Welche Barça-Spieler sind bei der WM dabei?

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Die Weltmeisterschaft steht vor der Tür und die Vorfreude ist natürlich riesig. Uns wird so nicht nur die fußballfreie Zeit bis zum nächsten Saisonbeginn verkürzt, sondern auch jede Menge Spannung und Emotionen geboten. Besonders spannend wird es natürlich für die Spieler selbst, die möglichst weit kommen und gewinnen wollen. Welche Barça-Spieler sind also bei der WM in Russland dabei und wer kann sich berechtigte Hoffnungen machen, als Weltmeister nach Hause zu fahren? Für wen ist es die erste Weltmeisterschaft überhaupt? All diese Fragen beantworten wir in diesem Artikel.

Die enttäuschendste WM-Vorbereitung 

Die enttäsuchendste Saisonvorbereitung erlebte mit großer Sicherheit Marc-André ter Stegen

, der für Deutschland als Torhüter Nummer Zwei mitreisen wird. Für ihn ist es seine erste WM-Teilnahme und sie wäre beinahe großartig geworden, hätte sich Manuel Neuer nicht rechtzeitig fit gemeldet. Letzteres wurde von vielen als große Erleichterung wahrgenommen, jedoch hätte man sich auch mit ter Stegen im Tor unglaublich sicher fühlen können. Angesichts dessen, dass dieser seine wohl beste Saison mit dem FC Barcelona absolvierte und Neuer – bei aller Würdigung seiner Fähigkeiten – nur wenig Spielpraxis hat, ist die Herabstufung zur Nummer Zwei eigentlich nicht nachvollziehbar. Sollte sich Neuer plötzlich verletzen, ist ter Stegen sicher bereit. Macht der 26-Jährige so weiter wie für den Verein, dann kann und muss der Durchbruch in den nächsten Jahren ohnehin auch bei der Nationalmannschaft kommen. Im Übrigen waren die Testspiele gegen Österreich (2:1-Niederlage) und Saudi-Arabien (2:1-Sieg) allesamt nicht überzeugend. Hinzu kommt noch eine gewisse Unruhe um Özil und Gündogan. Die Mannschaft selbst beteuert, sie werde ihr Potential zum richtigen Zeitpunkt abrufen. Erfahrunsgemäß ist dies zwar sehr wahrscheinlich, doch eben in Anbetracht der starken Konkurrenz auch zwingend nötig. 

Stärker als 2014

Zu dieser zählt vor allem Brasilien, welches mit Paulinho und Coutinho gleich zwei Barça-Spieler im Kader hat. Ersterer war bereits 2014 im eigenen Land dabei, als man kläglich gegen Deutschland scheiterte. Nun sind die Brasilianer stärker als je zuvor und das nicht zuletzt auch dank Coutinho, der seine erste Wm spielen wird. Mit solchen Offensivkünstlern wie dem wieder einsatzbereiten Neymar, Coutinho und Gabriel Jesus auf der einen Seite und defensiv ausgerichteten Akteuren wie Paulinho und Casemiro verfügt man über eine sehr ausgeglichene Mannschaft. In der Vorbereitung gab es zudem souveräne Siege gegen Kroatien und Österreich. Somit ist Brasilien Favorit Nr.1, gerade auch wegen der Konstanz. 

