Spieler des Spiels gegen Celta Vigo – Alexis im Aufwind

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Nach dem großen ‚Clásico‘ folgte am Dienstag ein vermeintlich ruhigeres Spiel mit einem leichteren Kontrahent. Die Mannen von Tata Martino waren nach dem Sieg gegen Real Madrid definitiv bester Laune. Nichtsdestotrotz sollte man keinen Gegner unterschätzen und auf die leichte Schulter nehmen. Richten wir unser Augenmerk auf die Darbietung der Akteure im Spiel gegen Celta Vigo.

Sturm weiterhin in guter Verfassung

Alexis Sánchez

strahlte in den letzten Wochen eine gehörige Menge an Selbstbewusstsein aus. Ein Höhepunkt war sicher der Lupfer im Spiel gegen Real Madrid. Auch gegen Celta Vigo wusste Alexis Sánchez zu überzeugen. Er erzielte zwar nur ein Abstaubertor, war aber permanent anspielbar und leistete viel Arbeit für die Defensive. Durch die Rochaden im Sturm konnte er auch seine Stärken im Zentrum zur Geltung bringen und insbesondere in der Mitte konnte er seine Mitspieler gut in Aktion setzen. Die Formkurve von Alexis Sánchez zeigt nach oben und wir dürfen gespannt sein, wie sich der Chilene in den nächsten Spielen präsentieren wird.

Lionel Messi war im vorherigen Spiel gegen Real Madrid nicht der auffälligste Spieler. Für manche Grund genug, um auf den Superstar einzureden und ihn schlecht zu machen, aber viele vergessen schlichtweg den taktischen Bonus des kleinen Argentiniers. Gegen Celta am Dienstagabend stand Messi wie gewohnt im Zentrum und zeigte sich durch das ganze Spiel hinweg engagiert. Nach anfangs vergebenen Chancen stieg der Durst nach seinem ersten Tor in der Liga nach der Verletzung spürbar an. Es war ihm anzusehen, dass er unbedingt diesen einen Treffer erzielen wollte, aber es sollte nicht sein. Trotzdem zeigte der Argentinier wieder klasse Dribblings. Die Zuspiele von den Mitspielern auf Messi waren auch verantwortlich dafür, dass ihm im Spiel ein Treffer verwehrt blieb. An fast allen Offensivaktionen war Messi beteiligt und zeigte seine Fähigkeiten. Er ist auch dann wichtig für die Mannschaft, wenn er ausnahmsweise keine Tore erzielt. 

Marc Bartra sicher wie immer

Der nächste im Bund ist der junge Marc Bartra. Er zeigte gegen Celta wie bei allen Auftritten, dass auf ihn stets Verlass ist. Es ist schon außergewöhnlich, dass er als Innenverteidiger die meisten Ballkontakte nach Dani Alves hatte. Zudem kommt auch noch eine Passgenauigkeit von 97 %, die höchste von allen Barça-Akteuren. Lediglich die spät eingewechselten Spieler Andrés Iniesta und Cristian Tello hatten noch bessere Passquoten. Die gespielten Pässe waren keineswegs nur irgendwelche Sicherheitspässe, sondern auch ziemlich lange Diagonalpässen, welche auch immer beim Mann gelandet sind. Marc Bartra kann definitiv sehr gut zur Spielgestaltung und Eröffnung beitragen. Es zeigte sich auch, dass Bartra ein gutes Timing bei seinen Tacklings besitzt – auch im jüngsten Auswärtsspiel zeigte er effiziente Tacklings und entschärfte frühzeitig gegnerische Angriffe. 

Sergio Busquets neben der Spur

Der letzte zu erwähnende Spieler ist Sergio Busquets. Nach zuletzt guten Darbietungen zeigte der Sechser von Barça eine nicht allzu glanzvolle Vorstellung. Er produzierte manchmal ungewohnte Fehlpässe, zwar nicht viele, aber definitiv fragwürdige Zuspiele in die Füße des Gegners. Im Kontrast zum Spiel gegen Real Madrid präsentierte sich der recht junge Katalane nicht so energisch und lustvoll. Es war bei Weitem kein schlechtes Spiel, aber er blieb weit unter seinen Möglichkeiten.

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