütze, Verdu, das Tor nicht traf, ließ es sich David Villa nicht nehmen Barça zum Sieg zu schießen.

Der FC Barcelona hat damit zum siebten Mal den katalanischen Pokal gewonnen und zieht somit wieder an Espanyol vorbei (6 Titel).

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