Das Trainerproblem 

Stärker als 2014 und auch großer Favorit ist Spanien. Barça wird hierbei durch Alba, Piqué, Busquets und Iniesta vertreten. Viel mehr muss man zum Kader eigentlich nicht sagen. Vielleicht noch, dass die Stürmerposition nicht ganz so weltklasse besetzt ist wie die anderen. Zur Kritik auf ganz hohem Niveau gehört auch noch der Vorwurf der Verspieltheit. Im Übrigen bleibt nur die hohe Qualität festzustellen, die jetzt aber durch das Geschehen rund um Trainer Lopetegui in den Hintergrund rückt. Dieser wurde nämlich am heutigen Mittag vom spanischen Fußballverband entlassen. Grund hierfür sei nicht der Umstand selbst, dass Lopetegui zur kommenden Saison bei Real Madrid die Nachfolge von Zidane übernimmt, sondern die Kommunikation zwischen Trainer und Verband, welcher erst Minuten vor Bekanntgabe des „Transfers“ informiert worden war. Dieses Vorgehen mag als sehr konsequent und folgerichtig verstanden werden. Eine mehr als schwierige Situation ist es aber für die Spieler und den neuen Trainerstab dennoch. Das Traineramt soll offenbar Fernando Hierro übernehmen. Die Automatismen, Spielzüge etc., die bisher erarbeitet wurden, bleiben natürlich bestehen, sodass Spanien nach alldem weiterhin zum engen Favoritenkreis gehört.

Wenig Erfahrung, viel Qualität

Dazu gehört unstrittig auch Frankreich. Der FC Barcelona stellt hierbei Umtiti, der neulich erst seinen Vertrag verlängert hat, und Ousmane Dembélé. Ebenso wie Spanien verfügt Trainer Didier Deschamps über einen hoch qualitativen Kader, dessen Schwäche die Unerfahrenheit ist. Das zeigt sich schon allein an den beiden eben genannten Spielern, die in der Nationalmannschaft zu den Leistungsträgern gehören sollen, beide aber zum ersten Mal an der WM teilnehmen. Nichtsdestotrotz ist Frankreich viel zuzutrauen. 

Ein Spieler macht den Unterschied 

Wenn man den Maßstab einiger Fans zugrunde legt, so müsste er in jedem Spiel mindestens den Siegtreffer schießen und die gesamte Mannschaft nicht nur ins Finale, sondern endlich auch zum Titel führen. Wie groß der Druck, der auf Messi lastet, ist, kann man sich so nur ansatzweise vorstellen. Darüber hinaus ist 2018 die wohl letzte Chance für Argentinien mit Messi Weltmeister zu werden. Verrückt ist nur, dass der Argentinier als einziger Spieler der Welt die hohen Erwartungen tatsächlich erfüllen könnte. Schließlich hat er seine unglaublichen Momente auch im Trikot der Albiceleste, in den Endspielen jedoch leider seltener. Und dennoch scheint er in einer noch besseren Verfassung als 2014 zu sein. Das ist auch der einzige Grund, weshalb Argentinien zu den Favoriten im weiteren Sinne gehört. Denn ansonsten gibt es nicht viele, die Messi auf seiner Mission tatkräftig unterstützen könnten. Die Hoffnung lebt aber noch.   

Nicht zu unterschätzen

Keine Favoriten, aber eben doch nicht zu unterschätzen sind die folgenden Teams: Uruguay mit Luis Suárez, Kolumbien mit Yerry Mina, Belgien mit Thomas Vermaelen und Kroatien mit Ivan Rakitic. Besonders die letzten beiden Nationen können aufgrund der hohen Qualität der Spieler wie Hazard, De Bruyne und Modric sowie vieler anderer nicht unerwähnt bleiben, wenn es um die Titelchancen geht. Bisweilen erwiesen sie sich jedoch nicht so stark wie erwartet. Führt man sich aber vor Augen, dass Portugal als Europameister zur WM fährt, so ist auch bei der kommenden WM alles vorstellbar. 

Dass einer der genannten Barça-Spieler als Weltmeister zur Saisonvorbereitung nach Barcelona zurückkehrt, ist also mehr als wahrscheinlich. Jetzt gilt die volle Konzentration jedoch der WM. Unsere Autoren werden hierbei jeweils ein Team mit Barça-Beteiligung betreuen und euch regelmäßig mit Informationen versorgen, einer der Autoren befindet sich zur Zeit sogar schon in Spanien. Was denkt ihr: Wer hat mit seinem Land die größten Chancen?

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