Barça verlängert mit Rafinha und verleiht ihn an Celta Vigo

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Der FC Barcelona hat Rafinha für die aktuelle Saison an Celta Vigo verliehen. Zuvor verlängerten die Katalanen den auslaufenden Vertrag des Brasilianers aber. Für Rafinha ist es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Rafinha Alcántara: Wie ein Phönix aus der Asche hatte Barçawelt vor wenigen Tagen noch getitelt. Nun hat der Phönix das Nest plötzlich verlassen. 

Rafinha wechselt auf Leihbasis zum Ligakonkurrenten Celta Vigo, der FC Barcelona und die Galizier sind sich am letzten Tag des Transferfensters noch einig geworden. Celta leiht den Offensivspieler für die aktuelle Spielzeit aus und übernimmt sein Gehalt, zudem können erfolgsabhängige Bonuszahlungen in Höhe von 1,5 Millionen Euro fällig werden. Der FC Barcelona machte keine Angaben darüber, ob es eine Kaufoption gäbe, laut Celta gibt es jedoch eine – in nicht genannter Höhe. 

Zuvor hat Rafinha seinen im Sommer 2020 auslaufenden Vertrag beim FC Barcelona um eine Saison verlängert, damit die Katalanen nicht Gefahr laufen, den Brasilianer ablösefrei zu verlieren. Rafinha soll gemäß katalanischen Medienberichten an den Verein selbst herangetreten sein und seinen Wechselwunsch geäußert haben, da er – wenn alle Offensivspieler fit sind – keine Perspektive bei Barça sieht.

Aufgrund der derzeitigen Verletzungsmisere – Lionel Messi, Ousmane Dembélé und Luis Suárez fallen alle verletzt aus – kam Rafinha in allen drei Ligaspielen zum Einsatz, in zwei davon sogar von Anfang an, wusste dabei sogar zu Gefallen. Und doch sah der Brasilianer nur geringe Einsatzmöglichkeiten, wenn die Stars in ein paar Wochen weder fit sind. Seinen Platz im Kader dürfte nun bei Bedarf Senkrechtstarter Ansu Fati einnehmen, Rekordschütze und Zukunft des FC Barcelona.

Eine Karriere geprägt von Verletzungen

Barcelona wollte Rafinha für den richtigen Preis eigentlich verkaufen, ein Transfer zum FC Valencia stand ursprünglich bevor, doch Besitzer Peter Lim intervenierte in letzter Minute, der Deal platzte. Wie Valencia auch hatten auch andere Vereine Bedenken ob Rafinhas langer Verletzungsliste. In der vergangenen Spielzeit setzte ihn ein Kreuzbandriss außer Gefecht, bereits der zweite in seiner Karriere, das Jahr zuvor laborierte er an einer Meniskusverletzung, ehe er im Winter an Inter Mailand verliehen worden war. Hier blieb er verletzungsfrei und kam als Stammspieler zum Einsatz, doch von ihrer Kaufoption machten die Italiener damals keinen Gebrauch.

Nun wechselt der 26-Jährige abermals auf Leihbasis an seine alte Wirkungsstätte, denn Barça hatte ihn 2013/2014 bereits für ein Jahr an Celta ausgeliehen, damals sollte er als 20-Jähriger Spielpraxis bekommen. Nun soll er viel mehr seinen Marktwert aufpolieren – oder unter Beweis stellen, dass er gut genug ist, um ein veritabler und verlässlicher Rollenspieler bei Barcelona zu werden, je nachdem, ob eine Kaufoption existiert oder nicht.

Für beides müsste Rafinha Alcántara eine komplette Spielzeit ohne größere Verletzung überstehen. Zu wünschen wäre es ihm. 

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