Javier Mascherano: „Gerard Piqué ist einer der besten Innenverteidiger der Welt“

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Vor dem heutigen Freundschaftsspiel Portugal gegen Argentinien (20:45 MEZ) meldete sich Barça-Star Javier Mascherano zu Wort und stärkte dabei seinem Barça-Teamkollegen Gerard Piqué den Rücken. Darüber hinaus sprach er über die Weltmeisterschaft in Brasilien, Tata Martino, seine bevorzugte Position auf dem Spielfeld, Luis Suárez und den beiden Superstars Leo Messi sowie Cristiano Ronaldo. Abschließend gab es noch ein Statement zu Luis Enrique.

Javier Mascherano über Gerard Piqué: 

„Leider werden die Spieler sehr oft nicht nur aufgrund der Ausübung ihres Berufes kritisiert. Sie werden auch aufgrund persönlicher Angelegenheiten verurteilt, aber man darf diese Dinge nicht in einen Topf werfen. Ich habe eine sehr gute Beziehung zu Gerard. Für mich ist er eine fantastische Person. Jeden Tag im Training gibt er alles, was in ihm steckt. Es ist alles in Ordnung – er ist einer der besten Innenverteidiger der Welt und für mich war es bisher immer eine Ehre, neben ihm zu spielen und von ihm zu lernen.“

Über die Weltmeisterschaft in Brasilien: „Die Weltmeisterschaft war sehr gut für Argentinien, weil wir neben einem fantastischen Fußball, den wir praktiziert haben, auch konkurrenzfähig waren. Genau das war es, was der argentinischen Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren gegen starke Gegner oder in der entscheidenden Phase eines Turniers fehlte. […] Trotzdem musste auch Mascherano zugeben, dass das verlorene Finale nicht spurlos an ihm vorbeiging: „Die Weltmeisterschaft hat mich sehr angeschlagen zurückgelassen. […] Wir sind gerade dabei, den erfolgreichen Weg fortzuführen. Wir haben den richtigen Weg eingeschlagen.“

Über Gerardo Martino, Nationaltrainer von Argentinien: „Die Spielidee hat sich seit seiner Ankunft etwas geändert. Wir wollen nun mit Flügelspielern und einer echten Sturmspitze agieren sowie höher anpressen. Eine ähnliche Idee, wie wir sie bereits seit Jahren bei Barcelona praktizieren. Wir müssen uns an das neue System aber noch adaptieren.“ […] Über die Zeit, als Tata Martino Barça-Trainer war: „Alles ging sehr schnell und war sehr merkwürdig. Keiner in der Mannschaft erwartete die Ankunft von Gerardo. Er kam nach der Hälfte der Sommerpause und die Kaderplanung war mehr oder weniger abgeschlossen. Es waren sehr sonderbare Umstände zum Arbeiten – er musste sich sehr schnell anpassen.“

Javier Mascherano über seine Position am Spielfeld: „Im Endeffekt entscheidet das der Trainer. Ich bin einer derjenigen, der daran glaubt, dass man sich dem Urteil des Trainers mehr oder weniger fügen sollte. Ich war immer schon ein Mannschaftsspieler. Diese Saison hatte ich die Gelegenheit, als defensiver Mittelfeldspieler zu agieren und es ist eine weitere Option, die ich dem Trainer bieten kann. Meine natürliche Position ist jene des Mittelfeldspielers.“

Über Rafa Benítez und die Gerüchte im vergangenen Sommer hinsichtlich eines Wechsels zu Napoli: „Mit Rafa spreche ich regelmäßig. Er ist ein Trainer, mit dem ich sehr gerne zusammengearbeitet habe und für den ich sehr viel Bewunderung besitze. Er meinte, ich solle es ihm übermitteln, sobald es irgendeine Möglichkeit für einen Wechsel gibt. Viel von dem, was ich bin, habe ich Rafa Benítez zu verdanken.“

Über Lionel Messi , Cristiano Ronaldo und den Ballon d’Or: „Ich favorisiere sie beide [Anm.: für den Ballon d’Or]. Leo empfindet diese Rivalität nicht als etwas Verpflichtendes oder Persönliches. Es ist ein natürlicher Wettstreit zwischen zwei Giganten des Fußballsportes. Für mich sind sie weit über alle anderen Spieler anzusiedeln.“

Javier Mascherano über Luis Suárez: „Der Trainer weiß, wie er ihn einzusetzen hat. Es ist wichtig, dass Luis bei uns ist und die Automatismen mehr und mehr verinnerlicht. Er wird uns noch stärker machen.“

Abschließend sprach der Argentinier noch über Barça-Trainer Luis Enrique: „Das Vertrauen in Luis Enrique ist größtmöglich. Eine Saison ist sehr lang und man muss auch komplizierte Momente überstehen. Wir hatten kürzlich zwei sehr schmerzhafte Niederlagen zu verkraften, müssen uns nun aber wieder aufrichten. Wir wissen, dass wir dazu fähig sind, und richten den Blick nun weiter nach vorne.“

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