Barça-Boss Laporta bei Messi weiter entspannt: „Er will bleiben“

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Joan Laporta macht sich trotz des ausgelaufenen Vertrags um einen Verbleib von Lionel Messi beim FC Barcelona offensichtlich weiterhin keinerlei Sorgen. Der Präsident der Katalanen gibt sich entspannt, denn Messi selbst „will bleiben“. Die Verlängerung sei weiterhin in Arbeit, so Laporta.

Die Situation ist seltsam. 17 Jahre lang hatte Lionel Messi als Profi beim FC Barcelona für Glanz und Gloria gesorgt – und das soll er auch in Zukunft tun. Aktuell allerdings steht der argentinische Superstar ohne Vertrag und somit auch ohne Verein da. Weil sein Kontrakt zum 1. Juli ausgelaufen ist, gehört Messi derzeit nicht mehr zu Barça.

Laporta: „Messi will bleiben“

Vereinsintern herrscht aber trotz der ungewöhnlichen Lage weiter Gelassenheit. „Es entwickelt sich. Er will bleiben und wir wollen, dass er bleibt“, sagte Präsident Joan Laporta dem Fernsehsender Deportes Cuatro am Freitag. „Wir befinden uns auf dem Weg, die Formel zu finden“, so der 59-Jährige. Auch Medienberichten zufolge soll Messi nichts als einen Verbleib im Camp Nou in Erwägung ziehen.

Schon am Mittwochabend hatte sich Laporta ähnlich optimistisch geäußert, was eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem 34-Jährigen betrifft – zumal sich beide Parteien unlängst über einen neuen Kontrakt bis zum 30. Juni 2023 einig sein sollen. Dass nach wie vor keine Klarheit herrscht, hängt mit der von dem spanischen Ligaverband LFP vorgegebenen Gehaltsobergrenze zusammen. Wie Barçawelt

berichtete, wird diese bei den Blaugrana in der Saison 2021/22 mit 347 Millionen Euro um 35 Millionen niedriger sein als zuvor.

Laporta und Tebas: Treffen in Madrid zwecks Salary Cap

Anders formuliert: Damit La Pulga dem Klub erhalten bleibt und sein neues Gehalt unter den Salary Cap passen, muss der Klub gut verdienende Spieler (Coutinho, Umtiti) loswerden – beziehungsweise Wege finden, wie man Messi bezahlen kann, ohne dass La Liga es beanstandet.

Die Gespräche gehen also weiter, es wird versucht, Messi zu registrieren. Die SPORT schreibt, dass in Madrid ein Treffen zwischen Laporta und LFP-Boss Javier Tebas stattfinden soll, um hinsichtlich der Gehaltsobergrenze eine Einigung zu erzielen. Auch Tebas dürfte aus Gründen der globalen Vermarktung La Ligas letztlich großes Interesse daran haben, den sechsmaligen Weltfußballer in La Liga zu halten.

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist mit großem Fokus auf Spaniens La Liga.
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