Ansu Fati erbt Messis 10 – Collado fehlt in Barças Kader für die Saison 2021/22

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Der FC Barcelona hat seine neue Nummer 10 präsentiert: Ansu Fati beerbt Lionel Messi und trägt die prestigeträchtige Rückennummer fortan. Barça hat seinen Kader mitsamt allen Nummern offiziell bei La Liga registriert und präsentiert. Bitter lief der Deadline Day derweil für Alex Collado, der nun auch nicht im Profikader steht.

Das Transferfenster ist seit Dienstagnacht 0 Uhr offiziell geschlossen, die Kader müssen bei den jeweiligen Ligenverbänden final registriert sein. Am Mittwochmittag hat der FC Barcelona seinen Profikader für die Saison 2021/22 offiziell verkündet, mitsamt den jeweiligen Rückennummern der Spieler.

Ansu Fati erbt Messis Rückennummer 10

Das Wichtigste vorab: Ansu Fati ist Barcelonas neue Nummer 10

! Der 18-Jährige beerbt damit Lionel Messi – und tritt so natürlich ein schweres, vielbeachtetes Erbe im Rampenlicht an. Die Nummer 10 hat bei Barça natürlich eine besonders große Bedeutung, nach Messis Wechsel zu PSG umso mehr, es ist der Aufbruch in eine neue Ära, den Ansu Fati nun auf dem Rücken tragend auch per Nummer verkörpert.

Der Druck könnte groß werden, auch deshalb, weil er noch sehr jung ist und seit rund neun Monaten lang verletzungsbedingt ausgefallen ist. Aktuell arbeitet Ansu nach 290 Tagen Ausfallzeit an seiner Fitness, Ende September oder Anfang Oktober könnte der neue Hoffnungsträger der Blaugrana endlich sein Comeback geben.

Alle Augen sind nun also auf den nächsten La-Masia-Absolventen gerichtet: Von Ronaldinho zu Messi zu Ansu Fati – kreative, torgefährliche Offensivspieler, die die Blaugrana und das Camp Nou begeistern und mitreißen können. 

Dembélé künftig mit Griezmanns 7 – Demir bekommt die 11

Ansus erste Profinummer bei Barcelona war die 22, letzte Saison trug er die 17 – diese Nummer trägt ab sofort Neuzugang Luuk de Jong, dessen Transfer erst mitten in der Nacht verkündet wurde.

Nach Antoine Griezmanns Rückkehr zu Atlético Madrid hat Ousmane Dembélé die vakante Nummer 7 übernommen. Dembélés freigewordene Nummer 11 hat sich Yusuf Demir geschnappt. Ursprünglich wurde Demir nur für Barça B verpflichtet, nun hat ihn die Blaugrana nach starker Vorbereitung aber direkt bei den Profis registriert.

Sergio ‚Kun‘ Agüero, der auch erst am Deadline Day bei La Liga angemeldet werden konnte, weil Sergio Busquets und Jordi Alba großzügig auf Gehalt verzichten, läuft künftig mit der 19 auf – wenn er denn wieder fit ist. Aktuell laboriert der Argentinier noch an einer Sehnenverletzung.

Alex Collado nicht beim FC Barcelona registriert

Bitter verlief der Deadline Day hingegen für Alex Collado. Der letztjährige Barça-B-Kapitän wollte den FC Barcelona ursprünglich eigentlich nicht verlassen, sondern sich in der Vorbereitung aufdrängen. Ronald Koeman war nicht überzeugt, dann fiel ein Transfer zum Club Brügge ins Wasser. Barça (und vor allem Koeman) machten ihm abermals klar, dass er kaum Einsatzzeiten erhalten wird, also versuchte der Offensivspieler am letzten Tag des Transfermarkts noch bei einem Klub per Leihe unterzukommen.

Doch der abgesprochene Wechsel zu Sheffield United klappte warum auch immer in letzter Instanz kurz vor Schließen des Transferfensters nicht, die Verantwortlichen der Blaugrana waren womöglich schlicht zu beschäftigt damit, vor Ablauf der Uhr die Griezmann-De-Jong-Problematik über die Ziellinie zu bekommen. So konnte (oder wollte?) Barça Alex Collado nicht rechtzeitig für das Profiteam registrieren – nun fehlt Collado daher im Profikader völlig. Für Barça B in der dritten spanischen Liga wollte der 22-Jährige keinesfalls weiter auflaufen – offenbar muss er das aber künftig wieder tun, jedenfalls auf dem Papier.

 

Alex Truica
Freier Sportjournalist, Podcaster und Chefredakteur Barçawelt
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