Spieler des Spiels gegen Athletic Bilbao: Lionel Messi überragend, Luis Suárez bärenstark

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Beim überragenden 2:5-Auswärtserfolg des FC Barcelona über Athletic Bilbao griff Luis Enrique weitestgehend auf seine stärkste Elf zurück. Es sollte sich bezahlt machen: Lionel Messi befindet sich weiterhin in einer überragenden Form und auch Luis Suárez zeigte sich sehr stark. Wie sich die restlichen Barça-Stars präsentierten, könnt ihr im Folgenden lesen.

Claudio Bravo: Licht und Schatten beim Auftritt des Chilenen. Einige Male konnte er in höchster Not retten und war auch beim Aufbauspiel eine wichtige Stütze, beim Gegentreffer zum 2:4 durch Athletic Bilbao muss man ihm jedoch zumindest eine Teilschuld zusprechen.

Dani Alves (bis Minute 68): Der Brasilianer war mit Sicherheit unauffälligster Akteur in der Abwehrkette des FC Barcelona. Es wäre jedoch ein Fehlschluss daraus abzuleiten, dass er eine schlechte Leistung dargeboten hätte. Sein Zusammenspiel mit Lionel Messi und Ivan Rakitić funktionierte wieder prächtig.

Gerard Piqué: Der Mann mit der Rückennummer 3 zeigt weiterhin, weshalb man ihn zu den besten Innenverteidigern der Welt zählt, wenn er sein Potenzial abrufen kann. Unzählige Male konnte er Barça in brenzligen Situationen retten und auch in puncto Pressingresistenz und Eleganz war die Darbietung ein Genuss.

Jérémy Mathieu: Die Leistung des Sommer-Neuzugangs ist schwer einzuordnen. Seine Bissigkeit und sein enormer Kampfgeist waren gegen Bilbao zwar sehr hilfreich, allerdings schlichen sich einige haarsträubende Abspielfehler in sein Spiel ein und bei den Gegentoren gab er nicht die beste Figur ab. Auch bei ihm also Licht und Schatten.

Jordi Alba: Der kleine Wirbelwind war während der gesamten Spielzeit unglaublich präsent und aktiv. Mit fünf Tackles, sechs Entschärfungen gefährlicher Spielsituationen und drei abgeblockten Schussversuchen war er auch statistisch die absolute Nummer eins im Abwehrverbund der Katalanen.

Sergio Busquets: Man kann nur den Hut ziehen vor dieser Leistung des 26-Jährigen: Es war schlichtweg eine Augenweide sein Defensiv- und Passverhalten zu beobachten. Immer und immer wieder eroberte er für Barça den Ball und traf anschließend auch noch jeweils die richtige Entscheidung. Sein Assist für Pedro zum 2:5 war nur noch eine Draufgabe.

Xavi (bis Minute 73): Seine Leistung war souverän, trotzdem ging Xavi im bärenstarken Kollektiv etwas unter. Seine Ruhe am Ball war hin und wieder jedoch Gold wert.

Ivan Rakitić: Das Dreieck Alves-Rakitić-Messi funktioniert weiterhin blendend. Betrachtet man die Leistung des Kroaten isoliert, muss man ebenso feststellen, dass er eine herausragende Partie ablieferte. Viele Balleroberungen, ein tolles Kombinationsspiel und das Einleiten vieler Konterangriffe, die schließlich auch zu Treffern führten, kennzeichneten sein Spiel.

Lionel Messi: Ein Tor und zwei Assists sprechen eine deutliche Sprache – der Argentinier überragt momentan wieder einmal die gesamte Fußballwelt. Zwar war sein Treffer zum 1:0 etwas glücklich und auch beim schlussendlich als Eigentor gewerteten 1:3 war etwas Glück dabei, aber das spielt am Ende keine Rolle. Lionel Messi war an fast allen gefährlichen Aktionen der Blaugrana beteiligt und drückte dem Spiel seinen Stempel auf.

Luis Suárez (bis Minute 79): Der Stürmerstar überzeugte gegen Athletic vollends. Zwar konnte Luis Suárez erst die zweite Traumvorlage von Lionel Messi im Gehäuse unterbringen, aber mehr gibt es dann auch schon nicht auszusetzen. Bei ‘La Pulga’ revanchierte sich der Südamerikaner später noch für seinen Assist. Ansonsten wie immer kämpferisch unfassbar stark und mit vielen wertvollen Läufen.

Neymar: Abermals konnte der Sambakicker einen Treffer für sich verbuchen. Wie nicht anders zu erwarten, kam die Vorlage wieder von Lionel Messi. Seine Spielfreude war zu erkennen und half Barça ungemein. In letzter Konsequenz war er jedoch zu leichtsinnig vor dem Tor.

Adriano (ab Minute 68): Der Außenverteidiger fügte sich nahtlos ins Spiel seiner Kollegen ein.

Rafinha (ab Minute 73): Wie Adriano durfte er das Spiel noch einige Minuten genießen. Mehr gibt es nicht zu berichten.

Pedro (ab Minute 79): Der Kanarier schaffte es in nur wenigen Minuten, für viel Furore zu sorgen. Sein Engagement wurde schließlich belohnt – Pedro erzielte den Treffer zum Endstand von 2:5.

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