Real Sociedad – FC Barcelona: Schweres Pflaster für Messi und Co.

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Heute Abend startet der Ligabetrieb für den FC Barcelona im Jahr 2015. Gegner ist kein Geringerer als Real Sociedad – ein Kontrahent, gegen den man seit sage und schreibe über sieben Jahren nicht mehr auswärts gewinnen konnte. In den letzten vier Ligaspielen gegen die Basken im Estadio Anoeta hagelte es gar drei Niederlagen. Zudem konnte Real Sociedad neben Atlético als einziges Team bisher Tabellenführer Real Madrid besiegen. Messi und seine Teamkameraden sollten also gewarnt sein: In dieser Partie steht viel auf dem Spiel!

Verlieren verboten! So muss die Devise für den FC Barcelona im heutigen Auswärtsspiel gegen Real Sociedad lauten. Doch gerade dieses Auswärtsspiel scheint für Barça komplizierter zu sein als alle anderen Spiele weltweit. Denn der letzte Sieg für die Katalanen im Estadio Anoeta datiert aus dem Jahr 2007. Die einzig Verbliebenen des damaligen 2:0-Triumphes aus der heutigen Mannschaft sind die Superstars Lionel Messi, Andrés Iniesta und Xavi Hernández. Der FC Barcelona muss sich also an jene Akteure wenden, um die Zauberformel – die es scheinbar benötigt, um im Baskenland zu gewinnen – für einen Sieg zu erfahren. Auch Barça-Trainer Luis Enrique mahnte vor den Mannen in Blau-Weiß und ist sich der verheerenden Statistik vergangener Jahre durchaus bewusst. Möchte man also um den Meistertitel mitkämpfen, müssen heute trotz dieser Umstände zwingend drei Punkte eingefahren werden. Sonst droht man den Kontakt zu Real Madrid bereits Anfang des Jahres 2015 abreißen zu lassen.

Real Sociedad nicht in Form

Es scheint nicht die Saison der Basken zu sein: Mit lediglich 15 Pünktchen nach 16 Spieltagen liegt der von David Moyes trainierte Klub derzeit nur auf Rang 14 der Tabelle und hat lediglich zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Umso erstaunlicher ist es, dass es die Nachzügler schafften, neben Atlético Madrid, als einziger Verein in dieser Spielzeit soweit, den Tabellenführer Real Madrid zu besiegen. Wie nicht anders zu erwarten, gelang dieses Spektakel im Estadio Anoeta unter kräftiger Anfeuerung der etwa 32.000 Anhänger, die in diesem Stadion ihren Platz finden. Danach war es vorbei mit der baskischen Herrlichkeit: Erst am 11. Spieltag konnte man wieder einen vollen Erfolg feiern, aber der hatte es wieder einmal in sich. Dieses Mal mussten die amtierenden Meister rund um Star-Trainer Diego Simeone ohne Punkte aus dem Norden Spaniens heimkehren. Real Sociedad ist also ein ausgewiesener Spezialist für große Gegner in ihrem Heimstadion. Das macht es trotz schlechter Form nicht unbedingt einfacher für Messi und Co. Denn auch vor den Spielen gegen die beiden madrilenischen Großvereine war man nicht unbedingt toll in Schuss.

Dieser Umstand veranlasste die Basken auch zu einem Trainerwechsel, der ironischerweise nach dem zweiten Saisonsieg gegen Atlético Madrid vonstattenging. Ab dem 10. November übernahm der ehemalige Manchester-United-Coach David Moyes das Traineramt. Zu merklichen Veränderungen bei den Resultaten führte dies jedoch nicht. In fünf Spielen unter dem Schotten gelang erst ein Sieg, dagegen musste man aber auch erst eine Niederlage einstecken. Diese fiel mit 0:4 gegen Villarreal CF allerdings sehr hoch aus. Die letzten beiden Spielen endeten jeweils 1:1 (am 15. Spieltag gegen Athletic Bilbao Zuhause, am 16. Spieltag gegen Levante auswärts).

Besonderes Spiel für Claudio Bravo

Für einen Mann im Kader des FC Barcelona wird das morgige Aufeinandertreffen ein ganz besonderes: Die Rede ist von Torhüter Claudio Bravo, der insgesamt acht Jahre für die Basken zwischen den Pfosten stand und dort zum Top-Torhüter reifte. Der Chilene unterstrich in einer Pressekonferenz vor diesem Spiel, welch große persönliche Bedeutung dieses Wiedersehen für ihn habe. Es sei ein ganz spezielles Match, so der Südamerikaner in der Fragerunde. Vielleicht können Lionel Messi und seine Teamkollegen auch ihn fragen, wie man am besten drei Punkte aus dem Estadio Anoeta entführt. Es wäre von großer Bedeutung für den FC Barcelona und könnte auch mental beflügeln.

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