Dani Alves: „Ihr werdet mich vermissen“

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In einem selbst geschriebenen Artikel auf der Plattform „The Players’ Tribune“ gibt Dani Alves, früherer Spieler des FC Barcelona, einige sehr intime Einblicke in seine Gefühlswelt. Wie bereitet er sich auf ein Spiel vor? Wie denkt er über Barça und Juventus? Wie sieht ein Training mit Messi aus? Was bedeutet das Champions League Finale am heutigen Samstag für ihn? Auf all diese Fragen antwortet der 34-jährige Brasilianer auf ehrliche Art und Weise, indem er über sein gesamtes Leben reflektiert. Natürlich verbindet er diese tiefgründigen Überlegungen mit seiner gewohnt humorvollen Art. 

Dani Alves über… 

… Barças Comeback gegen Paris Saint-German:

„Ich habe jeden Moment von meinem Sofa aus miterlebt. Manche Medien stellten es so dar, als wollte ich, dass mein früherer Verein verliert. Doch als mein Bruder, Neymar, den Freistoß [Anm.: 88. Minute] verwandelt hat, bin ich von meiner Couch hochgesprungen und habe den Fernseher angeschrien: ’Vamooooooos!’. Und als Sergi Roberto das Wunder vollbracht hat? Wie jeder andere Barça Fan auch, bin ich völlig durchgedreht. Die Wahrheit ist, dass ich immer noch Barcelona im Blut habe.“

… seinen Abgang: „Habe ich mich vom Vorstand nicht wertgeschätzt gefühlt? Ja. Das ist einfach das, was ich fühle. Aber es ist nicht möglich, acht Jahre lang für einen Verein zu spielen, all das zu erreichen, was wir erreicht haben, und diesen Verein dann nicht für immer in seinem Herzen zu haben. Trainer, Spieler und Vorstände kommen und gehen. Aber Barça wird für immer bleiben.“

… sein Versprechen an den Vorstand: „Bevor ich zu Juventus wechselte, habe ich dem Vorstand ein Versprechen abgegeben: ’Ihr werdet mich vermissen.’ Ich meinte nicht, dass sie mich als Spieler vermissen würden. Ich habe meine Stimmung und Einstellung gemeint. Sie würden die Fürsorge vermissen, die ich für die Mannschaft hatte. Sie würden mein Blut vermissen, dass ich jedes Mal vergossen habe, wenn ich das Trikot trug.“

… das Aufeinandertreffen im Viertelfinale der Champions League: „Es war ein komisches Gefühl. Im Rückspiel im Camp Nou, habe ich mich gefühlt, als sei ich wieder zu Hause. Kurz vor Spielbeginn bin ich zur Spielerbank von Barça gegangen, um meine alten Freunde zu begrüßen. Sie sagten: ’Dani, setz` dich zu uns hin! Wir haben dir einen Platz freigehalten!’ Und während ich noch mit allen am Händeschütteln war, hatte der Schiedsrichter das Spiel bereits angepfiffen. Ich bin zum Feld zurück gesprintet und hörte, wie mein früherer Trainer Luis Enrique darüber lachte. Das Spiel hingegen war jedoch kein Witz, besonders für mich nicht. Nach dem Viertelfinale bin ich zu Neymar gegangen und hab ihn umarmt. Er hat geweint und ein Teil von mir weinte mit ihm.“

