Gerard Piqué selbstkritisch: „Ich gehöre nicht einmal zu den drei Besten“

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Nach Pedro Rodríguez und Ivan Rakitić gab heute Barças-Innenverteidiger Gerard Piqué eine Pressekonferenz nach dem Training mit der Mannschaft. Der 27-Jährige sprach dabei über seine Leistungen in der vergangenen Saison und zeigte sich dabei sehr selbstkritisch. Darüber hinaus sprach Piqué über die Trainingsmöglichkeiten in England und die Neuverpflichtungen Jérémy Mathieu und Luis Suárez. 

„Zu diesem Zeitpunkt bin ich nicht mehr der beste Innenverteidiger der Welt. Ich gehöre nicht einmal zu den drei Besten. Ich kann es aufgrund meiner letzten Saison mit Barça und der Weltmeisterschaft mit der Nationalmannschaft nicht sein. Ich weiß, wenn ich für Barça spielen will, muss ich der Beste sein oder zumindest zu den drei besten Verteidigern der Welt gehören. Ich weiß auch, dass ich meine Form wiedererlangen kann, und das werde ich auch tun. Wenn ich das nicht schaffe, dann bin ich der Erste, der die Hand aufzeigt und sagt, ich kann nicht. Ich bin davon überzeugt, dass Luis Enrique mir helfen wird, auf ein höheres Level zu kommen

.“ Der Grundstein dafür soll bereits jetzt in Birmingham gelegt werden, wo die Mannschaft von Luis Enrique und seinem Trainerteam ein sehr intensives Trainingsprogramm absolviert, um die Fitness der Spieler zu verbessern. Das Training beschrieb Piqué folgendermaßen: „Die Einheiten sind sehr dynamisch und länger. Es wird eine sehr lange Saison und deshalb müssen wir auf alles vorbereitet sein.“ Die abgelaufene Saison sei laut Piqué ein Misserfolg gewesen. Die Mannschaft konnte nur den Spanischen Supercup gewinnen und somit die Erwartungen nicht erfüllen. Es gebe aber Platz für Verbesserungen und mit viel Arbeit werde man in der kommenden Spielzeit auch Erfolg haben.

Piqué über Mathieu und Suárez

Auch über seinen neuen Partner in der Innenverteidigung, Jérémy Mathieu, hatte Piqué nur Gutes zu berichten. Der Franzose sei ein erfahrener Spieler und werde sich problemlos in die Mannschaft einfügen können. „Ich glaube nicht, dass er Probleme haben wird, sich in die Mannschaft zu integrieren. Er hat bereits sehr viele Jahre in Spanien gespielt. Er wird seine Aufgabe gut machen. Er ist groß, sehr schnell, körperlich stark und auch stark mit dem Ball.“

Angesprochen auf die Situation rund um Luis Suárez und der Sperre von vier Monaten meinte Piqué nur, dass man jetzt nur noch abwarten müsse. „Ich glaube, dass er (Suárez), wie jeder andere auch, der seine Arbeit nicht mehr ausüben kann, jetzt unglücklich ist. […] Jetzt kann er nur noch abwarten. Wenn er dann endlich spielen kann, wird er es mit viel Ansporn machen und zeigen wollen, dass er zu den besten Stürmern der Welt gehört.“

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