Confed Cup: Brasilien zieht ins Finale ein

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Bildquelle: fcbarcelona.com

Der erste Finalteilnehmer des Confed Cups steht fest. In einem Spiel, das durch zahlreiche technische Fehler, Missverständnisse und viele Fouls geprägt war, setzten sich die Brasilianer mit 2:1 gegen Uruguay durch. Kurz vor Ende der Begegnung gelang den Gastgebern des Confed Cup das erlösende Tor, Paulinho köpfte den Ball völlig unbedrängt über die Linie. Die Erlösung betrifft nicht nur den Finaleinzug, sondern insbesondere die nicht notwendige Ausdehnung einer Partie, die an spielerische Klasse ärmer nicht sein könnte. Uruguay verteidigte vor allem in der ersten Halbzeit aggressiv, konnte nach vorne aber keine Akzente setzen. Trotzdem hätten sie durch einen Elfmeter in Führung gehen können, den David Luiz leichtfertig verursachte. Doch der Schlussmann wehrte den Schuss zur Ecke ab. 

So waren es die Brasilianer, die durch Fred das Führungstor erzielten. Ein hoher Verdienstanteil bei diesem Tor geht an Neymar, der mit einem herrlichen vertikalen Lauf und einer exzellenten Ballmitnahme die gegnerische Verteidigung aushebelte. Darüber hinaus aber blieb Neymar hinter den Erwartungen zurück. Er hatte Schwierigkeiten, sich durchzusetzen und beeindruckte vor allem in der zweiten Halbzeit mit theatralischen Einlagen, mit denen er auf gegnerische Provokationen reagierte. Solch ein Verhalten hat er nicht nötig. Dani Alves ließ sich vom fehlerhaften Spiel seiner Mannschaft anstecken, hatte aber zuweilen auch gute Momente im Spiel. Seine Flanken jedoch gehörten nicht in diese Kategorie. Alles in allem ein verdienter Sieg der schwachen Brasilianer gegen noch schwächere ‘Urus’.

 

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