Xavi sitzt beim FC Barcelona fest im Sattel: „Vertrauen bei 200 Prozent“

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Angesichts der Schwächephase des FC Barcelona steckt auch Xavi einiges an Kritik ein. Sportdirektor Deco stärkt dem Trainer allerdings demonstrativ den Rücken, eine Debatte würde es nicht geben.

FC Barcelona zuletzt schwach: Xavi gerät in die Kritik

Die Niederlage gegen Real Madrid hat einen Knacks hinterlassen. Nach dem späten 1:2 im Clásico, zugleich die erste Pleite in der laufenden Saison, konnte der FC Barcelona bei Real Sociedad zwar 1:0 gewinnen, das aber durchaus schmeichelhaft.

Das Team enttäuschte in San Sebastián spielerisch auf ganzer Linie, erzielte in der Nachspielzeit das glückliche Siegtor. Es folgte ein 0:1 gegen Shakhtar Donetsk und ein 2:1 gegen Deportivo Alavés, bei dem man nach einer halben Stunde aber gut und gerne 0:3 und nicht nur 0:1 hätte zurücklegen können.

Angesichts dieser Schwächeperiode gerät auch Trainer Xavi stärker in die Kritik – jedoch nicht bei der Vereinsführung. Oder zumindest nicht so sehr, dass eine Debatte um eine Veränderung auf dieser Position entstehen würde. Er sei „der perfekte, beste Trainer“ für Barça, betonte Sportdirektor Deco gegenüber der Zeitung SPORT.

„Keine Zweifel an Xavi“

Auch in einem Interview mit dem Radiosender RAC1 stärkte der Manager dem Coach den Rücken. „Es herrscht eine absolute Ruhe, was Xavi angeht. Es bestehen keine Zweifel an Xavi, das Vertrauen liegt bei 100, bei 200 Prozent. Wie könnten wir Zweifel an jemandem haben, der ein schwieriges Projekt zu übernehmen wusste? Wir dürfen nicht vergessen, dass wir den besten Spieler der Geschichte und eine unwiederholbare Generation verloren haben – die von (Sergio) Busquets oder Jordi Alba. Dieser ganze Prozess ist schwierig zu managen und Xavi hat das geschafft. Wir haben eine Meisterschaft gewonnen, die von den Leuten vielleicht mehr wertgeschätzt wurde als von uns selbst“, so Deco.

Der 46-Jährige betonte aber sogleich: „Wir wollen jetzt besser werden, besser spielen, natürlich. Das können wir nicht verheimlichen. Wir wollen, dass die Mannschaft attraktiver spielt.“ Nichts anderes wird Xavi im Sinn haben. Und in Barcelona auch nicht nur er.

Xavi macht Presse mitverantwortlich für schlechtes Barça-Spiel

Filip Knopp
Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist mit großem Fokus auf Spaniens La Liga.
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2 Kommentare

  1. Ach Kinder… 4 schlechte Spiele und es wird nach nem Trainerwechsel geschrien. Das ist das Abbild der immer gierigeren und schnelllebenderen Gesellschaft. Höher, schneller weiter. Austauschen statt reparieren. Ist ja nicht so, als Xavi letztes Jahr versagt… wir haben 2 Pokale gewonnen, unter anderem die Liga mit einem haushohen Vorsprung. Bei den Alternativen, die hier genannt werden, wird mir auch echt übel. Als ob ein Flick in Barcelona jemals was reißen würde… einer der ganz wenigen nicht spanisch sprechenden Trainer kann ich mir eigentlich nur Klopp vorstellen, aber der ist nicht verfügbar. Also lasst Xavi mal seine Arbeit machen, wir haben Titel zu gewinnen. Was mich viel mehr beunruhigt als die aktuelle Form oder der Trainerstab ist der Fakt, dass wir einen 19-Mann-Kader haben. Wir sind nicht Fortuna Düsseldorf, wir brauchen 14-16 Weltklasse Spieler. Was passiert, wenn Frenkie und Pedri gleichzeitig ausfallen, haben wir jetzt ja gesehen…

  2. @Matze1515: Wow was für ein super Kommentar! Genau so sehe ich das auch. Xavi ist ein junger Trainer mit Vision. Er darf auch mal ausprobieren und er darf auch Fehler machen. Sein finanzieller Spielraum ist sehr eng, so dass Barca jeden “Weltklasse” Spieler nimmt, den sie kriegen können. Wenn z.B. noch Josua Kimmich und Vitor Roque kommen, dann hat Barca auf dem Papier eine gute Mannschaft.

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