https://www.youtube.com/watch?v=Pr_5AEHQf0w

… die Art, wie er sich auf ein Spiel vorbereitet: „Oft denken die Leute über mich: ’Dani ist immer am Scherzen und lächelt durchgehend. Er kann nicht ernst sein.’ Doch bevor ich gegen die besten Stürmer der Welt – Messi, Neymar, Cristiano – antrete, analysiere ich ihre Stärken und Schwächen, als wäre ich davon besessen. Darauf plane ich, wie ich sie angreifen werde. Mein Ziel ist es, der Welt zu zeigen, dass ich auf demselben Level bin. Vielleicht werde ich ein oder zweimal ausgedribbelt, das ist in Ordnung. Aber ich werde sie auch angreifen. Ich will nicht unsichtbar sein. Ich will die Bühne. Selbst jetzt, wo ich 34 Jahre alt bin, nach 34 Trophäen, habe ich immer noch das Gefühl, als müsste ich es der Welt beweisen. Aber es ist noch viel tiefgründiger als das. Kurz vor einem Spiel mache ich immer das Gleiche. Ich stehe für fünf Minuten vor dem Spiegel und vergesse alles um mich herum. Dann beginnt ein Film vor meinem geistigen Auge. Es ist der Film meines Lebens.“

… den Film seines Lebens: „In der ersten Szene bin ich zehn Jahre alt. Ich schlafe auf meinem Betonbett in dem kleinen Zuhause meiner Familie im brasilianischen Juazeiro. Die Matratze so dick wie mein kleiner Finger. Das Haus riecht nach nasser Erde und draußen ist es immer noch dunkel. Es ist fünf Uhr morgens und die Sonne ist noch nicht aufgegangen. Aber ich muss vor der Schule meinem Vater auf der Farm helfen.

Mein Bruder und ich gehen raus auf das Feld, unser Vater arbeitet schon. Er hat einen großen, schweren Behälter auf seinem Rücken und besprüht die Früchte und Pflanzen mit Chemikalien, um die Bakterien abzutöten. Vielleicht sind wir noch zu jung, um mit giftigen Substanzen umzugehen, aber wir helfen ihm trotzdem. So überleben wir. Mehrere Stunden lang konkurriere ich mit meinem Bruder, um zu sehen, wer härter arbeiten kann. Denn derjenige, der meinem Vater am meisten geholfen hat, darf das einzige Fahrrad unserer Familie benutzen.

Der andere muss zwölf Meilen von der Farm bis zur Schule gehen. Der Rückweg ist sogar noch schlimmer, weil dann bereits die Mannschaften für das Fußballspiel ohne mich gebildet werden. Also laufe ich die zwölf Meilen, direkt geradeaus bis zum Feld. Und wenn ich das Fahrrad gewinne? Dann bekomme ich die Mädchen. Ich kann eins von ihnen auf dem Fahrrad mitnehmen. Für zwölf Meilen bin ich der Mann. Also arbeite ich hart.

Wenn ich mich auf den Weg zur Schule mache, schaue ich meinen Vater an. Er hat immer noch den Behälter auf seinem Rücken. Er hat den ganzen Tag auf dem Feld vor sich, und nachts arbeitet er in einer kleinen Bar, um noch etwas Geld dazuzuverdienen. Er war ein teuflisch guter Fußballer, als er jung war. Aber er hatte nicht das Geld, um in eine große Stadt zu gehen und von Scouts gesehen zu werden. Er will unbedingt, dass ich diese Gelegenheit bekomme, auch wenn es ihn tötet.

Nun wird der Bildschirm schwarz. Eine neue Szene beginnt.

Es ist Sonntag, wir schauen Fußball auf unserem Schwarzweißfernseher. Stahlwolle ist um die Antenne herum gewickelt. So können wir das Signal von der Stadt empfangen, von weit weg. Für uns ist das der beste Tag der Woche. Im ganzen Haus herrscht Freude.

Die nächste Szene. Mein Vater fährt mich in seinem alten Auto in die Stadt, damit ich mich vor einigen Scouts beweisen kann. Das Auto hat manuelle Gangschaltung und nur zwei Gänge – langsam und langsamer. Ich kann die Abgase riechen. Mein Vater ist ein Draufgänger. Ich werde auch einer sein. 

