Frenkie de Jong spricht über die Zeit in der Isolation: „Ich esse weniger als sonst“

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Frenkie de Jong ist noch vor der in Spanien verhängten Ausgangssperre rechtzeitig in seine Heimat Niederlande geflogen – hier verbringt er die Isolations-Zeit während der Corona-Krise. De Jong spricht über seine tägliche Routine, seine Ernährung, sein erstes Jahr beim FC Barcelona und einiges mehr.

Anders als seine Teamkollegen ist Frenkie de Jong noch vor der Ausgangssperre in Spanien in die Niederlande gereist, wohnt derzeit in einem Apartment in Amsterdam. Der Mittelfeldspieler sprach mit dem FC Barcelona per Videocall über seine Zeit in der Isolation während der Coronavirus-Krise.

Frenkie de Jong…

…über seine Quarantäne-Situation in Holland: „Hier ist die Situation nicht unbedingt besser, aber weniger schlimm als in Spanien. In Spanien darf man nicht raus gehen, hier schon. Wir dürfen nach draußen gehen um zu laufen oder spazieren zu gehen, drei Leute dürfen sich draußen aufhalten. Ich bin direkt hergekommen als Barcelona das Training gestoppt hat, ich bin glücklicherweise nach Holland gereist, bevor die Ausgangssperre [in Spanien] verhängt wurde.“

…über seine tägliche Routine: „Nach dem Frühstück gehen wir meistens mit dem Hund spazieren, danach gehe ich meistens aufs Laufband, gehe laufen, mache Übungen. Dann schaue ich Serien, spiele mit dem Hund – solche Sachen.“

…über seine Ernährung: „Mikky [Frenkie de Jongs Freundin, Anm. d. Red.] kocht fast immer, ich koche nicht. Ich esse etwas weniger als sonst, denn ich trainiere auch weniger als sonst, also esse ich auch weniger. Ich achte darauf, was ich esse und trinke, aber eine bestimmte Diät im Sinne von ‚ich muss das und das jetzt essen‘ habe ich nicht.“

…darüber, was er am meisten vermisst: „Zum Klub zu gehen, die tägliche Routine: Meine Mitspieler treffen, mit ihnen trainieren. Ich genieße das immer sehr, aber jetzt können wir das seit einigen Wochen nicht tun. Es ist schwierig im Haus zu sitzen und zu warten, bis sich die Situation ändert. Aber es gibt keine andere Option, wir müssen das tun und einfach geduldig warten.“

…über die Trainingsübungen: „Die Fitnesstrainer schickten uns ein Trainingsprogramm, es gibt jeden Tag Übungen. Sie fragen jeden Tag wie man zurecht kommt. Ich denke das ist gut für uns, man bleibt in Form – zwar nicht so, wie es normalerweise der Fall ist, aber so gut wie möglich.“

…auf die Frage, ob er alte Spiele schauen würde: „Nicht komplett, aber natürlich schaue ich ein paar Highlights. Nicht nur von unseren Spielen, sondern generell. Aber bestimmte Spiele von uns in dieser Saison schaue ich nicht.“

…auf die Frage, welches Barças bestes Spiel in dieser Saison war: „Vielleicht das Spiel gegen Dortmund oder Inter Mailand in der Champions League.“

…über seine bisherigen Leistungen beim FC Barcelona: „Sie sind nicht wirklich schlecht, ich glaube, es ist okay – Ich spiele viel, bekomme viel Einsatzzeit, darüber bin ich sehr glücklich. Ich glaube, ich könnte aber besser sein. Es gab Spiele, in denen ich gut war und Spiele, in denen ich weniger gut war. Ich glaube, ich kann aber bessere Leistungen zeigen als bisher. Ich bin zwar zufrieden, aber nicht komplett zufrieden.“

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…über den Mitspieler, der ihn am meisten überraschte: „Ansu Fati. Ich kannte ihn noch nicht, als ich bei Barça ankam. Er ist noch sehr jung, man konnte direkt mit Beginn des Trainings sehen, dass er unglaublich talentiert ist.“

…darüber, wie ihm die Stadt Barcelona gefällt: „Die Stadt und das Leben in Barcelona sind atemberaubend. Das Wetter ist toll, die Leute sind sehr nett, es gibt gute Restaurants, den Strand. Alles, was man an einer Stadt sucht, das hat Barcelona.“

…über seine Fortschritte mit der spanischen Sprache: „Ich lerne Spanisch. Die Sprache mit einem Lehrer von Angesicht zu Angesicht zu erlernen fällt mir aber leichter als wenn ich ganz alleine lernen muss.“

…über den schwierigsten Gegenspieler, gegen den er je gespielt hat: „Bei Ajax wurde ich manchmal als Innenverteidiger eingesetzt – als wir auf PSV Eindhoven trafen, hat Steven Bergwijn – der jetzt bei Tottenham ist – gespielt, er war einer der schwierigsten Kontrahenten für mich.“

…darüber was er als erstes tut, wenn die Ausgangssperre vorbei ist: „Zum Frisör gehen wahrscheinlich (lacht)…. Nein, meine Familie und Freunde treffen – und dann wahrscheinlich wieder zum Training fahren.“

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