Barça verklagt Paris: Hahnenkampf geht in nächste Runde

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Lionel Messi, Luis Suárez, Gerard Piqué und Ivan Rakitić erlauben sich gerade einen Spaß gemeinsam mit den nach Paris abgewanderten Neymar Jr. und Dani Alves. Dass Neymar Barças Sturmtrio verlassen hat, scheinen ihm seine Ex-Kollegen kaum übel zu nehmen. Während die Freunde im Hause Messi witzeln, entflammt im Netz ein neuer Krieg. Auf der Webseite des FC Barcelona thront nun das mächtige Vereinswappen mit dem Klubmotto „Mehr als ein Klub“ über einer Botschaft. Was folgt ist eine erboste Forderung an PSG. Auf diese reagieren die Franzosen empört. Der genaue Wortlaut beider Aussagen offenbart die Abstrusität der ‚Causa Neymar‘.

Der Schlagabtausch beinhaltete …

… das Statement der Katalanen

„Der FC Barcelona hat beim spanischen Fußballverband eine Klage gegen Neymar Jr. eingereicht, welche sie bereits am elften August beim Arbeitsgericht in Barcelona eingereicht haben, damit diese es den zuständigen Behörden des französischen Fußballverbands und der FIFA vorlegen.
In der Klage verlangt der Klub, dass der Spieler die bereits ausgezahlte Summe für die Vertragsverlängerung zurückzahlt, da er seinen Vertrag nicht erfüllt hat; 8,5 Millionen Euro Schadensersatz zuzüglich 10% aufgrund der verspäteten Zahlung. Der Klub fordert Paris Saint-Germain außerdem dazu auf die Verantwortung für die Zahlung der Kosten zu übernehmen, falls der Spieler selbst nicht dazu in der Lage ist.
FC Barcelona hat dieses Verfahren eingeleitet, um die eigenen Interessen zu wahren, nachdem Neymar die Entscheidung getroffen hat, sich aus dem Vertrag herauszukaufen, nur wenige Monate nachdem er eine Verlängerung bis 2021 unterschrieben hatte. Dieser rechtliche Schritt wird unter der üblichen Vorgehensweise mit den zuständigen Behörden vollzogen, ohne dabei in jegliche verbale Diskussion mit dem Spieler zu treten.“

… die Antwort aus Paris, die nicht lange auf sich warten ließ

„Paris Saint-Germain war überrascht, aus FC Barcelonas Statement über die Einleitung rechtlicher Schritte in Spanien gegen den ehemaligen Spieler Neymar Jr. zu erfahren, dass darauf hingewiesen wird, dass, sollte Neymar Jr. die Gelder, die von seinem ehemaligen Klub verlangt werden, nicht zahlen können, Paris Saint-Germain für das Zahlen der ausstehende Summe verantwortlich gemacht wird.
Paris Saint-Germain wiederholt, dass genau wie Neymar Jr, sie zu jeder Zeit alle gültigen Gesetze und Regeln während ihrer Geschäfte berücksichtigt haben und bedauern erneut das Verhalten vom FC Barcelona.“

Wie bewertet ihr die ganze Sache? Steht Barça berechtigterweise „seinen Mann“ oder degradieren sich die Katalanen vor der ganzen Fußballwelt selbst zur Witzfigur? Sollte man sich in Katalonien nicht damit zufrieden geben, dass die Wogen zwischen den Spielern gar nicht erst aufkamen oder ist ein Nachtreten in Richtung Neymar und Paris das Mindeste nach einer leidigen Transfersaga? Spielen Barça und Paris jetzt endgültig in derselben Liga, zumindest was die Medienpräsenz und die Marketingkraft betrifft? Und was könnte der nächste gewagte oder letzte sinnvolle Schritt beider Klubs in der ‚Causa Neymar‘ sein?

 

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