FC Barcelona – UD Levante: 3 Brennpunkte zum Spiel

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Gegen UD Levante fuhr Barça die 26. spanische Meisterschaft ein. In den drei Brennpunkten zur Partie befassen wir uns mit Barças Selbstverständlichkeit, der Aufteilung im Mittelfeld und der Chancenverwertung.

Keine Zweifel am Spielausgang

Der FC Barcelona machte in diesem Spiel von Beginn an klar, was das Ziel war – ein Sieg und der damit verbundene Gewinn der spanischen Meisterschaft. Man hatte jedoch das Gefühl, die Katalanen wollten dabei nicht nur einen Sieg erringen, sondern eindeutig zeigen, dass sie ein klarer und verdienter Champion sind. Die Spieler ließen von Beginn an keine Zweifel am Ausgang des Spiels und zeigten eine bemerkenswerte Selbstverständlichkeit in nahezu allen Aktionen. Man hielt den Ball mit einer extremen Sicherheit in den eigenen Reihen und erspielte sich Chance um Chance, wenn es schnell nach vorne ging. Es war für die Mannschaft ein Leichtes, sich bis in das letzte Spielfelddrittel zu kombinieren. Und auch wenn Levante den Ball hatte und versuchte, einige Offensivaktionen zu zeigen, so hatte Valverdes Team kein Problem, den Angriff abzuwehren und den Ball schnell zurückzuerobern. Zugleich ließ Barça das gegnerische Pressing regelmäßig ins Leere laufen und kombinierte sich schnell aus der eigenen Abwehr heraus. Und selbst als es mit 0:0 in die Halbzeitpause ging, hatte man das Gefühl, dass Barça sich die Tore nur für einen späteren Zeitpunkt aufgehoben hatte – zumindest war dies der Eindruck der ersten 45 Minuten.

Rakitić als klarer Sechser

Dass vor allem das Überspielen der gegnerischen Pressinglinien so gut funktionierte, war einer Umstellung des Trainers im Vergleich zum letzten Spiel gegen Deportivo Alavés zu verdanken. In der vergangenen Partie setzte Ernesto Valverde auf eine extrem variable Doppelsechs aus Carles Aleñá und Arturo Vidal, die sich vor einer defensiven Dreierkette platzierte. Diese Variabilität sorgte öfter für Abstimmungsprobleme und dafür, dass der FC Barcelona große Probleme in der Spieleröffnung hatte. Gegen Levante setzte der Coach wieder auf eine Viererkette und einen klaren Sechser vor der Abwehr  – Ivan Rakitić. Wie bereits erwähnt fuktionierte dies deutlich besser und die Katalanen hatten keine Probleme in diesem Bereich. Vor Rakitić platzierte sich Arthur als Achter, der sich viel bewegte und immer wieder eine sichere Anspielstation bot. Ihm wurde Arturo Vidal zur Seite gestellt, der wie gegen Alavés eine sehr undefinierte Rolle spielte. Mal war er neben Rakitić zu sehen, um mit diesem eine Doppelsechs zu bilden, mal war er neben Arthur auf der Acht und wieder ein anderes Mal platzierte er sich neben Luis Suárez als zweiter Stürmer. Mit der Absicherung durch den Kroaten war dieses Modell deutlich erfolgsversprechender und auch gefährlicher.

Schwache Chancenverwertung

Eigentlich also alles ziemlich stark, was der FC Barcelona gegen Levante auf dem Rasen zeigte, wäre da nicht die recht marginale Ausbeute, was das Nutzen der Chancen angeht. Besonders in der ersten Halbzeit grenzte es fast an Wucher, was der alte und neue spanische Meister alles ausließ. Sowohl im gegnersichen Strafraum, als auch durch Versuche aus der zweiten Reihe, gelang es Barça lange nicht, die erlösende Führung zu erzielen. Besonders Philippe Coutinho ließ in der ersten Halbzeit unendlich viele gute Chancen ungenutzt. Aber auch in Hälfte Zwei zeichnete sich ein ähnliches Bild ab, sodass lange doch nicht klar war, ob es Valverdes Team gelingen würde, die Meisterschaft im eigenen Stadion fix zu machen. In der 62. Minute war es dann natürlich Lionel Messi, der die ersehnte Führung erzielen konnte und den Weg Richtung Meisterschaft ebnete. Durch die trotzdem recht knappe Führung gab der FC Barcelona das Spiel dann etwas aus der Hand und Levante kam zu einigen gefährlichen Offensivaktionen, die jedoch nicht zu einem Tor führten.

 

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