Suárez an allen Toren beteiligt: Barça fertigt Alavés ab

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Der FC Barcelona schließt das Jahr 2019 dank eines lockeren 4:1-Sieges gegen Deportivo Alavés mit einem positiven Ergebnis ab. Luis Suárez überragte und war an allen vier Toren direkt beteiligt, die Gäste kamen lediglich nach dem überraschenden Anschlusstreffer kurz auf, hatten letztendlich aber keine Chance auf einen Punktgewinn.

Ernesto Valverde rotierte zum letzten Spiel des Jahres 2019 auf vier Position und brachte in der Innenverteidigung Samuel Umtiti für Clément Lenglet, das Mittelfeld bildeten Sergio Busquets, Carles Aleñá und Arturo Vidal – die restlichen sieben Akteure waren die aus dem vergangenen Clásico. Alavés begann derweil erwartbar defensiv aufgestellt und auch passiv eingestellt, sodass Barça mühelos das Zepter von Anpfiff weg in die Hand nahm.

Bereits nach zehn Minuten machte sich die Busquets’ Rückkehr bemerkbar. Der defensive Mittelfeldspieler spielte einen perfekten Heber über die Abwehr auf den gestarteten Lionel Messi, der nahm die Kugel technisch überragend an und schob zum vermeintlichen 1:0 ein, stand zuvor jedoch hauchzart im Abseits – ein erstes Ausrufezeichen Barças. Kurz darauf war es dann soweit, diesmal regelkonform: Eine wohl für Arturo Vidal gedachte Hereingabe von Luis Suarez rutschte durch und Antoine Griezmann vollendete aus 15 Metern cool mit seinem schwächeren rechten Fuß zum 1:0 (14.).

Alavés harmlos, Barça effizient

Alavés agierte zaghaft und erstaunlich körperlos, Barça schaltete und waltete nach Belieben. Nach vorne kam von den Basken nichts, ihre erste Ecke flog ihnen dann fast auch postwendend um die Ohren, als Messi sich nach einem Konter und schönem Zusammenspiel mit Griezmann rechts vor dem Tor wiederfand und aus spitzem Winkel abschloss, doch Gästekeeper Pacheco lenkte den Ball etwas glücklich knapp neben den Kasten (39.).

Sozusagen mit dem Halbzeitpfiff setzten die Hausherren dann aber doch noch einen drauf: Suárez behielt die Übersicht und fand im Strafraum Vidal, der mit einem satten Rechtsschuss ins lange Eck auf 2:0 stellte (45.). Angeführt von einem starken Griezmann und dank zweier Assists von Suárez ging es mit 73 Prozent Ballbesitz und der verdienten 2:0-Führung in die Pause.

Anschlusstreffer und “Doppel-Foul”

Die zweite Hälfte begann zunächst ohne große Aufreger. Griezmann schob nach schönem Zuspiel Messis ein, das Tor zählte aber wegen einer klaren Abseitsstellung nicht (51.). Kurz darauf zeigten die Basken ihren ersten guten Angriff des Spiels: Rubén Duarte flankte in den Sechzehner, Aleñá ließ Gegenspieler Pere Pons laufen, der stark in den Sechzehner durchstartete und unbedrängt ins Tor köpfte – wie aus dem Nichts der Anschlusstreffer der Gäste (56.). Der VAR schaltete sich ein, da Busquets in der Szene, die zum Ballverlust führte, eventuell gefoult worden war, doch das Tor hatte bestand.

Barça musste sich erstmal sammeln und die Babazorros witterten Morgenluft, nach einigen Minuten holten sich die Hausherren aber die Kontrolle über das Spiel zurück. Anschließend ging es dann allerdings Schlag auf Schlag: Nach einem kuriosen “Doppel-Foul” – der Unparteiische Mario Lopez zeigte Umtiti sowie Wakaso nach einem Zusammenprall die Gelbe Karte und entschied auf Schiedsrichterball – gelangte die Kugel über Suárez zu dem bis dato eher blassen Leo Messi, der in seiner typischen Art aus 20 Metern kompromisslos vollendete – sein 50. Tor des Jahres 2019 und das 3:1 für Barça, die Zwei-Tore-Führung war wieder hergestellt (70.). Damit war die Gegenwehr Alavés’ auch schon wieder beendet.

Suárez macht den Deckel drauf

Knappe fünf Minuten später stand erneut der Schiedsrichter im Mittelpunkt: Suárez köpfte nach Flanke Vidals aufs Tor, Aguirregabiria stand im Weg und fälschte zur Ecke ab – mit dem Arm. Auf Hinweis des VAR schaute sich Mario Lopez die Szene nochmal an und entschied anschließend aufgrund eines fragwürdigen Handspiels des Verteidigers auf Elfmeter (74.). Den Strafstoß verwandelte Suárez sicher zum 4:1 (75.).

Mit seiner vierten Torbeiteilung setzte der Uruguayer endgültig einen Schlussstrich unter die Partie, die letzten Minuten plätscherten vor sich hin. Somit kann der FC Barcelona mit einem guten Gefühl in die Weihnachtsferien gehen und überwintert ziemlich sicher als Tabellenerster.

 

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