Spieler des Spiels gegen Elche CF: Piqué, Neymar und Messi führen Barça zum Kantersieg

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Nach den zwei Spielen in der Copa del Rey traf Barça zum insgesamt dritten Mal in diesem Monat auf Elche CF. Gegen die Grün-Weißen ließ Teamchef Enrique ordentlich durchrotieren und gab vielen Bankdrückern einige Einsatzminuten. Gegen den bulligen Elche-Block taten sich die Katalanen bis zum Treffer von Piqué lange schwer, ehe am Ende Messi und Neymar für einen klaren Kantersieg sorgten. Mehr zu den Leistungen der einzelnen Akteure könnt ihr nachfolgend wie gewohnt nachlesen.

Claudio Bravo:

Der Chilene stand erneut im Kasten von Barça und zeigte eine starke Leistung. Mit seinem antizipiertem Herauslaufen und schnellen Reflexen konnte er einige Chancen des Gegners zunichtemachen.

Jordi Alba (bis Minute 70): Flügelflitzer Alba machte heute wieder einige Meter auf den Außen und konnte nach einer einstudierten Freistoßeinlage für Gefahr im Elche-Strafraum sorgen. Mit seinem Partner Neymar war der Linksverteidiger auch für ein paar schöne Durchbrüche in den Elche-Strafraum verantwortlich.

Marc Bartra: Der 24-Jährige erhielt wieder einmal einige Spielminuten, konnte aber nicht ganz überzeugen. Viele kleine Defizite beim Herausrücken und bei der Positionierung von Kontern sprachen heute nicht für ihn. Im Aufbauspiel aber gab es am Spanier nichts Großartiges zu bemängeln, ganz im Gegenteil: Er gab den Assist zum fünften Treffer von Lionel Messi und verbesserte sich in der zweiten Hälfte auch.

Gerard Piqué: Erneut war er der Fels in der Brandung und einer von zwei Abwehrchefs bei Barça. Der Katalane agierte kompromisslos gegen seine Gegenspieler und hielt seine Abwehr zusammen. Symbolisch der kurze aufmunternde Austausch mit Martín Montoya nach seiner Fehlerkette in der 25. Minute. In einer zähen Phase für die Katalanen war Piqué außerdem zur Stelle und erzielte das sehr wichtige 1-0 für seine Mannschaft.

Martín Montoya: Nach seinen grandiosen Leistungen gegen Atlético erhielt Dani Alves eine Verschnaufpause und wurde durch Montoya ersetzt. Der junge Spanier konnte seine Chance allerdings nur bedingt nutzen. Er schaltete sich gelegentlich ins Kombinationsspiel der Blaugrana ein, fiel aber eher durch individuelle Fehler auf. Auch im Offensivspiel ließ er Präzision vermissen.

Javier Mascherano (bis Minute 70): Neben Piqué der zweite Abwehrchef bei Barça. Der Argentinier durfte wieder auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld ran und zeigte erneut eine überragende Leistung – sowohl in seinem grandiosen Zweikampfverhalten als auch durch seine geschickte Positionierung auf dem Platz, die es ihm ermöglichte, viele Angriffe Elches schon früh im Keime ersticken zu lassen. Sein sicheres Aufbau- und Passspiel gingen, im Vergleich zu diesen Attributen, fast unter.

Rafinha Alcântara: Es war weder Fisch noch Fleisch beim Youngster. Der Brasilianer versuchte im kompakten Elche-Block für Präsenz zu sorgen und zeigte in einigen Situationen sein enormes Potenzial. Allerdings tauchte er gelegentlich etwas zu sehr unter.

Xavi Hernández (bis Minute 72): Auch ‚El Maestro‘ durfte wieder einmal im Mittelfeld den Taktstock schwingen lassen und war Schlüsselpunkt in der katalanischen Ballzirkulation. Allerdings ließ der Katalane einige Möglichkeiten für vertikale Schnellangriffe aus und konnte alles in allem für wenig offensive Impulse sorgen.

Pedro Rodríguez: Das Barça-Eigengewächs zeigte sich bemüht, konnte aber keine tragende Rolle spielen. Vor dem Tor konnte der Kanarier auch wenig Kaltschnäuzigkeit beweisen und ließ eine Chance zum möglichen 3-0 aus. Das Tor zum 6-0 sollte ihm aber wieder etwas Selbstvertrauen geben.

Neymar Jr: Der Samba-Spieler zeigte einige kleine Tänzchen mit dem Ball und wirkte sehr spielverliebt. Vor dem Tor war der Brasilianer allerdings manchmal etwas unkonzentriert und ließ zwei hochkarätige Chancen in einer schwierigen Phase für die Katalanen liegen. Mit einem schnellen und dynamischen Vorstoß holte Neymar allerdings in der zweiten Hälfte den Elfmeter für Barça heraus und konnte mit zwei Treffern eine insgesamt sehr starke Leistung krönen.

Lionel Messi: Der Barça-Superstar lief, aufgrund des Fehlens von Luis Suárez, wieder als ‚Falsche Neun‘ auf, tauchte jedoch mit Fortdauer der ersten Halbzeit im rechten Halbraum auf, bevor er in der zweiten Hälfte wieder im Aufbau- und Zirkulationsspiel half. Viele Dribblings sind ‚La Pulga‘ anfangs nicht gelungen, dennoch setzte er durch großartige Zuspiele, unter anderem dem Assist zum 3. und 4. Tor, unglaublich viele offensive Akzente und belohnte sich auch mit zwei Treffern. Lionel Messi bestätigte somit seine Hochform.

Adriano Correia (ab Minute 70): Der Brasilianer agierte souverän und fügte sich gut ins Spiel der Blaugrana ein.

Sergio Busquets (ab Minute 70): Die ‚Nummer 5‘ kam für den starken Mascherano und erledigte seine Sache in den restlichen Minuten der Partie sehr gut.

Sergi Roberto (ab Minute 72): Roberto zeigte sich reaktionsschnell und versuchte in einer Phase, in der die Luft schon draußen war, für Vertikalität im Spiel der Katalanen zu sorgen.

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