Luis Enrique: „Es war nicht schwierig, die Spieler wieder aufzurichten”

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Nach dem Sieg in der Supercopa Catalunya geht für Luis Enrique wieder die Vorbereitung auf die Liga los. Nach der Niederlage im El Clásico empfängt der FC Barcelona Enriques Ex-Klub Celta Vigo, welcher in der Tabelle auf Rang 6 rangiert. Der Trainer der Blaugrana äußerte sich in der Pressekonferenz über den Gegner, die Situation nach der Niederlage im Santiago Bernabéu und zu einzelnen Spielern.

Celta Vigo wird kein einfacher Gegner – dessen ist sich Luis Enrique durchaus bewusst. Im letzten Jahr trainierte der jetzige Barça-Coach noch den kommenden Gegner und kennt das Team deshalb sehr gut. Celta Vigo konnte in der bisherigen Saison überraschen und liegt auf dem 6. Tabellenplatz – auswärts blieb man sogar ungeschlagen. Für Enrique ist der Stellenwert dieses Spiels ein Großer: „Ohne Zweifel ist dieses Spiel etwas Besonderes für mich, weil ich alle Spieler kenne.“ In der heutigen Pressekonferenz drückt er Eduardo Berrizo, dem Trainer von Celta Vigo, seine Bewunderung aus. „Sie sind ein sehr gefährliches und effektives Team – sie spekulieren nicht. Sie versuchen, den Ball zu halten und kreieren viel Pressing. Ich bin sehr erfreut über die gute Saison, die sie momentan haben. Sie zeigen es sowohl mit ihrem Fußball als auch in den Ergebnissen. Ich habe sehr schöne Erinnerungen an Celta. Es ist ein kleiner Verein mit großen Werten.“

Über deren Stärken weiß er ganz genau Bescheid: „Sie sind sehr gut darin, als Einheit aufzutreten und haben eine solide Defensive. Sie kämpfen sich immer zurück, wenn sie den Ball verlieren und das ist das, was sie so gefährlich macht. Es wird ein schwieriges Spiel, aber das Ziel ist das Gleiche wie immer, nämlich gut zu spielen und zu gewinnen.“ Enrique verwirft die Vorstellung, dass nach der schmerzvollen Niederlage im El Clásico ein negatives Gefühl vorherrsche: „Das Team hat in dieser Woche hart trainiert, mit der gleichen Intensität wie immer. Es war nicht schwierig, die Spieler wieder aufzurichten. Jeder Spieler muss auf gute und schlechte Kommentare vorbereitet sein. Wenn man in einem kollektiven Sport wie Fußball arbeitet, macht man Fehler, selbst bei großen Siegen. Niederlagen tun weh, diese Frage stellt sich nicht, aber im Verlauf der Saison muss man mit allen Situationen umgehen können. Bis zum Ende der Saison kann man noch nicht wirklich sagen, was sich ein Team verdient hat oder nicht. Aber alles in allem sind wir im Moment Tabellenführer.“

Luis Enrique: „Wir müssen als Team unberechenbarer werden”

Trotzdem sei für ihn klar, dass sich die Mannschaft noch steigern müsse: „Wir müssen uns weiterhin verbessern. Wir müssen in der Lage sein, Situationen zu erzeugen, die für den Gegner zu einer gewissen Gefahr werden. Wir müssen bereit sein, das Beste aus allen verschiedenen Umständen zu machen und als Team unberechenbarer werden.“ Unberechenbarkeit und Vielseitigkeit sind zwei der wichtigsten Sachen, die Enrique von seiner Mannschaft fordert. Den Worten des Trainers nach zu urteilen sei dies der Hauptgrund für seine variierenden Startaufstellungen. Die Spieler wissen erst ganz spät, ob sie von Beginn an spielen: „Ich will, dass die Spieler bis zum letzten Moment fühlen, dass sie spielen können. Es ist ein wichtiges Gefühl. Und darum sag ich ihnen die Aufstellung erst eine Stunde vor Spielbeginn.“

Über die Aufstellung von Jérémy Mathieu gegen Real als linker Verteidiger meinte Enrique: „Ich habe mit Mathieu über die Überraschung, als Linksverteidiger spielen zu müssen, nichts zu besprechen. Wenn er mir etwas sagen muss, wird er es tun, und ich würde das Gleiche tun.“ Sandro Ramírez stand gegen Real Madrid nicht im Kader. Über eine Versetzung des jungen Stürmer zurück in die B-Mannschaft äußert sich Enrique kurz: „Eusebio wird entscheiden, ob er spielt oder nicht.” Innenverteidiger Gerard Piqué war auch diesmal ein Gesprächsthema. In der Copa Catalunya gegen Espanyol soll er auf der Bank angeblich sein Handy benutzt haben. Dazu meinte der Trainer der Blaugrana: „Ich werde mir die Bilder ansehen und entscheiden, was zu tun ist.“ Auch über Luis Suárez wurde kurz gesprochen. Der Uruguayer könnte am Samstag das erste Pflichtspiel im Camp Nou bestreiten. „Er trainiert sehr gut und verkauft sich dementsprechend teuer. Wir werden nun die Chance bekommen, ihn in den Spielen zu beobachten, und dann kann man ihn wirklich als Spieler beurteilen.“

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