Isaac Cuenca freut sich auf das Spiel gegen den FC Barcelona

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Am Sonntagabend gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Isaac Cuenca, langjähriger Spieler des FC Barcelona und in der Saison 2011/2012 in die erste Mannschaft berufen, verdient zurzeit bei Deportivo de la Coruña seine Brötchen und freut sich sehr auf das Treffen mit seinen alten Kameraden. Gegenüber dem Internetdienst der Katalanen gab er anlässlich der nahenden Partie ein umfassendes Interview und legte dabei einige interessante Details über seine Leidenszeit offen.

Du stehst vor dem Spiel im Fokus der Aufmerksamkeit. Wie gehst du damit um?

„Das ist keine normale Woche für mich, jeder fragt mich, wie es sich anfühlt, gegen die alte Mannschaft anzutreten. Das ist ein Spiel mit dem gewissen Etwas. Ich freue mich darauf, auf meine alten Teamkameraden zu treffen, mit denen ich einst zusammen aufgetreten bin. Ich bin glücklich.“

Welche Atmosphäre herrscht im Riazor vor dem Spiel gegen Barcelona?

Ich würde sagen, dass alle Tickets ausverkauft sind. Barça hat hier sehr lange nicht gespielt, aber die Atmosphäre ist gut. Man sieht, dass einer der besten Klubs zu Gast sein wird.“

Deportivo hatte einen schlechten Start und befindet sich seit ein paar Wochen außerhalb der Relegations-Zone. In welchen Aspekten ist deine Mannschaft gewachsen?

„Man muss im Blick behalten, dass am Anfang sehr viele neue Spieler dazukamen. Wir mussten uns adaptieren, was Zeit in Anspruch nahm. Jetzt sind wir als Mannschaft immer besser eingespielt und organisiert.“

Wie ergeht es dir persönlich in A Coruña nach so vielen Monaten ohne Spielpraxis?

„Sehr gut, ich bin zufrieden. Ich habe die Möglichkeit, das wiederzufinden, was ich gesucht habe: Die Rückkehr zum Spiel. Physisch fühle ich mich sehr gut, mit jedem Mal erhöht sich mein Spielrhythmus – ich bin hier sehr glücklich.“

Trainer Víctor Fernández hat dich in dieser Saison auf verschiedenen Positionen im Angriff eingesetzt. Wo fühlst du dich am wohlsten?

„Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich als Flügelstürmer, mediapunta und als klassischer Stürmer gespielt. Hier sind die Angreifer sehr mobil, ich habe keinen allzu großen Unterschied jeweils festgestellt. Ungeachtet dessen fühle ich mich auf jeder Position im Angriff wohl. Je näher ich dem gegnerischen Tor bin, desto besser.“

Du bist erst 23 Jahre alt, wo auf der Karriereleiter befindest du dich nach der ganzen Sache, die du durchgemacht hast?

„Es ist so, als wäre ich wieder am Anfang. Die Verletzungen haben mich gestoppt, ich konnte aber zurückkommen. Mein Ziel bei Deportivo ist nun, die Karriere von neuem anzufangen und zu zeigen, dass ich in der Primera División spielen kann.“

Wie hast du die Veränderung deiner Situation in Barcelona erlebt?

„Als ich zur ersten Mannschaft kam, war das nicht weniger als die Erfüllung eines Traumes; ich habe mich bereits als kleines Kind danach gesehnt. Ich war damals sehr zufrieden und stolz. Aufgrund persönlicher Rückschläge, damit meine ich die Verletzungen, ging es mir später nicht mehr so gut. Das war schwierig. Ich habe gesehen, wie meine Träume davonliefen und konnte nichts machen.“

Dreimal musstest du Barça verlassen (in der Jugend, vor der Ankunft bei der Barça B und im Sommer 2014). Welches dieser Ereignisse war das schwierigste?

„Das letzte. Barcelona als junger Spieler zu verlassen ist nicht das Gleiche wie den Klub zu verlassen, wenn man es bereits in die erste Mannschaft geschafft hat, in der Champions League gespielt hat und nach allen Titeln greift…“

Was ist dir aus der Zeit in Barcelona am besten in Erinnerung geblieben?

„Die Empfindungen, die ich nach meinem ersten Tor für die erste Mannschaft hatte, keine Zweifel. Das war im Camp Nou, ich habe gegen Mallorca getroffen, nachdem ich den Torhüter ausgedribbelt habe.“

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