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Bedeuten Gordon und Adeyemi etwas? Wie es bei Raphinha weitergehen soll

StartNewsBedeuten Gordon und Adeyemi etwas? Wie es bei Raphinha weitergehen soll
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Für rund 100 Millionen Euro verstärkt der FC Barcelona seine Flügelpositionen mit Anthony Gordon und Karim Adeyemi. Es wird getuschelt, dass Raphinha dafür Abschied nimmt. Allerdings: Joan Laporta widerspricht dem vehement.

Mega-Ablöse: Eigentlich müsste Gordon ja spielen

70 Millionen Euro allein als kolportierte Fix-Ablösesumme, dazu noch zehn Millionen, die erfolgs- und leistungsabhängig gezahlt werden würden: Der FC Barcelona hat sich die Verpflichtung von Anthony Gordon einiges kosten lassen. Es scheint klar zu sein: Wer so viel Geld in einen Spieler investiert, holt diesen nicht für die Ersatzbank.

Umso gespannter werden Barça-Fans und Interessierte darauf blicken, wie Hansi Flick auf dem linken Flügel aufstellt. Die Position gehörte unter ihm bis dato schließlich keinem geringeren als Raphinha. Derjenige, der zu den größten Lieblingen des deutschen Trainers gehört. Derjenige, der auch im Team ein hohes Ansehen genießt, mit seinen 29 Jahren als Leitfigur vorangeht, einer der Vizekapitäne der Mannschaft ist und in den vergangenen beiden Spielzeiten Weltklasse-Leistungen gezeigt hat.

Gordon kann zwar auch in der Angriffsmitte zum Einsatz kommen, jedoch werden die Katalanen nach dem Abgang von Robert Lewandowski dort sicherlich noch nachrüsten und kaum auf einen Spielertypen wie den 25 Jahre alten Engländer – 1,83 Meter groß, eher schmächtig – bauen wollen. Und da Barça außen nach Gordon nun auch noch mit Karim Adeyemi von Borussia Dortmund (22 Millionen Euro) aufrüsten wird, wird erst recht getuschelt: Verlässt Raphinha die Blaugrana möglicherweise sogar? Adeyemi dürfte in erster Linie als Backup für Lamine Yamal auf dem rechten Flügel vorgesehen sein, auf dem linken kann er aber ebenso problemlos spielen.

„Raphinha wird bleiben“

An dem brasilianischen Top-Star soll es unterdessen ein großes Interesse aus Saudi-Arabien geben. Al-Hilal lockt Raphinha, der mit Brasilien bei der Weltmeisterschaft im  Achtelfinale an Norwegen scheiterte, offenbar mit einem schmackhaften Gehalt. Für Barça wäre ein Abgang sportlich ein empfindlicher Verlust, andererseits könnte dafür jedoch eine hohe Ablösesumme in die Kassen fließen. In der Führungsriege scheint es aber nicht einmal eine Gesprächsbereitschaft zu geben.

„Raphinha wird bleiben. Wir haben keinerlei Interesse daran, dass er den FC Barcelona verlässt. Er ist eine tragende Säule der Mannschaft“, betonte Präsident Joan Laporta gegenüber Reportern im US-amerikanischen Dallas. Die vertragliche Vereinbarung läuft übrigens noch bis zum 30. Juni 2028, erst im Mai 2025 unterschrieben Raphinha und Barça diese.

Laporta wies ebenso darauf hin, dass die Flügel-Verstärkungen auf keinen Abgang hindeuten. „Mit Gordon und Adeyemi verstärken wir zwar den Angriff, aber das bedeutet nicht, dass wir uns von Raphinha trennen werden. Er ist für uns von zentraler Bedeutung“, so der 61-Jährige.

Bleibt diese Haltung auch in den kommenden Wochen bestehen? Flick würde es gefallen. Er hat seine Nummer 11 auch schon auf der zentralen Spielmacher-Position agieren lassen. Dass das nun vermehrt vorkommt, ist zwar nicht ausgeschlossen, angesichts der dort starken Optionen Dani Olmo und Fermín López sowie auch Gavi aber eher weniger vorstellbar.

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