EM in Gefahr: Busquets positiv auf Corona getestet

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Sergio Busquets wurde im Quartier der spanischen Nationalmannschaft positiv auf das Coronavirus getestet und musste sich deshalb umgehend in eine Quarantäne begeben. Der Mittelfeldakteur des FC Barcelona und Kapitän Spaniens könnte nun den Großteil der Europameisterschaft verpassen.

Spaniens Nationalspieler wegen Busquets isoliert

Der eigentliche Spielführer – Sergio Ramos – wurde gar nicht erst nominiert. Jetzt droht der spanischen Nationalmannschaft auch der Verlust des Ersatzkapitäns für den Großteil der bevorstehenden Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli).

Wie Spaniens Fußballverband RFEF mitgeteilt hat, wurde Sergio Busquets am Sonntag im Quartier der Selección in Las Rozas nahe Madrid positiv auf das Coronavirus getestet. Immerhin: Abgesehen von dem Mittelfeldspieler des FC Barcelona ist aktuell kein anderer Nationalspieler infiziert, alle weiteren Mitglieder der Mannschaft wurden negativ getestet.

Die RFEF hat dennoch vorerst alle Termine abgesagt – auch das letzte Test-Länderspiel in Vorbereitung auf das paneuropäische Turnier gegen Litauen. Die Begegnung am Dienstag wird von der U21 ausgetragen, während die 23 übrigen A-Nationalspieler wenige Tage vor dem Turnierstart am 14. Juni gegen Schweden allesamt vorübergehend auf ein individuelles Training umsteigen müssen. Für sie gelten jetzt ebenfalls Isolationsmaßnahmen, wobei diese zeitnah wieder aufgehoben werden könnten, sollte kein weiterer Positivfall auftreten.

Busquets droht komplette EM-Vorrunde zu verpassen

Nach der Erkenntnis des positiven Befunds verließ Busquets die Nationalmannschaft umgehend in einem medizinischen Fahrzeug. Der 32-Jährige darf erst in das Trainingscamp zurückkehren, sobald er einen Negativtest vorlegen kann. Das kann mitunter bis zu zwei Wochen andauern, woraufhin er dann auch noch ein kurzes Aufbautraining absolvieren müsste, um wieder bereit für den Wettkampf zu sein.

Heißt im Klartext: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Strippenzieher von Barça neben dem Schweden-Spiel auch die Vorrunden-Duelle mit Polen (19. Juni) und der Slowakei (23. Juni) verpasst, ist alles andere als gering. Alle drei Partien finden in Sevilla statt.

Wie reagiert Nationaltrainer Luis Enrique auf den Busquets-Schock? Die Regularien der UEFA sehen vor: Bis zu 48 Stunden vor dem jeweils ersten EM-Spiel einer Nation können die Trainer Spieler noch austauschen. Der Spanien-Coach hatte nur 24 statt der erlaubten 26 Akteure in den Kader berufen.

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Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist
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