Luis Suárez: „Ich genieße die Rolle der Person, die das Team anfeuern muss, überhaupt nicht“

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Seine Bissattacke während der Weltmeisterschaft 2014 an Giorgio Chiellini sollte für Luis Suárez, die Star-Verpflichtung des FC Barcelona in diesem Sommer, ein heftiges Nachspiel haben. Die anfänglich drakonische Strafe seitens der FIFA wurde im Nachhinein vom CAS noch relativiert. Nun muss der 27-Jährige bis zum 24. Oktober auf sein Pflichtspieldebüt im Dress der Blaugrana warten. In einem Interview äußerte sich Suárez selbst zu seiner aktuellen Situation beziehungsweise zu seiner Spielsperre sowie über frühere Aktionen dieser Art.

Über seine Abstinenz:

Ich bin in dieser Angelegenheit sehr entspannt. Ich habe bereits Erfahrungen in England damit gemacht und ich weiß somit schon, wie ich damit umzugehen habe.“

Der anstehende Druck nach seiner Rückkehr: „Ich habe mich bereits daran gewöhnt, unter solch einer Art von Druck zu spielen, oder besser gesagt unter keinem Druck, sondern eher mit dem Umstand, dass so viele Augen auf einen gerichtet sind. Aber an diese Situation muss ich mich anpassen und vor allem jetzt umso mehr, weil ich beim besten Klub auf dieser Welt angestellt bin. Hier werden mit Sicherheit deutlich mehr Augen auf mich gerichtet sein als zuvor. Du musst nun noch achtsamer sein, mehr Verantwortung auf dich nehmen und Intelligenz zeigen.“

Ich habe mich bereits gewöhnt, unter solch einer Art von Druck zu spielen.

Über die Rolle des Beobachters: „Ich genieße die Rolle der Person, die das Team anfeuern muss, überhaupt nicht. Ich würde viel lieber spielen und einen Nutzen für den Klub darstellen, der für mich durch vieles gegangen ist, um mich zu erhalten. Die Wahrheit ist, dass du unglaublich leidest. Ich habe bereits einige Spiele aufgrund der Suspendierung verpasst, und diese Zahl wird noch wachsen. Du fühlst dich komplett hilflos, wenn du so weit entfernt einfach nur zuschauen kannst. Du kannst nichts tun, außer mit den Leuten zu sprechen und das Team anfeuern. Ich muss das nun einfach akzeptieren und mir meiner Rolle bewusst sein. […] Aber es erleichtert mein Gemüt, wenn ich meinen Kindern erzählen kann, dass ich wieder arbeiten werde. Ich fühle mich nun wieder wie ein richtiger Fußballer.“

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