Cristiano Ronaldo wird Weltfußballer des Jahres 2014 – Lionel Messi Zweiter

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Am heutigen Montagabend fand in Zürich die große Preisverleihung zum Weltfußballer des Jahres 2014 statt. Die drei nominierten hießen Cristiano Ronaldo, Lionel Messi und Manuel Neuer. Das Rennen machte wie schon im Vorjahr der Portugiese, der sich relativ deutlich absetzte. Doch nicht nur der Weltfußballer des Jahres wurde geehrt, auch andere Sportler und Trainer erhielten Auszeichnungen. Ebenso im Artikel enthalten sind einige Aussagen, die Lionel Messi vor und nach der Preisverleihung am heutigen Tag von sich gab.

Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer des Jahres 2014! Der portugiesische Superstar gewann den Ballon d´Or nach den Jahren 2008 und 2013 zum bereits dritten Mal. Lionel Messi belegte Platz zwei, während Manuel Neuer knapp dahinter Dritter wurde.

Hier das Endresultat:

1. Ronaldo: 37,66%
2. Messi: 15,76%
3. Neuer: 15,72%

Drei Spieler des FC Barcelona waren als Kapitäne ihrer Nationalmannschaft berechtigt, deren Stimmern abzugeben. Lionel Messi selbst wählte Àngel di María, Andrés Iniesta und Javier Mascherano. Torhüter Claudio Bravo entschied sich für Messi, Iniesta und Neuer, während Neymar seine Stimmen an Messi, Ronaldo und Mascherano abgab. Ex-Barça Spieler und Kapitän der schwedischen Nationalmannschaft Zlatan Ibrahimovic wählte Messi, Neuer und Ronaldo, während sich Ex-Barça Coach Tata Martino für seine Schützlinge Messi, di María und Mascherano entschied.

Neben der Ehrung für den besten Fußballer des Jahres wurden auch noch weitere Auszeichnungen vergeben. Welttrainer des Jahres ist Joachim Löw, der Deutschland zum Weltmeistertitel führte. Die beiden anderen Kandidaten Carlo Ancelotti und Diego Simeone hatten das Nachsehen. Zur Fußballerin des Jahres wurde die Deutsche Nadine Keßler gewählt, Trainer des Jahres im Frauenfußball wurde Ralf Kellermann, Übungsleiter beim VFL Wolfsburg.

Den Puskás-Award für das schönste Tor des Jahres erhielt James Rodríguez für seinen Treffer im WM-Achtelfinale gegen Uruguay. Auch das FIFA FIFPro Team des Jahres wurde verkündet. Mit Lionel Messi und Andrés Iniesta schafften es dieses Jahr zwei Barça-Akteure ins Team. Der Argentinier war zum sage und schreibe achten Mal in Folge dabei, der Spanier hingegen zum sechsten Mal.

FIFpro Team des Jahres: Neuer; Lahm, David Luiz, Ramos, Thiago Silva; Kroos, Iniesta, di María; Messi, Ronaldo, Robben.

Lionel Messi hegt weiterhin große Ambitionen

Vor der Preisverleihung verlor Messi noch einige Worte über seine Ambitionen für das zukünftige Jahr: „Meine Ziele für dieses Jahr sind die gleichen wie sonst auch – ich möchte alles gewinnen, um was wir spielen. Wir wissen, dass es schwierig wird, aber wir werden hart dafür kämpfen, Titel zu gewinnen.“ Auch mit der Nationalmannschaft will er einiges erreichen: „Im Juni findet die Copa América statt und es ist eine gewisse Zeit her, seit Argentinien das letzte Mal gewonnen hat. Wir waren nicht in der Lage, die Weltmeisterschaft zu gewinnen, deshalb hoffe ich, dass uns bei der Copa América eine Revanche gelingt.“ Das Turnier startet am 11. Juni in Chile, dabei wird Argentinien versuchen, das erste Mal seit 1993 wieder zu triumphieren.

Über seine Nominierung zum Weltfußballer des Jahres meinte er: „Ich bin sehr froh, hier zu sein. Das ist das achte Mal in Serie und es ist nicht leicht, für so eine lange Zeit bei den Besten mit dabei zu sein.“ In letzter Zeit gab es viele Gerüchte bezüglich eines Wechsels von ‘La Pulga’, die jener nach dem gestrigen Sieg gegen Atlético aus der Welt schuf. Trotzdem wurde noch einmal nachgefragt: „Ich weiß nicht, was passieren wird oder wo ich nächstes Jahr sein werde. Ich habe immer gesagt, dass ich meine Karriere bei Barça beenden möchte, aber im Fußball kann sich vieles verändern. Ich kann auch nicht sagen, dass ich nie für Newell´s Old Boys spielen werde.“

Zudem gab es noch ein paar Sätze zu Ronaldo: „Ronaldos Jahr war beeindruckend. Er hat die Champions League gewonnen und war in sehr vielen Spielen entscheidend für seine Mannschaft.“ Auf die Frage, ob er eines Tages mit dem Portugiesen in einem Team spielen wolle, entgegnete der Barça-Star Folgendes: „Ich denke, dass das ganz schwer werden wird, aber ich würde gerne eines Tages mit Ronaldo einmal zusammenspielen.“

Nach der Preisverleihung beantwortete der Argentinier auch noch einige Fragen. Unter anderem jene, ob Cristiano Ronaldo verdienter Sieger sei: „Natürlich, er hatte ein großartiges Jahr, so wie auch Neuer, der sich den Preis ebenso verdient hätte.“ Abschließend hob ‘La Pulga’ noch einmal die Bedeutung von Teamtrophäen hervor, die für ihn immer höheren Stellenwert als individuelle Auszeichnungen besitzen.

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