Spieler des Spiels gegen Villarreal CF: Messi und ein starker Rafinha führen Barça zum Sieg

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Am 21. Spieltag der Primera División empfing der FC Barcelona im heimischen Camp Nou die seit 18 Spielen ungeschlagenen Akteure aus Villarreal. Nachdem schon im ersten Saisonspiel gegen Villarreal ein äußerst knapper 0:1-Sieg für die Katalanen herausschaute, wurde die Angelegenheit im Rückspiel mindestens genauso eng. Mit einem ereignisreichen 3:2-Endergebnis kann der FC Barcelona weitere drei Punkte auf seinem Konto verbuchen und den Anschluss an Tabellenführer Real Madrid wahren. Nachfolgend die Bewertungen der einzelnen Barça-Akteure.

Claudio Bravo: Der Chilene hütete in der Liga erneut den katalanischen Kasten und war bei den Gegentoren chancenlos. Ansonsten wurde der Barça-Schlussmann eher selten von der gegnerischen Offensive gefordert, ließ aber bei seinen Abschlägen die nötige Präzision vermissen.

Dani Alves: Der Brasilianer konnte einige Male in Kombination mit seinem Partner Messi und teilweise auch Suárez herausstechen und versuchte oft den Durchbruch zu suchen. Trotz ein paar Nachlässigkeiten in der Defensive war es am Ende eine solide Partie des Rechtsverteidigers.

Gerard Piqué: Der nun zweifache Vater war ein guter Rückhalt für die Blauroten, auch wenn der Gesamteindruck selbstverständlich durch den heftigen Aussetzer, der zum 1:2-Führungstreffer für Villarreal führte, getrübt wird. Trotzdem war es alles in allem eine ordentliche Partie für den Innenverteidiger.

Javier Mascherano: Im Vergleich zum Spiel gegen Atlético Madrid war eine deutliche Steigerung erkennbar. Der Argentinier konnte sich in heiklen Zweikämpfen gut durchsetzen und wirkte in seinem Abwehrverhalten fast immer äußerst sicher.

Jordi Alba: Der 25-Jährige machte einige Meter auf der linken Außenbahn und versuchte sich oft in die Offensive einzuschalten. Allerdings wirkte der Flügelflitzer bei der Entscheidungsfindung etwas kreativlos und griff am Ende oft zum Flankenversuch. Auch in der Defensive war eher mehr Hektik als Sicherheit beim Linksverteidiger zu beobachten.

Sergio Busquets: Der Sechser der Blaugrana ließ sich nichts zuschulden kommen und zeigte eine insgesamt souveräne Vorstellung, trotz eines kleinen Fehlers in der ersten Hälfte, der beinahe zu einem Konter der Gäste geführt hätte.

Andrés Iniesta: Iniesta versuchte seinen Mitspielern auf den Außen oft zu Hilfe zu eilen und als Verbindungsstelle für Neymar beziehungsweise Alba zu dienen. Des Weiteren zeigte er sich sehr kombinationsfreudig und brachte die Fans ein paar Male ebenfalls mit tollen Vertikalpässen zum Staunen.

Rafinha Alcántara (bis Minute 87): Der junge Mittelfeldspieler durfte wieder einmal von Beginn an auflaufen und konnte sich hervorragend im katalanischen System einfügen. Auch ansonsten zeigte der jüngere Bruder von Thiago eine herausragende Vorstellung und wirkte unglaublich lauffreudig, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Verdientermaßen wurde diese Leistung von einem der besten Akteure am Ende auch mit dem wichtigen Ausgleich zum 2:2 gekrönt.

Neymar Jr.: Der Brasilianer blieb einige Male am Defensivblock Villarreals hängen, trug sich trotzdem in die Torschützenliste ein und konnte kurz vor dem Pausenpfiff das 1:1 erzielen. Allerdings wurden die raumöffnenden Dribblings des Stürmers eher selten genutzt, womit sich der junge Stürmer schlussendlich auch in wenig ertragreichen Einzelaktionen verlor.

Luis Suárez (bis Minute 78): In den letzten Wochen kann man im Zusammenhang mit Suárez des Öfteren die Begriffe ‘Bemühen’ oder ‘Aufopferungsbereitschaft’ in den Mund nehmen, allerdings sprang selten etwas Zählbares dabei heraus, so auch in dieser Partie. Der Uruguayer zeigte sich einige Male schnell im Abschluss, verfehlte aber leider auch, wenn man richtig nachgerechnet hat, genauso oft den gegnerischen Kasten.

Lionel Messi: Erneut durften die Fans pure Magie von ‘La Pulga’ bewundern. Er ließ einige Male die Defensivakteure des ‘gelben U-Boots’ äußerst schlecht aussehen und trug mit einem tollen Dribbling entscheidend zum Ausgleichstreffer bei. Der Führungs- und Siegtreffer zum 3:2 spiegelt die Ausnahmeleistung des Argentiniers perfekt wider.

Jérémy Mathieu (ab Minute 71): Der Franzose erhielt wieder einmal ein paar Minuten im blauroten Trikot und ließ hinten auch fast gar nichts anbrennen.

Pedro Rodríguez (ab Minute 78): Der Flügelstürmer sollte versuchen das Ergebnis über die Zeit zu retten und im Zentrum viel Laufarbeit verrichten, was er beides gut erfüllt hat.

Ivan Rakitić (ab Minute 87): Für fünf Minuten durften die Fans den Kroaten bestaunen, deutlich mehr konnte der Mittelfeldspieler zum Spiel aber am Ende logischerweise nicht mehr beitragen.

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