De Jong selbstkritisch: “Bin nicht so dominant wie bei Ajax”

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Frenkie de Jong zog in einem Interview ein Zwischenfazit seines ersten halben Jahres als Spieler des FC Barcelona – und gab sich darin zufrieden, aber auch erstaunlich selbstkritisch, denn die Leistungen Barças als auch seine eigenen haben noch Luft nach oben.

Im Sommer gekommen, nach einem halben Jahr schon fester Stammspieler beim FC Barcelona – nicht jeder hatte diese Entwicklung so vorausgesagt. Frenkie de Jong ist demzufolge natürlich zufrieden mit seiner Hinrunde beim FC Barcelona. Der Mittelfeldspieler, im Sommer für rund 75 Millionen von Ajax Amsterdam zum FC Barcelona gewechselt, zog im Interview mit der niederländischen Zeitung De Telegraaf ein Zwischenfazit seiner bisherigen Zeit in Katalonien – und zeigte sich glücklich: “Ich bin jetzt seit fast einem halben Jahr in Barcelona und die Spielzeit ist einfach großartig. Ich habe viele Einsatzminuten bekommen und bin sehr zufrieden damit.”

De Jong kam in allen Partien des FC Barcelona bisher zum Einsatz, in 21 der 24 Pflichtspiele stand der Neuzugang dabei in der Startelf, wurde schon nach kurzer Zeit zur wichtigen Stütze im Team von Ernesto Valverde – und er fühlt sich nicht nur im Team, sondern im ganzen Verein pudelwohl. “Jedes Mal, wenn ich zum Training gehe, fühle ich mich wohl. Ich genieße es jeden Tag. Alles beim FC Barcelona ist wirklich großartig”, so der zentrale Mittelfeldmann. 

De Jong: Barça spielt “wechselhaft”

Doch so sehr der 22-Jährige auch von seinem neuen Verein schwärmt, auf dem Platz kann sich Barça noch verbessern, wie de Jong ehrlich zugibt. Denn die Leistungen der Blaugrana waren bisweilen schwankend. “Als Team spielen wir nicht schlecht, aber es muss besser sein. Hin und wieder sind wir ein bisschen zu wechselhaft. Manchmal ist es sehr schön, was wir zeigen. Und dann fragst du dich später, wo das gute Spiel und das gute Gefühl geblieben sind”, so de Jong mit Blick auf die Performances Barças in der Hinrunde.

Er selbst ist zwar mit seiner Einsatzzeit zufrieden, aber nicht vollumfänglich mit seinen Darbietungen. De Jong hat bei seinen Leistungen ebenfalls noch Luft nach oben, was aber auch an seiner modifizierten Position liegt. “Ich spiele jetzt hauptsächlich im linken Mittelfeld, auch weil Arthur verletzt ist. In den ersten Monaten bin ich besonders froh, dass ich viel spiele und im Mittelfeld bin. Meine Vielseitigkeit ist ein Vorteil, wie der Trainer sagt”, so der Niederländer, der aber selbstkritisch anmerkt: “Gelegentlich habe ich meine Qualitäten gezeigt, aber im Allgemeinen kann es viel besser sein. Ich bin nicht so dominant wie bei Ajax. Zudem muss ich auf dieser Position mehr Tore schießen und Vorlagen geben. Ich muss noch den wirklichen Willen zum Tor bekommen. Das erfordert einige Anpassungen und damit Zeit.”

Zum Thema:

Allgemein gesprochen war die Umstellung von der holländischen Eredivisie auf die spanische La Liga aber nicht so schwer, wie der niederländische Nationalspieler beteuert: “Ich hatte bereits damit gerechnet, dass der Schritt von Ajax nicht sehr groß werden würde.” Doch natürlich gibt es einen Unterschied zu seiner Zeit bei Ajax Amsterdam: “Es gibt hier noch mehr Qualität”, so de Jong, “ich spiele mit noch größeren Spielern, von denen einige aufgrund ihrer außergewöhnlichen Eigenschaften natürlich etwas ganz Besonderes sind, wie Lionel Messi, Luis Suárez und Sergio Busquets. Trotz dieser großen Namen habe ich aber nie daran gezweifelt, dass ich den Schritt wagen kann.”

 

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