Cesc Fàbregas: „Habe Barça einen Gefallen getan“

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In einem Interview mit El Pais erklärte Cesc Fàbregas noch einmal die Beweggründe für den Weggang vom FC Barcelona. Der Mittelfeldspieler steht nun beim FC Chelsea mit Trainer José Mourinho unter Vertrag. Auch wenn ihn die meisten Fans wohl nicht mehr schwer vermissen, wollen wir euch seine genauen Motive nicht vorenthalten.

Für Cesc Fàbregas

war sich noch vor Saisonende darüber im Klaren, die Katalanen verlassen zu wollen: „Nach dem Copa-del-Rey-Finale dachte ich wieder daran, nach England zurückzukehren. Ich informierte den Klub eine Woche später, nachdem wir die Meisterschaft verloren hatten. Ich rief Zubizarreta an. Ich fühlte, dass ich Barça damit einen Gefallen tun würde. Es war gut für mich und gut für sie. Danach erhielt ich ein Angebot von Chelsea – ich habe keinen besseren Weg für mich gesehen. Ich sprach mit Mourinho und er teilte mir die Dinge mit, die ich hören wollte. Ich fühlte mich wertgeschätzt.“

Im Juli wechselte Fàbregas für eine Ablösesumme von 33 Millionen Euro nach London, nachdem er mit Barça in der abgelaufenen Spielzeit nichts gewonnen hatte und die Weltmeisterschaft ein schwerer Rückschlag war. Seine Jahre bei Barça sieht der 27-Jährige aber keineswegs als Verschwendung an. Fàbregas gab zwar zu, dass es nicht die beste Zeit in seiner Profi-Karriere war, aber es war auch ein wichtiges Kapitel in seinem Leben. „Es hätte besser, aber auch schlechter sein können. Aber nein, ich weiß nicht, worüber ich mich beschweren könnte. Ich fühlte mich immer als Teil des Teams. Nur am Ende der ersten Saison habe ich mich nicht viel beteiligt – in der zweiten Saison aber spielte ich 34 Spiele und wir gewannen die Meisterschaft mit 100 Punkten. Ich erfüllte mir einen Traum. Ich hätte meine Karriere nicht beenden können, bevor ich nicht in Barcelona gespielt habe. Ich gewann sechs Titel in drei Jahren und schoss in 150 Spielen 42 Tore – es war fantastisch.“

Das Beste sei der Traum, den er sich mit einem Wechsel nach Barcelona erfüllen konnte; der schlechteste Moment eindeutig der Tod seines ehemaligen Trainers Tito Vilanova gewesen. Über seinen Transfer nach London meinte der Welt-und Europameister: „Wenn man mir vor fünf Jahren erzählt hätte, dass ich unter Mourinho für Chelsea spielen werde, hätte ich es niemals geglaubt. Aber im Leben weiß man halt nie.“

Cesc Fàbregas: „Munir sehr speziell“

Am Montag absolvierte Spanien das erste Spiel in der Qualifikation zur Europameisterschaft. Gegen Mazedonien gewann man ungefährdet mit 5:1, Fàbregas bestritt dabei die ganze Partie, Munir El Haddadi wurde eingewechselt und feierte sein Debüt für ‚La Furia Roja‘. Schon vor diesem Spiel hatte Fàbregas nur lobende Worte für den Jungstar übrig: „Alles, was mit Munir passiert, verläuft ziemlich schnell. Über ihn wird in sehr positiver Art und Weise gesprochen und er hat schon ein paar Einheiten trainiert. Er ist frei, gut, und von den Barcelona-Spielern umgeben, die sehr gut auf ihn Acht geben. Er hat etwas Spezielles an sich. Er kann außen oder in der Mitte spielen, genauso wie Paco Alcácer. Sie haben sehr spezielle Bewegungen und rennen hinter die Verteidigung. Sie sind Spieler, die sich im hinteren Bereich gut bewegen. Von dieser Art von Spielern müssen wir im Nationalteam Nutzen ziehen.“ Schlussendlich brachte Fàbregas ebenso zum Ausdruck, dass Spieler wie Xavi und David Villa einmalig waren. Spieler von ihrem Format werde es so schnell nicht geben.

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