Dank Joker-Tore von Messi und Trincão: Müdes Barça ringt Betis nieder

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Nach einer erneut turbulenten Partie schlägt der FC Barcelona in der Liga Real Betis mit 3:2. Entscheidend dafür waren die Joker-Tore von Lionel Messi und Francisco Trincão, während Ronald Araújo bereits früh verletztungsbedingt ausgewechselt wurde.

Nach 120 kräftezehrenden Minuten im Viertelfinale der Copa del Rey beim FC Granada entschloss sich Ronald Koeman, einigen Akteuren in der La-Liga-Partie bei Real Betis eine Pause zu gönnen. Lionel Messi, Frenkie de Jong und Pedri nahmen alle zunächst einmal auf der Bank Platz, dafür rückten Miralem Pjanic, Riqui Puig und Martin Braithwaite in die Startformation.

Araújo verletzt, Betis führt

Für de Jong war die angedachte Verschnaufpause dann jedoch kürzer als geplant. Bereits nach knapp zehn Minuten ersetzte der Niederländer Ronald Araújo, der bei einem Klärungsversuch mit seinem Standbein im Rasen hängenblieb und daraufhin das Feld mit einem verstauchten Knöchel verlassen musste.

In den Strafräumen passierte unterdessen kaum etwas, beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld. Das erste Mal gefährlich wurde es nach einer Flanke der Gastgeber, Borja Iglesias, der aus vollem Lauf am zweiten Pfosten angerauscht kam, konnte seinen Kopfball jedoch nicht aufs Tor bringen (25. Spielminute). Per Kopfball kamen dann auch die Katalanen zum ersten Mal gefährlich zum Abschluss. Nach einer kurz ausgeführten Ecke fand Jordi Albas Flanke den am Fünfmeterraum komplett freistehenden Clement Lenglet, der die Kugel aus zentraler Position jedoch unerklärlicherweise kilometerweit am Tor vorbeiköpfte, besser gesagt sogar klärte (28.).

Die Führung erzielten dann aber die Béticos. Nach einem schnellen Gegenstoß kam Barça-Leihgabe Emerson zur Flanke, Iglesias hielt in der Mitte lediglich noch seinen Fuß hin, von wo die Kugel durch die Beine von Marc-André ter Stegen  zur Führung für die Verdiblancos einschlug (38.).

Messi kommt und trifft

Trotz eines guten Abschlusses von Oscar Mingueza zu Beginn des zweiten Durchgangs (48.) sah sich Koeman gezwungen, zu reagieren. Nachdem Pedri bereits zur Halbzeitpause für Martin Braithwaite eingewechselt wurde, ersetzte Messi nach 57 Minuten Pjanic. Der Argentinier stand gerade einmal 142 Sekunden auf dem Platz, als er nach einem Doppelpass mit Ousmane Dembélé aus halblinker Position zum Abschluss kam und die Kugel zum 1:1-Ausgleich ins kurze Eck hämmerte (59.).

In einer Eins-gegen-Eins-Situation hätte Dembélé kurz darauf die Führung für die Katalanen besorgen können (66.), diese kam dann aber wenige Augenblicke später zustande. Nach einer Flanke Albas schoss sich Griezmann freistehend zwei Meter vor dem Tor die Kugel ans eigene Bein, von dort prallte sie an das Schienbein von Betis-Verteidiger Victor Ruiz und kullerte daraufhin in den Kasten der Béticos (68.) – Dusel für Barça und die erstmalige Führung.

Die Freude über die Führung währte jedoch nur kurz. Nach einer Freistoßflanke von Nabil Fekir entschied sich ter Stegen dazu, im Kasten zu bleiben. Der Ball kam in den Fünfmeterraum, wo ausgerechnet Eigentorschütze Victor Ruiz das Kopfballduell gewann und zum 2:2 ausglich (75.).

Trincão mit dem Siegtreffer

Das Spiel geriet nun zu einem offenen Schlagabtausch. Messi setzte einen Freistoß aus sehr aussichtsreicher Position nur in die Mauer (79.), auf der anderen Seite rettete ter Stegen erst gegen Ruiz (82.) dann gegen den eingewechselten Moron (84.).

Das glücklichere Ende für sich hatte aber Barcelona, den Siegtreffer erzielten schlussendlich die Katalanen in Form des ebenfalls eingewechselten Francisco Trincão: Der Portugiese eroberte an der gegnerischen Strafraumgrenze den Ball und zirkelte diesen sofort ins lange Eck, wo er von der Unterkante der Latte einschlug (87.) – Trincãos der Premierentreffer für Barça und der vielumjubelte Sieg einer müden Blaugrana, die einmal mehr Moral bewies.

Der FC Barcelona behauptet somit den zweiten Tabellenrang gegen das punktgleiche Real Madrid. Tabellenführer Atlético ist noch sieben Punkte voraus, hat jedoch zwei Spiele weniger auf dem Konto.

 

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