Xavi Hernández verkündet sein Karriereende

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Er gab dem FC Barcelona eine Menge. Er lernte mindestens genauso viel im Verein. Dann zog es ihn in das arabische Emirat am Persischen Golf, Katar. Dort lehrte er den Teamkollegen seinen schönen Fußballspielstil. Und nun verkündet der Katalane, dass er seine Karriere als Fußballer beenden wird. Allerdings möchte Xavi nicht gänzlich aus dem Fußball austreten.

Der 37-jährige gehört zu den Fußballern, dessen Trophäenschrank einer der gefülltesten ist. Xavi Hernández kann sich als stolzer Träger folgender Trophäen zählen:

– 4 * Champions-League-Sieger

– 8 * Spanischer Meister

– 1 * Weltmeister

– 2 * Europameister

Man sieht schnell, dass der Mittelfeldregisseur sowohl den katalanischen, als auch den spanischen Fußball geprägt hat. Zumindest gehörte er in beiden Teams zu einer Generation, die dies tat. Schließlich hätte Barça exklusive der Champions-League-Trophäen an denen Xavi beteiligt war, nur eine einzige und Spanien hätte weder die Weltmeister noch die beiden aktuellen Europameistertitel, sondern lediglich eine Europameisterschaftstrophäe aus dem Jahre 1964.

Xavi bleibt der Fußballwelt erhalten

Xavi Hernández möchte den Fußball allerdings auch noch nach seinem Karriereende als aktiver Fußballer weiterprägen. Dies plant er in Form eines Trainers. Der Katalane hat bereits nach seinem Aus bei Barça zu verkünden gegeben, dass er sich eine Laufbahn als Trainer durchaus vorstellen könne. Schließlich wäre er damit nicht der einzige. Namentlich fallen jedem mindestens zwei aktuelle Beispiele bei den Blaugranas auf Anhieb ein: Pep Guardiola und Luis Enrique. Beide haben die Champions League mit dem FC Barcelona geholt. Wieso sollte Xavi das nicht auch? 

„Ich musste meine Leistungen ein wenig runterschrauben, in Katar war dies möglich für mich. Nun ist es allerdings an der Zeit, wo mein Körper nicht mehr so will, wie ich es möchte. Ich würde noch viele Jahrzehnte weiterspielen, leider macht mir mein Körper einen Strich durch die Rechnung. Ich hatte das Glück und hatte nie ernsthaftere Verletzungen. Ich merke, dass ich sehr schnell erschöpft bin, ich denke meine Karriere neigt sich ihrem Ende. Ich werde am Ende dieser Saison definitiv mit dem Profifußball aufhören.“

Xavi als Trainer

Wer sich jetzt fürchtet und denkt Xavi nie wieder zu sehen, der sei getröstet. Wie oben bereits angemerkt, ist die These, dass Xavi bald coached nicht nur in der Theorie möglich, sondern scheint tatsächlich bald Realität zu werden. So verkündete die Mittelfeldlegende, dass sie sich durchaus vorstellen könnte Barça über kurz oder lang zu trainieren. Beginnen möchte der 37-jährige allerdings zuerst mit seiner Lizenz zum Trainer – so wie es die Regularien vorschreiben!

„In mir schwirrt der Gedanke meine Trainerlizenz zu absolvieren und anschließend ein Vereinscoach zu werden. Ich möchte diese wunderbare Sportart weiterausführen und plane das als Trainer Wirklichkeit werden zu lassen.“

Allerdings sollte noch angemerkt werden, dass das Mittelfeldass nicht nur einen Trainerjob bei Barça für wahrscheinlich hält. Auch den Trainerposten als Nationalcoach der katarischen Mannschaft könne er sich vorstellen und antwortet so auf die Frage, ob das eine Option für ihn sei: „Warum nicht? Ich brauche zwar noch meinen Trainerstab und Erfahrungen, aber ich kenne die Spieler, die Menschen, das Umfeld.“ 

 

Ihr seid gefragt: Was denkt ihr, Culés? Könntet ihr euch Xavi Hernández als Trainer der katarischen Nationalmannschaft oder Barças vorstellen? Die Legende gewann insgesamt über 30 Titel, können sich diese in absehbarer Zukunft von der Coachingbank aus häufen? Wie denkt ihr über die Zukunft des 37-jährigen?

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