Valencia CF – FC Barcelona: Wird die ‚bèstia Blaugrana‘ heute gestoppt?

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Puh, zählt eigentlich noch jemand mit? In den letzten vier Partien rollte die Barça-Dampfwalze mal wieder durch die Gegend. Gefühlt schoss man in dieser Zeit 20 Tore! Gefühlt? Nein, nicht nur gefühlt – das stimmt sogar! Vier Treffer gegen Real, sechs Tore gegen Roma, vier gegen Sociedad und dann erneut gegen Villanovense. Es scheint fast so, als könne Barça momentan nicht gestoppt werden. Doch mit dem Valencia CF in auswärtiger Kulisse erwartet die Katalanen ein besonders starker Gegner!

Valencia eigentlich stark, aber schwächer als gewohnt

An sich ist Valencia sowohl heim als aus auswärts eine Gefahr für andere Mannschaften – scheinbar jedoch nicht dieses Jahr. Der FC Barcelona ist in einer kochendheißen Form und hat anscheinend so viel Tor-Blut geleckt, dass er nicht mehr aufhören möchte. Eine Mannschaft nach der nächsten wurde aus dem Weg geräumt und somit sollte Valencia sich warm anziehen. Immerhin haben die ‚Fledermäuse‘ [Anm.: Spitzname des Vereins] bis zum jetzigen Zeitpunkt eher nicht mit Konstanz geglänzt. Momentan schlummern die Valencianer fünf Plätze hinter ihren durchschnittlichen Erwartungen. Während der Valencia CF sich auf dem 9. Platz befindet, fangen die Champions-League-Plätze erst ab dem 4. Rang an. Klingt zunächst schlimmer als es tatsächlich ist, denn letztenendes trennen die beiden Plätze lediglich fünf Punkte. Und dennoch ist das nicht der Anspruch des Vereins. Die Leistungen waren so unbefriedigend, dass sich der Verein von Coach Nuno trennte. Zwar belegte der Klub in der letzten Saison den 4. Platz, allerdings wurde der Coach von den valencianischen Fans nicht gerade mit Wonne aufgenommen. Wird ihm doch vorgeworfen, in zwielichtige Geschäfte verwickelt zu sein, die den Verein ins Verderben treiben. Nuno war das Gesicht, das nach außen Geschäfte im Hintergrund präsentierte, die eher eigenen Privatinteressen, weniger die des Vereins. Es sollen Jugendspieler gekauft worden sein, die nicht genug auf dem Kasten gehabt haben, aber bestimmten Personen finanzielle Vorteile verschafft haben sollen. Dies genauer zu betrachten, würde allerdings zu sehr abdriften. Fest steht: Valencia CF hat nun einen neuen Trainer. Zwar wird Gary Neville noch nicht gegen Barça auf der Bank sitzen, aber es bleibt aus Sicht der Valencianer zu hoffen, dass mit dem Abgang von Nuno alles besser wird.

Im Mestalla war der Valencia CF schon immer eine Macht, oft fiel es den gegnerischen Teams schwierig, dort zu siegen. Und so könnte es auch dieses Mal eigentlich eine große Hürde werden, eigentlich, nicht jedoch mit der schwankenden Form Valencias und den Machtdemonstrationen der Blaugrana. Besonders einer blüht aktuell bei den Valencianern sehr auf. Paco Alcácer hat mit 6 Toren in 12 Spielen eine vernünftige Statistik und spielt auch sonst auf einem guten Level, welches ihm nicht unberechtigt einen Platz im Kader der spanischen Nationalmannschaft sicherte.

https://www.youtube.com/watch?v=bK5at_UFocY

Kader (Valencia CF):

Doménech, Ryan, Vezo, Abdennour, Santos, Diallo, Gayà, Tropi, Danilo, Enzo Perez, Parejo, Bakkali, Piatti, De Paul, Nacho Gil, Fran Villalba, Santi Mina, Paco Alcácer.

  • Alves, Mustafi, Orbán, Barragán, Gomes, Feghouli und Rodrigo fehlen verletzungsbedingt

Barça: Was soll man da noch Großartiges sagen…?

An sich sprachen die Ergebnisse der letzten Partien eine deutliche Sprache. Egal, wer auf dem Feld stand, man kannte keinen Halt und schoss Tore wie am Fließband. Beeindruckend ist es auch, wenn man sieht, dass Munir und Sandro im letzten Spiel fünf von sechs Toren versenkten. Zwar war es ’nur‘ Villanovense, dennoch überzeugten die Männer von Luis Enrique erneut auf ganzer Linie. Wir wissen zwar nicht, was beim FC Barcelona derzeit den Ofen derart anheizt, aber es ist einfach schön, der Blaugrana beim Spielen zuzusehen. Hoffentlich wird Valencia sich nicht als der Stolperstein entlarven, der allein nach dem Namen gehend zu erwarten ist.

Lorbeeren ernteten die Katalanen zuletzt zu genüge, deshalb halten wir es diesmal kurz: Dominanz im Tor, Dominanz in der Abwehr, Dominanz im Mittelfeld und Dominanz im Sturm. Mehr kann man nicht sagen zum Team des FC Barcelona, aber vielleicht etwas zu der erwarteten Aufstellung: Das Tor wird, wie stets, die chilenische Katze Claudio Bravo hüten. In der Abwehr können wir von Alves, Piqué, Mascherano und Alba ausgehen – also eigentlich die Startverteidigung der letzten Saison. Im Mittelfeld werden wir Sergio Busquets, Andrés Iniesta und wahrscheinlich unseren Kroaten mit dem goldenen Haar sehen – also auch unsere stärkste Besetzung. Die Sturmreihe wird von Neptuns Dreizack gebildet. Die drei Seeungeheur Lionel Messi, Neymar Jr. und Luis Suárez werden vermutlich wieder einen Energiekick bekommen haben und mit etwas Glück reichlich für Furore sorgen. 
Diesmal fällt die Vorschau für den FC Barcelona etwas kürzer aus als gewohnt, dies ist jedoch jenem Fakt geschuldet, dass der FC Barcelona uns mit der aktuellen Form einfach sprachlos macht.

https://www.youtube.com/watch?v=K_86lTRKdXc

Kader (FC Barcelona):

Bravo, Piqué, Rakitic, Sergio, Dani Alves, Iniesta, Suárez, Messi, Neymar Jr, Mascherano, Bartra, Munir, Jordi Alba, Sandro, Adriano, Vermaelen, Samper

  • Douglas, Rafinha, Mathieu und Roberto fallen verletzungsbedingt aus
  • Jordi Masip wurde nicht in den Kader berufen
  • Arda Turan und Aleix Vidal dürfen erst ab dem 01.01.2016 für den FC Barcelona spielen

Fünf Fakten vor dem 14. Spieltag

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