Tata Martino: „Der Verantwortliche ist immer der Trainer“

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Der FC Barcelona kam am 36. Spieltag zu Hause gegen den FC Getafe nicht über ein 2:2 hinaus. Somit ist der Titelgewinn für die Blaugrana bei noch zwei ausstehenden Spielen ein fast unmögliches Unterfangen. Nach dem Spiel gegen Getafe sprach der sichtlich enttäuschte Tata Martino über die Leistung seiner Mannschaft und kommentierte darüber hinaus seine eigene Situation bei Barça. 

„Es war nicht das Spiel, welches wir erwartet haben. In den letzten Minuten waren wir etwas abgelenkt und haben für unseren Fehler bezahlt und das Tor erhalten. Der Gegner war nicht oft vorne und hat trotzdem seine Chancen genutzt. […] Es gab Phasen im Spiel, in denen wir unsere Chancen hätten nutzen sollen anstatt zum Ende hin noch zu leiden. Die Mannschaft war sehr enthusiastisch und hat besonders in der zweiten Hälfte gut gespielt. Wenn wir die letzten zwei Spiele betrachten, dann waren wir in diesem Spiel gut. Ich denke, dass wir in diesem Spiel genug getan haben, um zu gewinnen. Es gab noch eine kleine Chance, um die Liga zu gewinnen und unser Ziel war, diese Chance so lange wie möglich am Leben zu halten.“ Aufgrund des vergebenen Sieges habe sich die Mannschaft laut Tata Martino

wahrscheinlich nicht das Recht verdient, am letzten Spieltag noch eine Möglichkeit auf den Titel zu haben. Leider habe die Mannschaft auch viele Rückschläge von außerhalb des Klubs erlebt, was es besonders schwierig machte, eine gute Saison zu spielen. „Die Mannschaft hatte in dieser Saison gute Phasen. Nachdem wir die Copa del Rey verloren haben und nur das Viertelfinale in der Champions League erreicht haben, werde ich meine Meinung über die Saison nicht ändern. Es ist nicht das Ende, das wir wollten. Das Resümee der Saison ist, dass wir weder für meine persönlichen Ansprüche noch für die Ansprüche des Klubs gut waren. Es war eine sehr schwierige Saison mit sehr vielen Problemen von außen.“

Über seine persönliche Situation beim Klub werde man sich noch intern unterhalten. Laut Tata wurden die Ziele in dieser Saison eindeutig nicht erreicht und auch die Mannschaft konnte sich nicht so präsentieren, wie er es sich gewünscht hat. „Ich kann nicht glücklich sein, da wir nicht in der Lage waren, einen Titel zu gewinnen. Zu keinem Zeitpunkt haben wir das beste Barcelona gesehen, das ich mir vorgestellt habe. Unter meiner Amtszeit waren wir sehr weit weg von diesem Level. […] Der Verantwortliche in solchen Situationen ist immer der Trainer. Es hat nichts mit Leuten über oder unter mir zu tun. Ich bin davon überzeugt, dass unter solchen Umständen der Trainer verantwortlich ist.“

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Einzelne Aussagen der Spieler

Sergio Busquets: „Wir haben Tore bekommen, die wir nicht bekommen dürfen. Man darf nicht nur die Defensive dafür verantwortlich machen. Die ganze Mannschaft ist verantwortlich. Die Liga ist für uns gelaufen. Wir müssen für die Zukunft aus dieser Saison lernen. Es sind noch zwei Spiele übrig und wir müssen die Saison ehrenvoll beenden, weil wir beim besten Klub der Welt sind.“

Marc Bartra: „Wir müssen die Situation analysieren und an die Zukunft denken. Wir müssen die Fehler anschauen und versuchen, als Mannschaft besser zu werden. […] Wir hätten das Spiel schon früher entscheiden müssen. Nach dem 1:0 hätten wir das zweite Tor machen müssen und das war nicht der Fall. Es sah nicht nach einem Unentschieden aus, aber sie haben trotzdem das Tor gemacht und wir konnten nicht mehr zurückkommen. […] Für mich persönlich ist das sehr schade, weil ich mich in dieser Saison gut entwickelt und viel gelernt habe. Als Spieler habe ich einen sehr großen Schritt nach vorne gemacht. Leider war es als Kollektiv nicht der Fall. Wir müssen bis zum Ende optimistisch sein. Wir müssen das für uns und für die Ehre von Barça tun. Wir müssen das Barça-Trikot mit Stolz tragen.“

Xavi Hérnandez: „Wir hatten keine gute Saison. Das Glück war nicht auf unserer Seite und wir waren in vielen Aspekten nicht konkurrenzfähig genug. Als Draufgabe haben wir auch nicht die Copa del Rey gewonnen. Wir müssen diese Saison aus unseren Erinnerungen auslöschen. […] Wir müssen selbstkritisch sein. Das 2:2 hat uns sehr überrascht. Es wäre ein Wunder, wenn wir noch die Liga gewinnen würden. Wir waren nicht konkurrenzfähig und nicht konstant. Es müssen sehr viele Dinge verbessert werden.“

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