Droht Lewandowski bei Barça die Bank? Xavi deutet rigorosen Kurs an

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Robert Lewandowski erhält mit der Ankunft von Vitor Roque beim FC Barcelona zusätzliche Konkurrenz in der Sturmzentrale. Bleibt der polnische Top-Star dennoch unumstritten gesetzt? Die Worte von Trainer Xavi klingen nicht zwangsläufig danach.

Lewandowski: Kritik trotz ordentlicher Statistik

Wer in 21 Einsätzen neun Tore erzielt und fünf weitere vorbereitet, muss sich sicherlich nicht anhören, eine bislang schlechte Saison zu spielen. Bei Robert Lewandowski werden die kritischen Stimmen trotz dieser Zwischenbilanz dennoch lauter und lauter. Der inzwischen 35 Jahre alte Pole ist beim FC Barcelona seit einiger Zeit nicht mehr derart gut ins Spiel eingebunden, wie es speziell noch in der Hinrunde der vergangenen Spielzeit der Fall gewesen war. „Lewy“ wirkt am Ball oftmals fahrig, findet in Partien phasenweise kaum statt.

Den Verlust seines Stammplatzes hatte das bis dato jedoch nicht zur Folge, im Kader von Xavi befand sich in den zurückliegenden Wochen und Monaten schlichtweg kein zweiter etatmäßiger Mittelstürmer. Das hat sich neuerdings jedoch geändert: Vitor Roque ist da.

FC Barcelona freut sich auf Vitor Roque

Der 18-jährige Brasilianer, offiziell bereits im Juli vom Club Athletico Paranaense losgeeist, stieß Ende Dezember zur Mannschaft, wurde am Mittwoch erfolgreich für den Spielbetrieb registriert, könnte am Donnerstag beim Auswärtsspiel auf Gran Canaria gegen Aufsteiger UD Las Palmas (21:30 Uhr) von der Bank aus kommend gleich sein Debüt feiern – und Lewandowski dann in absehbarer Zeit bereits verdrängen? Die Erwartungen im Barcelonismo an den „Tigrinho“ sind nicht gerade gering, zumal auch der Verein ihn aktuell mit immer wieder neuen Beiträgen in den sozialen Netzwerken stark in den Mittelpunkt stellt.

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Trainer Xavi hätte offenbar kein Problem damit, Lewandowski für Roque gemäß dem Leistungsprinzip vom Feld zu nehmen, sofern selbst die breite Öffentlichkeit der Ansicht ist, dass das unumgänglich scheint. Das bejahte der 43-Jährige jedenfalls in der Presserunde vor dem 19. Spieltag in LaLiga.

Lewandowski auf die Bank? „Das ist schon passiert“

„Aber das ist schon passiert“, erinnerte Xavi den fragenden Reporter daran, dass er keine Scheu davor gehabt habe, den charakterlich manchmal schwierigen Polen aus der ersten Elf zu nehmen. „Du sprichst etwas an, das schon passiert ist. Ja, ja. Ich kann den einen Fußballer nicht anders behandeln als den anderen. Derjenige, der auf dem Platz steht, tut das, weil ich glaube, dass er helfen wird. Die Mannschaft steht über dem Individuum, das wissen die Spieler“, betonte Xavi, einen konsequenten Kurs zu fahren. Ob sich dieser auf dem Rasen aber auch richtig erkennen lassen wird?

Wenn nicht, könnte das zumindest in der Angriffszentrale auch daran liegen, dass die Formkurve von Lewandowski nach oben zeigt. Neues Jahr, neues Glück. Roques Präsenz „wird ihm und allen guttun“, glaubt Xavi: „Je mehr Konkurrenzkampf herrscht, desto besser. Das wird uns sehr helfen. Für Konkurrenzkampf zu sorgen, ist auch positiv.“ Die Nummer 9 und die neue Nummer 19 seien allerdings zweifellos auch kompatibel, könnten problemlos miteinander auf Torejagd gehen. Xavi: „Ich glaube, dass Vitor auf dem Flügel oder als Neuner spielen kann.“ Tut er das bereits auf Gran Canaria?

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Filip Knopp
Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist mit großem Fokus auf Spaniens La Liga.
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