Spieler des Spiels gegen FC Getafe – Pedro führt Barça im Alleingang zum Sieg

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Barça war gestern Abend zu Gast im Coliseum Alfonso Pérez. Beim FC Getafe, der Mannschaft, die gegen Real Madrid unentschieden spielte. Das Spiel begann temperamentvoll wie schon lange nicht mehr. Mit viel Selbstvertrauen im Rücken agierte Getafe mutig und bissig. Nach der Führung für die Hausherren zeigten die Mannen von Tata Martino keine prompte Reaktion, stattdessen kassierten sie den zweiten Gegentreffer. Mehr zum Spielverlauf ist in der Spielanalyse zu lesen. Wie sich allerdings die einzelnen Spieler von Barça angestellt haben, wird jetzt unter die Lupe genommen.

Pedro macht den Unterschied

Alexis Sánchez zeigte gegen Getafe eine seiner unauffälligeren Partien. Es gab nicht viel Nennenswertes von dem chilenischen Wunderkind zu sehen oder hervorzuheben. Wie gewohnt und gehabt viele mannschaftsdienliche Aktionen, die die Culés bei ihm beobachten konnten. Eine etwas augenfälligere Partie vollbrachte Cesc Fàbregas, der zwei Treffer beisteuerte, wohlgemerkt trotz der Positionierung auf der ‚Falschen Neun‘. Wenn er etwas tiefer stand, dann zeigte er oft seine präzisen und langen Pässe. Der Dritte in der Sturmreihe war der Kanarier Pedro Rodríguez. Innerhalb kurzer Zeit drehte er das Spiel zugunsten der Katalanen und erzielte in Windeseile einen Hattrick. Hinzu kamen noch zwei Assists, beide für Cesc. Auch abgesehen von den Toren war Pedro sehr energisch und immer flinker und reaktionsschneller als seine Gegenspieler.

Mittelfeld verbessert sich nach und nach

Sergio Busquets war in der ersten Halbzeit der beste Mann auf dem Feld aufseiten von Barça. Ballsicherheit, Passsicherheit und Ruhe waren beim Mittelfeldgenie zu sehen. Nichtsdestominder unterliefen auch ihm Fehler, aber keine gravierenden. Vom gestrigen Kapitän, Andrés Iniesta, gingen kaum Impulse aus, zumindest in der ersten Halbzeit. Wie fast alle Spieler verbesserte auch er sich und seine Darbietung erschien in einem etwas positiveren Licht. Dennoch keineswegs eine überzeugende Partie von Iniesta. Sergi Roberto agierte in den letzten Spielen immer überzeugend. Gestern aber zeigte er sich nicht von seiner besten Seite und beging unnötige und unübliche Fehlpässe. Hoffentlich hat die gestrige Performance keine Auswirkung auf das Standing von ihm bei Tata Martino.

Defensive unkoordiniert

Der Abwehrverbund zeigte im gestrigen Spiel keine Glanzleistung. In der ersten Halbzeit standen sowohl die Innenverteidigung als auch die Außenverteidigung nicht felsenfest und ließen sich zum Teil wie Kreisliga-Spieler ausspielen. Die Innenverteidigung, diesmal bestehend aus Gerard Piqué und Javier Mascherano, bot  zu Anfang keine überzeugende Leistung dar und ließ den Gegner durchspazieren. Erst gegen Ende, als die Mentalität durch die Führung stieg, verbesserte sich automatisch der Auftritt der ganzen Abwehrreihe. Die zwei offensiv ausgerichteten Außenverteidiger, Jordi Alba und Dani Alves, spielten ein solides Spiel, konnten gestern allerdings nicht allzu viele Akzente setzen und waren keineswegs spielentscheidend.

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