Hansi Flick irritiert es, dass er wiederholt mit der offenen Zukunft von Profis aus seiner Mannschaft konfrontiert wird – beispielsweise mit der von Robert Lewandowski. Die Champions League stellt der Trainer des FC Barcelona über LaLiga.
„Das ist der Wettbewerb, den wir gewinnen wollen“
Schon wieder kein Erfolg: Real Madrid hat in LaLiga auch am Freitag nicht gewonnen, wettbewerbsübergreifend war das 1:1 gegen den FC Girona schon die dritte sieglose Begegnung in Folge. Gut für den FC Barcelona, der seinen Vorsprung als Spitzenreiter der Primera División am Samstag gegen Espanyol (18:30 Uhr) auf neun Punkte ausbauen kann. Sieben Spieltage stehen danach noch aus.
Die Champions League würde Hansi Flick aber wesentlich lieber gewinnen als eine zweite spanische Meisterschaft. Der Cheftrainer der Katalanen in der Pressekonferenz vor dem Stadtderby: „LaLiga ist die Basis, der Grund, warum du Champions League spielst. Aber der Traum von jedem Spieler, den Klub, der Fans und aller Trainer ist es, die Champions League zu spielen und zu gewinnen. Deswegen sind wir hier. In jedem Spiel sieht man, dass das Team mehr als 100 Prozent motiviert ist. Das ist der Wettbewerb, den wir gewinnen wollen. Wir müssen unseren alltäglichen Job machen, der LaLiga ist. Aber am Ende ist das Wichtigste, die Champions League zu gewinnen.“
Flick über Barça-Protest: „Großartig, dass der Klub uns unterstützt“
Im internationalen Geschäft stehen die Chancen der Blaugrana derzeit jedoch schlecht. Im Viertelfinale hat Barça das Hinspiel gegen Atlético im Camp Nou mit 0:2 verloren, das Rückspiel im Stadion der „Rojiblancos“ (Dienstag, 21 Uhr) wird damit umso herausfordernder.
Eine Schlüsselszene im ersten Schlagabtausch: In der 54. Minute ließ Schiedsrichter István Kovács es ungeahndet, dass Atléticos Marc Pubill einen schon ausgeführten Abstoß noch einmal mit der Hand berührte. Keine Gelb-Rote Karte, kein Elfmeter. Barça geht deswegen auf die Barrikaden, hat in einer Stellungnahme mitgeteilt, dass bei der UEFA eine Beschwerde eingereicht wurde.
Flick heißt das gut: „Ich weiß nicht, was dabei herauskommt. Für mich und das Team ist es großartig, dass der Klub uns unterstützt, denn es war sehr unfair. Du kannst einmal einen Fehler machen, aber auf dem Level nicht zweimal. Wenn wir den VAR haben und da etwas ist, das nicht korrekt ist, dann muss er den Schiedsrichter darauf hinweisen. Das habe ich in dem Spiel vermisst. Es gibt vieles, das wir besser machen können. Aber wir haben am Mittwoch auch nicht unser bestes Spiel gemacht. Für uns ist es nicht gut, in diesen Momenten wird das Spiel entschieden und es fühlt sich nicht gut an.“
„Jetzt nicht die Zeit, darüber zu reden“
Einer, der dabei helfen soll, die K.o.-Runde noch auf Barcelonas Seite zu ziehen, ist Robert Lewandowski. Das Hinspiel war für den 37 Jahre alten Polen bereits zur Halbzeit beendet, Flick ersetzte ihn durch Fermín López. Dass der Chefcoach innerhalb kurzer Zeit schon wieder von einem Reporter auf die offene Zukunft von Lewandowski angesprochen wurde, hat ihn irritiert.
„Ich glaube, ich habe diese Frage in jeder Pressekonferenz beantwortet. Ich habe gesagt, dass es jetzt nicht die Zeit ist, darüber zu reden. Wir haben große Ziele und jeder Spieler muss sich auf die Saison fokussieren, sein Bestes für dieses Team, diesen Klub und die Fans geben. Es ist jetzt nicht die Zeit, darüber zu reden, wer nächstes Jahr vielleicht wichtig für uns ist, wer gehen könnte. Das ist der Job von Deco“, so der 61-Jährige.


Espanyol hat 2026 kein einziges Fußballspiel gewonnen – 5 Unentschieden und 8 Niederlagen in 13 Spielen. Seit dem wir sie geschlagen haben sind sie durchgereicht worden und verdanken nur der starken ersten Saisonphase, dass sie nicht gegen den Abstieg kämpfen. Selbst mit einer leichten Rotation – denke mindestens Pedri bekommt Rest nach dem Schlag im CL-Hinspiel – müssen wir sie heute zuhause besiegen. Lewa könnte für Ferran weichen, um ihm etwas Spielpraxis und Selbstvertrauen zu geben. Vielleicht geht Ferran auch für Rashford auf den Flügel. Lamine bräuchte auch eigentlich eine Pause, aber der ist zu ehrgeizig und ist momentan der einzig konstante Offensivposten. Zudem wird Flick sicherlich Araujo Spielpraxis geben, da wir einen IV für das Rückspiel benötigen. FdJ sollten wir auch eine Halbzeit sehen. Am Ende ist aber schwer zu entscheiden, da wir in der Offensive zu viele formschwache Spieler haben. Defensiv war das zuletzt ganz passabel, weil Joan viel ausbügeln konnte, aber bei Araujo ist leider auch oft ein Lapsus drin.
Wenn wir uns über das Real Ergebnis freuen wollen, brauchen wir heute die 3 Punkte mit möglichst wenig Aufwand. Denn Atletico Madrid wird heute sein Abend Spiel sehr locker angehen.
Unser Mittelfeld ist so gut besetzt. Frenkie/Pedri/Bernal ist einfach brutal.
Angeblich ist Leao für 50mio zu haben ? Ich würd ein aufjeden Fall einen Rashford vorziehen.