Stimmen zum Spiel gegen Leverkusen

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Keine 24 Stunden nachdem der FC Barcelona mit dem 7:1 Sieg gegen Leverkusen die Fußballwelt verzauberte, meldeten sich schon zahlreiche Fußballgrößen und aktive Spieler zu Wort und zollten der Mannschaft und insbesondere Lionel Messi den Respekt, den sie sich hart erarbeitet haben.

Von Achmat Chaziew

“Das achte Weltwunder”

Der Star des Abends selber, Lionel Messi, zeigte sich sehr bescheiden und stellte die Leistung der Mannschaft in den Vordergrund: „Es ist natürlich schön, fünf Tore zu schießen, aber das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben und weitergekommen sind.“ Der Trainer des Jahrhundert-Teams Pep Guardiola hatte natürlich auch ein paar lobende Worte parat: „Messi ist einzigartig. Fünf Tore zu erzielen ist nicht einfach, aber wenn sich Leo das Ziel setzt, eines Tages sechs Tore zu erzielen, wird er es sicher auch schaffen“, erklärte er und führte weiter aus: „Er ist ein Geschenk und ich werde immer sagen können, dass ich ihn trainiert habe […] Der Thron gehört ihm und nur er wird entscheiden, wann er diesen verlassen wird.“ Sogar die Madrider Zeitung „Marca“ sprach von „Diego Maradonas Nachfolger“ und der „kleinen Hand Gottes“. Die Katalanische Zeitung „Sport“ sieht in ihm sogar das achte Weltwunder. Da bleibt nur zu hoffen, dass der Weltfußballer das Niveau weiterhin halten kann.

“Messi in a PlayStation game”

Spieler wie Rooney („Messi is a joke, for me the best ever“) und Michael Owen („Can’t believe anyone can have played the game of football as well as Messi“) sowie Radamel Falcao („Was this a CL game or was this Messi in a PlayStation game“) von Liga-Konkurrent Atletico Madrid, der vor zwei Wochen den Treffer zum 1:2 gegen Barca besorgte, ehrten Messi durch ihre Aussagen bei Twitter. Der junge Jack Wilshire twitterte, es sei ein großes Vergnügen, Messi beim Spielen zuzuschauen. Solche Worte von solchen Größen im Fußball zu hören, ist eine unglaublich Genugtuung bzw. eine selten dagewesene Anerkennung. Es war nicht nur die bekannte Dominanz des FC Barcelona, die so sehr begeisterte, sondern vielmehr die Lockerheit, wie die Blaugrana über Leverkusen hergefallen ist. Es war ihnen nicht einmal anzumerken, dass sie in der Champions League spielten, vergleichbar mit einem Sparingskampf, welcher der bestmöglichen Vorbereitung auf den Showdown am 19. Mai in der Allianz Arena dient. Viele Spieler werden sich wohl auch die nachfolgende Frage gestellt haben: „Wie hätten wir an diesem Abend gegen Barca ausgesehen?“ Da können die anderen Mannschaften sich nur vor Dankbarkeit verneigen, dass sie dem FC Barcelona noch aus dem Weg gehen konnten. Nur muss man sie früher oder später besiegen, wenn man in der Champions League obsiegen will.

“Man muss die Stärke des Gegners anerkennen”

Neben der nüchternen Analyse des Spiels gab es auch positive Stimmen aus dem gegnerischen Lager. Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler zum Beispiel kann sich gut vorstellen, nächstes Jahr wieder gegen die Katalanen zu spielen, um die Schmach vom Mittwochabend wettzumachen. Darüber hinaus äußerte er auch, dass er sich überhaupt nicht mehr vorstellen könne, dass man in dieser Champions League Saison eine Mannschaft finden wird, die dem FC Barcelona auch nur annähernd die Trophäe mit den Riesenohren streitig machen könnte. Auch nicht ein Real Madrid, das dreizehn Runden vor Schluss mit zehn Punkten Vorsprung die Primera Division anführt. Leverkusens Trainer Robin Dutt meldete sich auch zu Wort und sprach von einer schmerzlichen Niederlage, die aber durch die Stärke des Gegners und nicht durch eine frühzeitige Aufgabe von seinen Spielern zustande kam. „Auch wenn es gegen Barcelona war: So eine Niederlage in so einer Deutlichkeit tut gegen jeden Gegner dieser Welt richtig weh und schmerzt sehr. Irgendwann muss man dann auch die Stärke des Gegners anerkennen […] Ich glaube, man tut der Mannschaft Unrecht, wenn man ihr vorwirft, dass sie aufgegeben hat. Barcelona hat mit dem zweiten Tor gemerkt, dass sie noch mutiger, offensiver und freier spielen können. Weil selbst wenn sie ein Tor bekommen hätten, wäre nichts gefährdet gewesen – und das machte sie noch gefährlicher.“

Nach dieser Darbietung ist es kein Wunder, wenn die Spieler sagen, dass es egal sei, gegen wenn sie im Viertelfinale spielen müssen. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann man das von den gegnerischen Teams nicht behaupten.

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