Laporta erklärt Barça-Pleite bei Arda Güler und tönt: „Sind besser als Real Madrid“

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Joan Laporta, der Präsident des FC Barcelona, kommentiert das Nachsehen gegenüber Real Madrid im Werben um Arda Güler. So oder so findet er, dass die Katalanen die bessere Mannschaft als die Königlichen haben.

Laporta kommentiert Barça-Niederlage bei Güler

So wie schon bei Vinícius Júnior, Rodrygo Goes oder Endrick, so auch bei Arda Güler: Der FC Barcelona zieht im Kampf um die Verpflichtung eines verheißungsvollen Talents gegenüber Real Madrid den Kürzeren. Bei dem 18 Jahre alten Türken hatte es bereits danach ausgesehen, als würde er sich sicher den Katalanen anschließen – bis er sich doch für die Königlichen entschied.

In Barcelona ist man darüber wenig begeistert. Wie Präsident Joan Laporta in einem Interview mit der Zeitung SPORT zu verstehen gab, sei Barça letztlich nicht bereit gewesen, nach Reals höherem Ablöse-Angebot noch im Werben um Güler mitzumischen.

Die Verantwortlichen von Barça hätten sich selbst Bedingungen auferlegt, “die wir nicht überschreiten werden”, so Laporta. “Wir müssen den gesunden Menschenverstand walten lassen und waren der Meinung, dass wir diese Operation angesichts der Größenordnungen, die aufkamen, aufgeben mussten. Wir hatten für 17,5 Millionen Euro eine Einigung mit dem Klub, waren auch mit dem Spieler einig. Real Madrid hat sich dann eingeschaltet und war der Ansicht, den Betrag zu zahlen, der dann gezahlt wurde. Wir waren der Meinung, dass wir das Spiel nicht mitspielen”, erklärte der 61-Jährige des Weiteren.

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“Haben die bessere Mannschaft als Real Madrid”

Real, das teilte der abgebende Verein Fenerbahçe ganz offen mit, stimmte einer fixen Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro zu. Obendrein können die Istanbuler in Zukunft noch bis zu zehn Millionen Euro an Bonuszahlungen kassieren.

Laporta findet trotz dieser Niederlage gegen den Erzrivalen auf dem Transfermarkt, dass sein Team vergleichsweise stärker ist. “Wir haben die bessere Mannschaft als Real Madrid und auch individuell sind wir mit einem gewissen Abstand besser als unsere Rivalen. Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaft, die wir aufbauen”, so das Oberhaupt des Meisters.

Barça hat sein Ensemble bislang mit Ilkay Gündogan (Manchester City) und Iñigo Martínez (Athletic Club) ergänzt. Abgewandert sind dafür Sergio Busquets und Jordi Alba. Real reagierte auf die Abschiede von Karim Benzema (Al-Ittihad Club), Marco Asensio (Paris Saint-Germain), Eden Hazard und Mariano Díaz (Zukunft je offen) indes mit Jude Bellingham (Borussia Dortmund), Joselu (Espanyol Barcelona), Brahim Díaz (AC Mailand), Fran García (Rayo Vallecano) und ebenjenem Güler. Kommen könnte noch Kylian Mbappé.

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Filip Knopp
Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist mit großem Fokus auf Spaniens La Liga.
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7 Kommentare

  1. Ein wenig mehr Zurückhaltung wäre manchmal schon angenehm. Man muss nicht alles ausplaudern. Man kann auch hinter den Kulissen arbeiten und Ergebnisse präsentieren. Perez macht das wesentlich seriöser.
    Was ist eigentlich mit Eric. Soll der echt bleiben? Man hört nichts. Eigentlich nicht verwunderlich aber sehr gruselig.

  2. Laporta macht halt Laporta-Sachen und managt die Kommunikation nach außen, mal redewillig und mal weniger aufschlussreich, aus meiner Sicht beherrscht er das wie sonst keiner und lässt im Hintergrund die Profis wie Almany ihren Job machen.

    Der Artikel verschweigt uns, dass Real die Familie Güler mit 23 Millionen manipuliert und überzeugt hat damit der Junge seinem Kindheitstraum nachzugehen hat. LOL.

    Ich sehe es wie EL Präsidente, wir haben den besseren Kader. Real hat alte zentrale wie langsame Eckpfeiler Modric und Kroos, die schon lange permanent abbauen. Von einem Jude als Nachfolge zu sprechen ist verfrüht, a) ist er noch viel zu grün b) kann aus ihm schnell auch ein Sancho oder Tvhouameni werden, hohe Erwartungen aufgrund hoher Ablösesummen dafür meist nur überschaubare Leistungen.

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