Spieler des Spiels gegen AS Rom: Lionel Messi und Neymar zurück – Barça bereit für die Saison

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Bei der 50. Auflage der Joan Gamper Trophy und gleichzeitig dem letzten Testspiel vor dem UEFA Supercup, setzte sich der FC Barcelona in beeindruckender Art und Weise gegen den AS Rom durch. Das 3:0 für die Blaugrana wurde dem Spielverlauf vollends gerecht und hätte durchaus noch höher ausfallen können. Besonders in der Offensive überragten die zurückgekehrten Lionel Messi und Neymar sowie der Kroate Ivan Rakitić.

Marc-André ter Stegen: Die ‘Nummer 1’ konnte seine Torwartfähigkeiten zu keiner Zeit unter Beweis stellen, da er schlicht und einfach von der Offensive des AS Rom nicht gefordert wurde. Bis zu seiner Auswechslung in der 61. Minute musste er nicht einen Ball parieren, zeigte sich jedoch stets aufmerksam und um eine schnelle Einleitung der Angriffe bemüht. Konnte außerdem einige Male (erneut) seine ausgezeichnete Technik als Fußballer präsentieren.

Dani Alves: Schaltete sich sofort durch schöne Kombinationen mit Messi & Co. in das Offensivspiel ein und servierte teils gefährliche Flanken. Hinten selten gefordert; war aber stets zur Stelle, um Angriffe der Roma frühzeitig zu unterbinden.

Marc Bartra: Wurde wie die komplette Defensive kaum vor größere Probleme gestellt. Hatte jedoch gute Momente im Zweikampf und im Aufbauspiel. Insgesamt eine solide Vorstellung.

Thomas Vermaelen: Gleiches wie für Marc Bartra gilt für den Belgier. Stellte einige Male seine Zweikampfstärke unter Beweis und zeigte sich sicher im Spiel nach vorne. Kann, sollte er verletzungsfrei bleiben, eine gute Ergänzung für die Tiefe des Kaders sein.

Jérémy Mathieu: Brauchte auf seiner Zweitlieblingsposition eine Weile, um sich in das Spiel einzufinden. Schaltete sich jedoch in der Folge immer häufiger in die Offensive ein und bereitete das erste Tor vor, als er Neymar einen spektakulären Querpass von Messi auf dem Silbertablett servierte. Defensiv zu Stelle, wenn er gefordert wurde.

Javier Mascherano: Spielte wie schon bei der argentinischen Nationalmannschaft im defensiven Mittelfeld und hatte sprichwörtlich alles im Griff. Er war ein grundlegender Faktor für die Harmlosigkeit des AS Rom, da er mit seiner Ballsicherheit und Zweikampfstärke jeden Versuch eines Gegenangriffs im Keim erstickte.

Ivan Rakitić: Einer der stärksten Spieler auf dem Feld. Er agierte in Abwesenheit von Iniesta als Taktgeber im Mittelfeld und wurde immer wieder aus der Distanz gefährlich. So auch in der 66. Minute, als er aus 25 Metern das runde Leder in den linken Winkel nagelte. Harmonierte zudem hervorragend mit seinen Kollegen und untermauerte, dass er in dieser Form einer der wichtigsten Bestandteile der Mannschaft ist.

Rafinha Alcántara: Eine deutliche Steigerung zu den letzten Spielen. Er fühlte sich an der Seite des Kroaten sichtlich wohl und wirkte von Beginn an agil und kreativ. Scheiterte jedoch zweimal kläglich vor dem Tor, als er jeweils einen Abpraller frei stehend nicht verwerten konnte. Da das Toreschießen aber glücklicherweise nicht zu seinen Hauptaufgaben zählt, kann man die Vorstellung insgesamt als gelungen betrachten.

Lionel Messi: La Pulga ist zurück und machte da weiter, wo er aufgehört hatte. Von Müdigkeit nach der Copa Amèrica keine Spur. Zu Beginn ließ Messi noch die letzte Konsequenz und Genauigkeit im Abschluss vermissen, zauberte dann jedoch einen Pass aus dem Fußgelenk, den Mathieu und Neymar folgerichtig in ein Tor ummünzten. Fand in der 41. Minute auch zu gewohnter Abschlussstärke zurück, als er eine Ablage von Neymar kompromisslos im Tor unterbrachte. Seine Tätlichkeit gegen Mapou sollte aber nicht unerwähnt bleiben.

Luis Suárez: Nicht so involviert wie noch in den vorherigen Testspielen. Kämpfte aber wie gewohnt für die Mannschaft und konnte sich auf seine kongenialen Sturmpartner verlassen, die insgesamt frischer wirkten.

Neymar: Ein Tor und ein Assist. Eine gute Bilanz für die ersten 60 Minuten Klubfußball in dieser Saison. Kombinierte gut mit Mathieu und später Alba und wirkte stets gefährlich. ‘MSN’ ist wieder vereint und hat anscheinend nichts von seiner Genialität verloren.

Jordi Alba (45′ für Vermaelen): Fügte sich direkt gut in das Offensivspiel ein und hatte nach fünf Minuten bereits eine gute Gelegenheit. Musste allerdings in der 75. Minute wieder verletzt vom Platz. Er fehlt voraussichtlich 10-15 Tage.

Andrés Iniesta (61′ für Rafinha): Der neue Kapitän des FC Barcelona übernahm schnell die Kontrolle im Mittelfeld und hatte einige gute Aktionen, ohne jedoch für die ganz großen Momente zu sorgen.

Sergi Roberto (61′ für Dani Alves): Entwickelt sich immer mehr zur Allzweckwaffe von Luis Enrique. Begann erneut auf der rechten Abwehrseite, ehe er dann nach Albas Verletzung auf der linken Seite in einer Dreierkette spielte. Machte seine Aufgabe auf beiden Positionen gut.

Sergio Busquets (61′ für Mascherano): Übernahm die Rolle des Argentiniers als Sechser und erledigte sie genauso souverän. Zudem gewohnt stark im Aufbauspiel.

Gerard Piqué (61′ für Mathieu): Kaum gefordert, wie der Rest der Abwehr. Hatte jedoch einige gute Zweikämpfe, als es gefährlich hätte werden können.

Claudio Bravo (61′ für ter Stegen): Gleiches Fazit wie für den deutschen Keeper. Keine nennenswerte Parade, aber weitgehend solide bei der Ballverteilung.

Sandro Ramírez (61′ für Messi): War motiviert sich zu zeigen, konnte jedoch aufgrund der nachlassenden Spielfreude der Katalanen kaum Akzente setzen.

Munir El Haddadi (61′ für Suàrez): Auffälliger als Sandro, aber ähnliches Schicksal. Teils gute Ideen und Kombinationen, ohne den nötigen Erfolg.

Pedro Rodríguez (61′ für Neymar): Es waren vielleicht die letzten 30 Minuten, die Pedro im Trikot der Blaugrana gespielt hat. Einer der auffälligsten Spieler in der Schlussphase, insbesondere mit einigen guten Ballgewinnen. Versuchte noch ein Tor zu erzielen, blieb aber ohne das nötige Glück im Abschluss.

Alen Halilović (76′ für Alba): Kam durch Albas Verletzung wohl etwas unverhofft noch zu seinem Einsatz, ließ aber in einigen Momenten sein großes Talent und Potenzial aufblitzen.

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