Alba mit Barça über Gehaltskürzung einig – Roberto verzichtet offenbar auf 40 Prozent

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Mit Jordi Alba hat sich ein weiterer Akteur aus dem Kreis der Kapitäne mit dem FC Barcelona auf eine Gehaltssenkung geeinigt. Der Linksverteidiger soll künftig 25 Prozent weniger Geld kassieren, während Sergi Roberto, der ebenfalls seine Hilfe anbietet, offenbar gleich auf 40 Prozent verzichtet – und dafür eine Vertragsverlängerung bekommt.

Alba kassiert offenbar 25 Prozent weniger Gehalt

Gesagt, getan: Nach Gerard Piqué hat sich jetzt wie angekündigt offenbar auch Jordi Alba mit dem FC Barcelona auf eine Gehaltssenkung geeinigt. Wie die SPORT berichtet, werde der 32 Jahre alte Linksverteidiger künftig freiwillig 25 Prozent weniger kassieren. Wie viel das nun im Endeffekt brutto und netto sind, ist allerdings nicht überliefert.

“Ich war immer bereit, dem Verein zu helfen. Ich denke, dass niemand an mir zweifeln muss. Niemand muss daran zweifeln, dass ich Barça liebe”, hatte Alba bei einer Pressekonferenz nach dem La-Liga-Auftakt gegen Real Sociedad klargestellt, seinem finanziell extrem angeschlagenen Klub zur Seite stehen zu wollen.

Neben Piqué und Alba werden mit Hauptspielführer Sergio Busquets und Sergi Roberto auch die anderen Barça-Profis aus dem Kreis der Kapitäne umgehend ein geringeres Salär akzeptieren.

Roberto vor Vertragsverlängerung bis 2023

Während bei Busquets noch keine Details an die Öffentlichkeit gedrungen sind und sein Fall womöglich auch noch nicht so weit in der Bearbeitung ist, soll Roberto bereit sein, nur noch 60 Prozent seiner Bezüge zu verlangen und die restlichen 40 Prozent damit dem Verein zur Verfügung stellen. Im Gegenzug wird das zum Saisonende auslaufende Arbeitspapier des 29 Jahre alten Mittelfeldspielers nochmals um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2023 verlängert, wobei eine Bestätigung hierfür noch aussteht.

Der Katalane, ebenso wie Piqué, Alba und Busquets in La Masia fußballerisch groß geworden, kündigte das auch selbst unlängst an. “Mein Vertrag läuft diese Saison aus und ich werde zu geringeren Bezügen verlängern”, so Roberto.

 

 

 

Präsident Joan Laporta verkündete erst zuletzt, dass die Schuldenlast von Barça noch viel erdrückender sei und 1,35 Milliarden Euro betragen würde. Zu schaffen macht dem Klub derzeit insbesondere der Umstand, dass von den Gesamtausgaben allein 95 Prozent für Gehälter anfallen, was zirka 30 Prozent zu viel ist.

Vor dem Hintergrund der von dem spanischen Liga-Verband LFP vorgeschriebenen Gehaltsobergrenze in Höhe von 347 Millionen Euro war es der Blaugrana so nicht mehr möglich, Superstar Lionel Messi zu halten. Die vier Kapitäne helfen Barça nun damit, die Gehaltslatte mit ihren Verzichten zumindest etwas nach unten zu drücken. Allein durch die Bereitschaft von Piqué gelang es den Katalanen, zum Auftaktspiel gegen Real Sociedad mit Memphis Depay und Eric Garcia rechtzeitig zwei Neuzugänge beim Liga-Verband zu registrieren.

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist
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