Causa Di María: Barças Tanz auf der Rasierklinge

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Der FC Barcelona hinkt derzeit von einem stürmischen Ereignis zum Nächsten. Nicht nur der ‚Fall Neymar‘ nagt wenige Wochen nach dem Wechsel des Brasilianers zu Paris Saint-Germain am Image der Katalanen. Auch die ständig wechselnden Gerüchte um Coutinho, Ousmane Dembélé und zuletzt Jean Michaël Seri als potentielle Neymar-Nachfolger beziehungsweise Verstärkung für das Mittelfeld sorgen bei den Fans für Unmut und den Medien für Gesprächsstoff. Noch mehr Öl ins Feuer gießen wollte nun offenbar eine nicht unbekannte Hackerbande, die kurzerhand eine Verpflichtung von Ángel Di María für offiziell erklärte. Und auch einen Tag danach taumelt Barcelona, während das Internet lacht.

Mittwoch: Wie das Unheil seinen Lauf nahm

Mittwochmorgen. Der Fußballkosmos steht schon wieder Kopf, nachdem der FC Barcelona offenbar die Verpflichtung des Pariser Spielers Ángel Di María via Twitter bekanntgegeben hat. „Wir heißen Angel Di María beim FC Barcelona willkommen! #DiMaríaFCB”, heißt es in einer Kurznachricht, die der Verein aus Katalonien über das Portal mit seiner 23.1 Millionengroßen Anhängerschaft geteilt hat. Wenige Minuten später erscheint ein neuer Tweet mit den Worten: „Hi FC Barcelona, hier spricht OurMine (Security Group), bitte meldet euch bei uns – ourmine.org -> kontaktiert uns, und entschuldigt den Scherz :D“.  Mit einer dritten Nachricht holt der nicht verifizierte Absender dann zum Gnadenstoß aus: „Lasst uns #FCBHack zum Twittertrend machen!“ Infolge der Ereignisse verschwanden die Tweets dann plötzlich von der Seite und tauchten kurz darauf wieder auf. Ein erbitterter Kampf zwischen Barça und den Hackern begann und endete vorerst mit einem scheinbar echten Statement der Katalanen: „Unsere Accounts wurden über Nacht gehackt. Wir arbeiten daran das Problem so bald wie möglich zu beheben. Danke für eure Geduld.“

Bei den Hackern handelte es sich wohl tatsächlich um die Gruppe ‚OurMine‘, ein saudi-arabisches Kollektiv, welches in der Vergangenheit bereits die Social-Media-Accounts des Streaming-Giganten Netflix, des Facebook-CEO Mark Zuckerberg und des Nachrichtensender CNN geknackt hat. Auf Facebook und Twitter hagelte es derweil Hohn und Spott. Schlimmer hätte es aus Sicht der Katalanen wohl nur kommen können, wenn die Hacker ein Transferupdate zu den besagten Wunschobjekten aus Liverpool und Dortmund publiziert hätten.

Donnerstag: Plötzlich macht Barça doch ernst

Wie die ‚Sport‘ berichtet, soll sich Barça nun tatsächlich für eine Verpflichtung des Argentiniers entschieden haben. Dabei könnte die Ablösesumme etwa 50 Millionen Euro betragen. Wie weit fortgeschritten etwaige Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen aktuell sind, lässt sich kaum nachweisen. Immerhin gilt das Verhältnis der beiden Klubs seit dem 6:1-Spiel in der vergangenen Champions-League-Saison und der Transfersaga rund um Verratti und Neymar als schwach. Sollte Paris jedoch Wunschspieler Mbappé verpflichten, könnte Di María in den kommenden Tagen bereits mit einem Fuß im Camp Nou stehen. Obgleich sich überhaupt die Frage stellt, inwieweit der 29-Jährige Ex-Madrid-Spieler eine Verstärkung für Ernesto Valverdes Team darstellen würde.

Die ‚Sport‘ begründet Barças

Interesse an dem Argentinier damit, dass dieser antrittsschnell, laufstark, vielseitig einsetzbar und stark im 1-gegen-1 wäre. Außerdem könnten sich Fans auf eine starke Partnerschaft mit Lionel Messi gefasst machen. Wäre Di María der richtige Mann, um Neymar zu ersetzen?

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