Spieler des Spiels gegen den FC Sevilla: Lionel Messi bricht La-Liga-Rekord

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Nach zwei Wochen Pause meldeten sich Lionel Messi und der FC Barcelona eindrucksvoll zurück. Der FC Sevilla wurde überrollt und ein weiterer Rekord fiel ‚La Pulga‘ zum Opfer. In der Innenverteidigung starteten in diesem Spiel Gerard Piqué und Jérémy Mathieu. Die klangvolle Angriffsformation bestand aus Lionel Messi, Neymar Jr. und Luis Suárez. Wir haben einen genauen Blick auf die Leistungen der einzelnen Barça-Akteure geworfen.

Lionel Messi: 

Durch einen exzellent getretenen Freistoß brachte Messi die Katalanen in Führung. Doch ein Treffer war ihm an diesem Abend nicht genug: Mit zwei weiteren Toren konnte er den bisherigen La-Liga-Rekordtorschützen Telmo Zarra endgültig überflügeln und hält nun bei unfassbaren 253 Treffern in der Primera División. Abgesehen davon dirigierte er das Offensiv-Ensemble mit seinen Pässen und war Dreh- und Angelpunkt im Spiel des FC Barcelona.

Luis Suárez: Zugegeben – die Positionierung von Luis Suárez auf der rechten Flügelstürmer-Position ist suboptimal, auch wenn des Öfteren rochiert wurde. Doch selbst unter diesem Aspekt lieferte er eine ansprechende Leistung ab. Im Großen und Ganzen war eine Steigerung im Spiel des Südamerikaners festzustellen. Er lieferte einen tollen Assist für den 3:1-Treffer von Ivan Rakitić und kämpfte aufopferungsvoll.

Pedro: In 15 Minuten Einsatzzeit konnte der Spanier nicht wirklich auf sich aufmerksam machen – kein Vorwurf, das Spiel war durch!

Neymar: Abgesehen von seinem wichtigen Treffer zum 2:1 lieferte er auch zwei Assists. Die vielen Rochaden tragen Früchte, denn alle drei Stürmer haben im Zentrum ihre größten Stärken. Neymar wurde etliche Male gefoult und somit in seinem Spiel stark beeinflusst. Der Brasilianer kann mit seinem Auftritt aber auf jeden Fall zufrieden sein.

Xavi: Der Spanier hatte eine äußerst ruhige Partie, dirigierte aber wie gewohnt mit unzähligen Pässen das Spielgeschehen. Auch seine präzisen langen Bälle präsentierte er den Zuschauern. In der zweiten Halbzeit tauchte der Katalane jedoch mehr und mehr ab.

Rafinha: Die ‚Nummer 12‘ ergatterte ein paar Minuten in der Primera División und hatte dabei einige gute Aktionen zu bieten. Der Gegner war jedoch schon resigniert zu diesem Zeitpunkt.

Ivan Rakitić: Für den ehemaligen Sevilla-Akteur war es ein Spiel der ruhigeren Sorte. Abgesehen von seinem Treffer zum 3:1 gibt es über den Kroaten wenig zu berichten. Tendenziell ging es heute aber wieder bergauf, nachdem zuletzt leise Kritik erwachte.

Sergio Busquets: Sergio Busquets absolvierte ein äußerst imposantes Spiel. Wie in alter Manier agierte der Katalane passsicher, bewies eine gute Übersicht und war immer anspielbereit. Die Passgenauigkeit des 26-Jährigen setzte sich nicht nur aus Kurzpässen zusammen, sondern auch aus vielen Seitenwechseln. Auch seine Zweikampfstatistik ist beeindruckend, denn er entschied sechs Zweikämpfe für sich und somit mehr als beide Innenverteidiger zusammen.

Dani Alves: Der alternde Brasilianer war in der Offensive zwar präsent, stieß aber weder oft ins Zentrum, noch konnte er seine Mitspieler mit horizontalen Pässen im gegnerischen Sechzehner füttern. Trotzdem, der Rechtsverteidiger konnte fünf Zweikämpfe erfolgreich bestreiten.

Gerard Piqué: Der zuvor leicht degradierte Innenverteidiger Piqué stand heute wieder einmal in der Startelf. Der groß gewachsene Katalane konnte drei Zweikämpfe gewinnen und zeigte sich mehr oder weniger gänzlich souverän. Beim Gegentor hätte er wohl konsequenter agieren müssen, aber seine Leistung war durchaus ansprechend.

Jérémy Mathieu: Der unauffälligere der zwei Innenverteidiger war Mathieu, der sich weder statistisch ins Rampenlicht spielte, noch auf dem Platz für Akzente oder Spektakuläres sorgte. Es gibt jedoch auch nichts Negatives über den Franzosen zu berichten.

Jordi Alba: Es war ein sehr offensives Spiel des linken Verteidigers des FC Barcelona. Der Katalane wurde dank seiner hervorragenden Laufwege oftmals sehr gut in Szene gesetzt und ermöglichte somit viele gefährliche Torsituationen. Defensiv war vor allem seine Schnelligkeit Gold wert. Bei seinem unglücklichen Eigentor war er schuldlos. Eine hervorragende Leistung!

Adriano: Nun, beim Stand von 5:1 und nur noch 10 Minuten Spielzeit sollte man eigentlich nicht mehr negativ auffallen können. Der Brasilianer brachte dieses Kunststück aber trotz alledem zustande.

Claudio Bravo: Gegen den FC Sevilla musste der Chilene leider einmal hinter sich greifen, dafür kann er aber herzlich wenig. Bei einem Eckball gab es eine ganz kleine Unsicherheit, aber im Endeffekt wurde er nie wirklich geprüft.

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