Neue Szene: Ich bin jetzt 13 und auf dieser Akademie für junge Fußballer in einer großen Stadt weit entfernt von meiner Familie. 100 Kinder schlafen in einer Halle. Es ähnelt einem Gefängnis. Einen Tag bevor ich mein Zuhause verließ, ging mein Vater in die Stadt und kaufte mir einen neuen Trainingsanzug. Damit hatte er meine Garderobe verdoppelt. Nach dem ersten Trainingstag habe ich den Anzug zum Trocknen aufgehängt. Am nächsten Morgen ist er verschwunden. Jemand hat ihn mir weggenommen. Da realisiere ich, dass ich nicht mehr auf der Farm bin. Es ist die echte Welt, und sie heißt so, weil hier schlimme Sachen wirklich passieren. Ich gehe zurück zu meinem Raum. Ich hungere. Wir trainieren den ganzen Tag und es ist nicht genug Essen da. Jemand hat meine Kleidung gestohlen. Ich vermisse meine Familie und ich bin auf keinen Fall der beste Spieler von allen. Vielleicht bin ich auf dem 51. Platz.

So gebe ich mir selbst ein Versprechen. Ich sage mir: ’Du gehst nicht zur Farm zurück, bevor du deinen Vater stolz gemacht hast. Vielleicht bist du jetzt auf dem 51. Platz. Aber du wirst die Nummer Eins oder Zwei sein. Du wirst kämpfen. Du wirst nicht nach Hause gehen, egal was passiert.’

Weiter im Film: Mittlerweile bin ich 18 Jahre alt und erzähle eine der wenigen Lügen, die ich im Fußball jemals erzählt habe. Ich spiele für Bahia in der brasilianischen Liga, als plötzlich ein Scout vor mir steht und sagt: ’Sevilla ist an dir interessiert.’ Ich antworte: ’Sevilla! Toll.’ ’Weißt du denn überhaupt, wo das ist?’ Und ich: ’Natürlich weiß ich das. Sev-iiiillaaaaa. Ich liebe es.’ Aber ich habe absolut keine Ahnung, wo Sevilla liegt. Es könnte auch auf dem Mond sein. Aber der Name klang so, als wäre er wichtig. Also habe ich gelogen.  In den nächsten Tagen frage ich die Leute um mich herum und finde heraus, dass Sevilla gegen Barcelona und Real Madrid spielt. ’Agora’, sage ich zu mir selbst. Das ist Portugiesisch. Es ist wie ’Los, auf geht´s!’ 

Nächste Szene: In Sevilla schauen mich Spieler und Trainer so an, als müsste ich in der Jugend spielen. Ich bin unterernährt. Die sechs härtesten Monate meines Lebens beginnen. Ich spreche die Sprache nicht. Der Trainer stellt mich nicht auf. Das ist das erste Mal, dass ich darüber nachdenke, nach Hause zurückzukehren. Doch dann, aus irgendeinem Grund, denke ich an den Trainingsanzug, den mir mein Vater damals gekauft hat. Ich denke an meinen Vater, wie er mit dem Behälter auf dem Rücken die Pflanzen besprüht. Und ich entscheide mich dafür, zu bleiben, die Sprache zu lernen und neue Freunde zu gewinnen, damit ich Erfahrungen habe, von denen ich erzählen kann, selbst wenn ich wieder zurück nach Brasilien gehe.

Als die Saison beginnt, weist der Trainer uns an: ’In Sevilla geht die Verteidigung nie über die Mittellinie. Nie.’ Ich spiele ein paar Spiele, spiele den Ball hin und her, schaue auf diese Linie. Ich schaue nur auf sie, wie ein Hund, der Angst vor einem unsichtbaren Zaun im Garten hat. In einem Spiel schließlich lasse ich einfach los. Ich gehe einfach. ’Agora’. Ich muss ich selbst sein. Angreifen, angreifen, angreifen. Es funktioniert, wie Magie. Darauf sagt der Trainer: ’In Ordnung Dani, neuer Plan. In Sevilla greifst du mit an.’ In nur einigen Saisons haben wir es vom Abstiegskandidaten bis zum zweifachen Gewinner des UEFA-Cups gebracht. 

