Alexis Sánchez über seine Zeit beim FC Barcelona

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Alexis Alejandro Sánchez ist der Name des Spielers in den Reihen von Barça, der aktuell den 3. Platz der Torschützenliste einnimmt. Mit 15 Toren in 18 Spielen liegt der Chilene lediglich hinter den beiden Führenden der Saison, Cristiano Ronaldo (22 Tore/ 21 Spiele) und Diego Costa (21 Tore/ 25 Spiele). Kürzlich gab Alexis Sánchez ein Interview, in welchem er von seiner Integration beim FC Barcelona und über seine Sturmkollegen sprach. Auch das Verhältnis zum Trainer war ein Thema des Gesprächs.

Ist der Chilene endlich in Katalonien angekommen?

Die Torausbeute von Alexis Sánchez seit seiner Ankunft beim FC Barcelona kann diese sich durchaus sehen lassen. 43 Tore erzielte der 1,68 Meter große Stürmer in insgesamt 124 Pflichtspielen, hinzu kommen 31 Vorlagen. Ist Alexis Sánchez in Barcelona also endgültig angekommen? Auf diese Frage antwortet der Chilene wie folgt: „In Italien spielte ich einen anderen Fußball. […] Ich ging früh auf die Gegenspieler zu, aber bei Barça muss ich jede Situation individuell lesen und dementsprechend agieren. Ich muss darauf achtgeben, den Ball nicht zu verlieren. Das sind die Dinge, auf die man im Verein besteht.“  Außerdem erklärte Alexis Sánchez, wie er es schaffte, sich beim FC Barcelona spielerisch zurechtzufinden. Der Flitzer betonte, er habe sich seit seinem Beitritt dem Spiel der Katalanen angepasst.

Alexis Sánchez kommt gut mit seinen Kollegen klar

Dass Alexis Sánchez ein fröhliches Kerlchen ist, weiß jeder, der die Spiele des FC Barcelona verfolgt. Genau das ist einer der Gründe, weshalb der Spieler gut mit seinem Sturmpartner Neymar auskommt. Der Frage nach seiner Meinung über den Brasilianer folgte ein großes Lob für Neymar: „Als Spieler ist Neymar spektakulär, aber was ich an ihm am meisten leiden kann, ist seine Art. Er hat immer gute Laune und ist nie böse. Das ist das, was ich mag. Diese Art stimmt mich glücklich.“
Alexis Sánchez sprach jedoch nicht nur über den Neuankömmling von Santos, sondern ging auch auf die Thematik ‚Pedro oder Alexis‘ ein. Häufig wird spekuliert, ob denn nun eine Rivalität zwischen den beiden Spielern herrsche. Das könnte man denken, denn immerhin machen die beiden durch ihre Leistungen oft untereinander aus, wer auf der Bank Platz nehmen muss und wer spielen darf. Allerdings hat Alexis Sánchez auch an dieser Stelle eine treffende Wortwahl gefunden: „Nein, so etwas gibt es zwischen uns nicht. Wenn er trifft, ist es für das Team. Wenn ich treffe, ist es für das Team. […] Wir versuchen so gut wie möglich zu spielen. Wir versuchen, uns der Mannschaft anzupassen. Wenn wir am Ende den Titel gewinnen, sind wir alle Meister!“

Jeder Lehrer bringt einem etwas bei

„Wenn ich eine Chance habe und sie liegen lasse, bin ich enttäuscht und will den Fehler wieder gutmachen.“  Welcher Trainer freut sich nicht, einen Spieler mit dieser Einstellung in den eigenen Reihen zu haben? Des Weiteren betonte Alexis Sánchez im Interview, wie wichtig es sei, dass man unter jedem Trainer andere Attribute gelehrt bekommt. Er beteuert, dass es Trainer gab, die aus persönlichen Anlässen (Anm. d. Red.: vermutlich Titos Krankheit/ Peps Differenzen mit dem Vorstand) den Verein verließen, denn der Chilene sei „glücklich gewesen, unter ihnen zu trainieren und zu arbeiten“. Alexis reifte in Barcelona zweifelsohne zu einem großartigen Spieler, der sich selbst seine Schwächen eingestehen kann. Gleichzeit betonte er, dass ein Spieler nur mit vollem Selbstvertrauen seine besten Leistungen vollbringen könne. Er ist zweifellos ein außergewöhnlicher Spieler mit einer großartigen Persönlichkeit. Das vor über zwei Jahren für 26 Mio. Euro zum FC Barcelona transferierte Sturmtalent schlug ein wie erhofft und die Culés dieser Generation sollten ‚El Niño Maravilla‘ mit offenen Armen jederzeit willkommen heißen!

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