Brennpunkte vs. Valladolid: Vidals wichtige Rolle bei Messis Sternstunde

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Endlich! Lionel Messi scheint wieder der Alte zu sein. Der Argentinier wirkte spritzig und spielfreudig und glänzte mit vier Torbeteiligungen. Die Rolle Arturo Vidals spielte dem Argentinier dabei in die Karten. Einziger Wermutstropfen: Die Katalanen kassierten wieder ein Gegentor nach einer Flanke – daran sollte gearbeitet werden. Unsere Brennpunkte zum deutlichen Sieg gegen Real Valladolid. 

Messi endlich wieder in alter Verfassung 

Der argentinische Ausnahmekönner hatte keinen guten Start in die Saison 2019/2020. Im ersten Training in der Vorbereitung zog sich la Pulga eine hartnäckige Wadenverletzung zu, die ihn einige Wochen zum Zuschauen zwang. Nach seiner Rückkehr ins Spielgeschehen spielte Lionel Messi zwar gut, aber eben nicht Messi-Like. Oftmals wirkten seine Auftritte behäbig, die notwendige Leichtigkeit und Spritzigkeit fehlte verständlicherweise noch. 

Gegen Real Valladolid durften die Fans der Blaugrana dann das erste Mal in dieser Saison die ganze Genialität Messis bestaunen. Der 32-Jährige war von Beginn an sehr gut ins Spiel eingebunden, wirkte frisch, spritzig und beweglich. Und er legte (endlich) wieder die Spielfreude an den Tag, die jeden Fußball-Fan ins Schwärmen bringt. Zwei sehr ansehnliche Tunnel in der ersten Halbzeit bestätigen dies. 

Darüber hinaus erzielte Messi zwei Tore selbst und legte zwei weitere Tore auf – das Besondere daran: Alle vier Torbeteiligungen la Pulgas waren schlicht und ergreifend weltklasse. 

Die Wichtigkeit Vidals für Messi 

Wäre Messi nicht gewesen, hätte der Mann des Spiels wohl auf den Namen Arturo Vidal gehört. Der Chilene erzielte einen Treffer und war darüber hinaus auf dem ganzen Feld zu finden. Er eroberte zahlreiche Bälle und nahm im Spiel gegen den Ball eine extrem wichtige Rolle ein. Was allerdings auf den ersten Blick nicht auffällt: Vidal war auch für Messis Performance extrem wichtig. 

Insbesondere seine hohe Laufbereitschaft und seine ständigen Wege in die Tiefe schafften Raum für Messi. Durch die Sprints in die Spitze band Vidal regelmäßig die gegnerische Abwehrreihe und es traute sich keiner, auf Messi herauszurücken. So hatte dieser mehr Raum und konnte das Spiel aus der Tiefe heraus gestalten und mit der zweiten Angriffswelle in die Spitze stoßen. 

Bei einer Besetzung des Mittelfeldes mit Busquets, de Jong und Arthur sind diese Räume meistens schon durch Barças Mittelfeldakteure besetzt, wenn Messi auch noch dazu kommt, können die gegnerischen Abwehrspieler auf den Argentinier herausrücken. Als moderner Box-to-Box-Player schafft Vidal so automatisch Raum für Messi und bietet ihm darüber hinaus eine weitere Anspielstation in der Tiefe an. 

Die Fans dürfen gespannt sein, ob Ernesto Valverde das auch so sieht oder weiter an seinem Stammtrio (Arthur, de Jong und Busquets) festhält. 

Wieder ein Gegentor 

Das dürfte sich Marc-André ter Stegen nach dem 1:1-Ausgleichstreffer gedacht haben. Die Defensive um den deutschen Schlussmann hatte gegen Real Valladolid kaum Arbeit und löste die wenigen Situationen überwiegend souverän. Dennoch stand am Ende wieder ein Gegentor auf der Anzeigetafel. Auch wenn das Tor durchaus als Zufallsprodukt bezeichnet werden kann, zieht es sich wie ein roter Faden durch die Barça-Saison. 

Insbesondere bei Flanken in den Strafraum hat die Mannschaft Probleme – auch gegen vermeintlich schwache Gegner wie Real Valladolid. Bezeichnend dafür, dass die einzig weitere gefährliche Situation der Gäste aus einem Eckball resultierte. Auch wenn es aktuell (noch) nicht ins Gewicht fällt, sollte Ernesto Valverde mit seiner Mannschaft am Verteidigen von Flanken und Standards arbeiten. 

 

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