Es geht weiter: Ich bekomme einen Anruf. Es ist mein Berater. ’Dani, Barcelona will dich verpflichten’. Dieses Mal brauche ich nicht zu lügen. Ich weiß, wo Barcelona ist. Das ist der Film, der sich in meinem Kopf vor jedem Spiel abspielt. Am Ende, bevor ich wieder in die Umkleide gehe, sage ich immer das Gleiche zu mir selbst. ’Krass, ich komme so gut wie aus dem Nichts. Jetzt bin ich hier. Es ist surreal, aber ich bin hier.’ Als ich 18 war, bin ich über den Ozean gereist, nur um für einen Verein zu spielen, der gegen Barcelona spielt. Und jetzt die Ehre zu haben, für Barça zu spielen? Es war unglaublich.“

…Messi: „Ich konnte eines Tages Zeuge eines Genies werden. Ich erinnere mich an einen Trainingstag. Messi hat Dinge mit dem Ball gemacht, die jeglicher Logik widerstrebten. Natürlich, das hat er jeden Tag gemacht. Nur, dieses Mal war etwas anders. Es war ein intensives Training. Wir haben nicht rumgealbert. Messi lief durch die Verteidigung und schloss mit einem Killerinstinkt ab.  Und dann läuft er auf mich zu. Ich schaue auf seine Schuhe und frage mich: ’Ist das ein Scherz?’ Später läuft er wieder auf mich zu und ich denke ’Nein, das kann nicht sein.’ Beim dritten Mal bin ich mir aber sicher. Seine Schnürsenkel waren offen. Beide. Komplett ungeschnürt. Messi spielt gegen die besten Verteidiger der Welt und tut so, als wäre dies ein Sonntagsspiel im Park. Das war der Moment, wo ich wusste, dass ich niemals wieder mit jemandem wie ihm spielen werde.“ 

…Guardiola: „Wenn du das Wort ’Computer’ umdrehst, kommt Steve Jobs heraus. Macht man dasselbe mit ’Fußball’, ergibt es Pep. Er ist ein Genie. Ein Genie. Er konnte dir vor dem Spiel sagen, wie es verlaufen würde. Ein Beispiel: Das Spiel gegen Real Madrid 2010, als wir 5-0 gewonnen haben. Vor dem Spiel sagte er: ’Heute werdet ihr spielen, als sei der Ball heiß. Niemand hält den Ball lange bei sich selbst. Nicht einmal für eine halbe Sekunde. Wenn ihr das macht, werden wir locker gewinnen.’ Nach seiner Ansprache fühlten wir uns, als würden wir bereits 3-0 führen. Wir fühlten uns so kraftvoll und vorbereitet, als würden wir bereits gewinnen. Das Witzigste war, wenn wir nach der Halbzeit reinkamen und das Spiel bisher nicht so gut lief. Pep setzte sich hin und rieb sich seine Stirn. Es ist, als würde er seinen Kopf massieren, auf der Suche nach dem Genie. Das machte er genau vor uns im Umkleideraum. Und plötzlich kommt das Genie. Bang! ’Ich hab`s!’ Dann springt er auf und wirft mit Anweisungen um sich, während er etwas auf die Tafel zeichnet. ’Wir machen das, das und das, und so werden wir dann ein Tor schießen.’ Wir gehen raus, machen das, das und das. Und so treffen wir dann. Es war verrückt.

