Spieler des Spiels gegen Granada: Wer sonst, wenn nicht Lionel Messi und Jérémy Mathieu?

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Selten fiel uns die Wahl des Spielers des Spiels so einfach. Lionel Messi und Jérémy Mathieu drückten der Partie gegen Kontrahent Granada CF ihren Stempel auf und spielten auf einem ausgezeichneten Niveau. Während der kleine Argentinier in der Offensive seine ungeheure Qualität in die Waagschale legte, machte der 30-jährige Neuzugang vom FC Valencia hinten mit seinen Gegenspielern kurzen Prozess.

Lionel Messi: Gegen Granada wieder genial

6:0 fegte der FC Barcelona die Gäste aus Granada aus dem Camp Nou. Nach einem etwas verhaltenen Beginn legten die Schützlinge von Luis Enrique richtig los und schalteten den Turbo ein. In der Offensive war es einmal mehr Lionel Messi, der den Unterschied ausmachte und seiner Mannschaft mit guten Aktionen immer wieder Torchancen servierte. Am Ende des Tages standen zwei Tore und zwei Assists

zu Buche – ein traumhafte Statistik, die aber nur ansatzweise zu erklären vermag, wie sehr die Angriffsabteilung der Katalanen am Genialitäts-Tropf des vierfachen Weltfußballers hängt. Immer wieder ließ er sich weit fallen und partizipierte gegen Granada wie gewohnt am Aufbauspiel seiner Mannschaft; mehr noch, er war die zentrale Figur, die von jedermann gesucht und gefunden wurde. Wenn etwas ging, dann über Messi, der überdies auch beim Offensivpressing äußerst engagiert war und sich auf diese Weise sein zweites Tor erarbeitet hat. Wenn er will, ist Messi mit seinem „kurzen Radstand“ mit Sicherheit einer der hartnäckigsten Pressing-Spieler der Welt. Zuvor hat La Pulga Köpfchen bewiesen und aus kurzer Distanz nach Vorarbeit von Dani Alves sicher eingenetzt. Ein perfekter Abend für einen außergewöhnlichen Spieler, der heute sein Talent auf den Gegner losgelassen und für seine Mannschaft fünf Chancen kreiert hat – der Spitzenwert des Abends. Wir bitten um Pardon, Granada CF.

Mathieu: Abgebrüht und taktisch intelligent

Und wenn wir schon dabei sind: Sorry für den nächsten Spielverderber in unseren Reihen, namentlich Jérémy Mathieu. Konzentriert, kompromisslos und abgebrüht – der Auftritt des Franzosen war heute aller Ehren wert. El Arabi und Success aufseiten von Granada CF haben sich heute den falschen Spielpartner ausgesucht und konnten keinen Stich gegen den Rot- bzw. Blondschopf landen. Er war stets einen Schritt schneller als seine unmittelbaren Widersacher und bewies auch in kniffligen Situationen eine beachtliche taktische Weitsicht. Der gute Auftritt spiegelt sich auch in den Statistiken wider: Sieben erfolgreiche Tackles konnte Mathieu verbuchen. Vier Mal ist es ihm gelungen, einen Pass abzufangen, wohingegen seine vier Clearances von seinen Abräumer-Qualitäten zeugen. Das sind Werte, die sich durchaus sehen lassen können. Luis Enrique ist sich der Durchsetzungsstärke von Mathieu durchaus im Klaren. In Spielsituationen, die in allernächster Zeit in einem Kampf um den ersten und zweiten Ball münden, positioniert der Trainer Mathieu weiter vorne, damit dieser seine Zweikampfstärke ausspielen kann. So zum Beispiel bei Abstößen oder Einwürfen des Gegners: Plötzlich agiert der Innenverteidiger viel weiter vorne, während Busquets seine Rolle einnimmt. Ein kluger Schachzug von Enrique, wie sich auch im Spiel gegen Granada zeigte. Mit Mathieu im Mittelfeld lief die Balleroberung gleich um ein Vielfaches einfacher. An Mathieu werden die Culés allem Anschein nach noch viel Freude haben.

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