Pep war der erste Trainer in meinem Leben, der mir gezeigt hat, wie ich ohne den Ball arbeiten muss. Er wollte nicht nur, dass wir unser Spiel verändern, sondern er hat sich hingesetzt und uns anhand von Videos und Statistiken gezeigt, wieso er es will. Die Mannschaft von damals war so gut wie unbesiegbar. Wir haben aus dem Gedächtnis heraus gespielt, wir wussten bereits, was wir zu tun hatten. Wir mussten nicht denken. Deswegen ist Barça heute noch in meinem Herzen.“

…Juventus: „Als ich zu Juventus ging, fühlte ich mich, als ob ich meine Heimat wieder verlasse. Es war wie damals mit 13. Mit 18 tat ich dasselbe, um nach Spanien zu gehen. Und dann mit 33, um nach Italien zu gehen. Als ich ankam, war es, als würde ich auf eine komplett neue Schule gehen. Mein ganzes Leben lang habe ich es geliebt, anzugreifen. Und dann ging ich an einen Ort, wo das Verteidigen über alles gestellt wird. Wieder war ich der Hund im Garten. Ich starrte auf den unsichtbaren Zaun. Sollte ich gehen? Zu Beginn der Saison wollte ich sicherstellen, dass meine Kollegen wissen, dass ich ihre Geschichte und Philosophie respektiere. Und als ich schließlich ihren Respekt hatte, wollte ich ihnen meine Stärken zeigen. Eines Tages schaute ich auf die Mittellinie und fragte mich: ’Soll ich gehen?’ Agora. Angreifen, angreifen, angreifen. Na gut, ich musste trotzdem ein bisschen verteidigen. Sonst würde Buffon mich anschreien.

In Barcelona spielten wir aus dem Gedächtnis. Bei Juve ist es anders. Es ist der Mannschaftsgeist, der uns ins Finale der Champions League gebracht hat. Wenn das Spiel beginnt, finden wir einfach einen Weg zu gewinnen, egal was passiert. Gewinnen ist wie eine Manie hier. Es gibt keine Ausreden.“

…über das Leben an sich und Dybala: „Manchmal denke ich, dass das Leben ein Kreislauf ist. Wisst ihr, ich werde die Argentinier nicht los. Bei Barça hatte ich Messi. Bei Juve habe ich Dybala. Genies folgen mir überall, ich schwöre es. Im Training sah ich einst etwas in Dybala, was ich zuvor in Messi gesehen habe. Es war nicht einfach nur das Talent. Das habe ich viele Male in meinem Leben gesehen. Es war das Talent kombiniert mit dem Willen, die ganze Welt zu erobern.“

…den schönsten Moment seines Lebens: „Mein Vater ist kein emotionaler Mensch. Ich wusste nie, wann ich ihn wirklich stolz gemacht habe. Die meiste Zeit meiner Karriere war er in Brasilien. Aber 2015, da war er in Berlin, um mich das erste Mal die Champions League gewinnen zu sehen. Es gab später eine Party für die Familien der Spieler. Wir haben die Trophäe an die Menschen weitergegeben, die uns geholfen haben, unsere Träume zu verwirklichen. Ich überreichte den Pokal meinem Vater und wir hielten ihn zusammen. Da sagte er: ’Mein Sohn ist jetzt der Mann.’ Und er weinte wie ein kleines Baby. Das war der schönste Moment meines Lebens.“

…über das Finale der Champions League: „Ich habe die Chance, meine 35. Trophäe innerhalb von 34 Jahren zu gewinnen. Es ist eine besondere Gelegenheit für mich. Es hat nichts damit zu tun, dass ich dem Board in Barcelona beweisen will, dass sie einen Fehler machten, als sie mich ziehen ließen. Sie werden das niemals zugeben. Es hat mit dem Versprechen zu tun, das ich mir früher gegeben habe. Ich werde gegen einen Gegner spielen, den ich sehr gut kenne. Wie sonst auch werde ich Cristiano sehr genau analysieren. Wie immer werde ich vor dem Spiegel stehen und denselben Film in meinem Kopf abspielen. Ich werde mich an diese Dinge erinnern. Mein Betonbett, der Geruch nasser Erde, mein Vater mit den Chemikalien, die zwölf Meilen bis zur Schule, der neue Trainingsanzug und die leere Wäscheleine. ’Natürlich weiß ich, wo Sevilla ist.’ Ich komme aus dem Nichts. Ich bin jetzt da. Ich bin da.“

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