Jonathan dos Santos im Interview vor der Rückkehr ins Camp Nou

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Nachdem er 12 Jahre beim FC Barcelona verbrachte, wechselte der jetzt 24-jährige Jonathan dos Santos im vergangenen August zum Villarreal FC, mit dem er am morgigen Sonntag versuchen wird, drei Punkte aus dem Camp Nou mitzunehmen. Vor dem Spiel sprach Jonathan in einem Interview mit fcbarcelona.com über seinen neuen Klub und die Rückkehr ins Camp Nou. 

Wie hast du dich in Villarreal eingelebt?

„Ich bin hier jetzt schon seit sechs Monaten und habe mich zu 100 Prozent hier eingewöhnt. Hier mit meinem Bruder sein zu können, macht es für mich einfacher und ich bin auch glücklich, wie die Mannschaft spielt und dass wir derzeit einen guten Lauf haben.“

Macht es also einen großen Unterschied, mit deinem Bruder Giovani zu sein?

„Ja, das ist eben die Wahrheit, dass es viel einfacher für mich ist. Wenn ich zu einem anderen Klub gewechselt wäre, bin ich mir sicher, dass es für mich noch schwieriger gewesen wäre. Giovani war für mich sehr wichtig.“

War es schwierig, nach 12 Jahren den FC Barcelona zu verlassen?

„Natürlich. Ich war mein ganzes Leben dort und habe immer noch meine Freunde und Familie in Barcelona. Ich war etwas bedrückt für die ersten paar Monate, Villarreal ist auch eine kleine Stadt, aber ich habe mich daran gewöhnt. Ich vermisse Barcelona, meine Freunde und Familie, aber ich bin auch glücklich darüber, wie ich hier behandelt werde. Es war wichtig für mich, zu Villarreal zu gehen und zu spielen, und das mache ich jetzt auch.“

Du hast die Saison auf der Bank begonnen, aber jetzt bist du ein Schlüsselspieler im Team. Wie siehst du das?

„Ich fand es anfangs hart, weil ich von einer Verletzung zurückkam, aber ich trainierte sehr hart und nahm meine Chancen wahr. Ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit war und dass ich alles Schritt für Schritt angehen musste. Der Trainer hat Vertrauen in mich und das lässt mich glauben, dass ich wichtig für die Mannschaft bin. Ich werde weiterhin hart arbeiten, mich verbessern und zeigen, was ich kann.“

Villarreal ist jetzt seit 18 Spielen ungeschlagen, was sind die größten Stärken der Mannschaft?

„Wir spielen mit sehr viel Intensität und sind hungrig auf die Erfolge. Wir haben auch einen Trainer, der uns sehr fordert und der immer da ist, wenn man ihn braucht. Deshalb sind wir auch seit 18 Spielen ungeschlagen. Ich bin sehr glücklich, ein Teil dieser Familie sein zu können.“

Was muss Villarreal tun, um im Camp Nou zu gewinnen?

„Ich glaube, dass es ein sehr hartes Spiel sein wird, wie auch jedes andere Spiel im Camp Nou. Wir wissen, dass Barça sehr stark zu Hause ist. Wir haben aber auch einen guten Lauf und sind davon überzeugt, dass wir drei Punkte mitnehmen können und werden das Spiel auch dementsprechend angehen. Barça kann ein Spiel in jedem Augenblick entscheiden, deshalb müssen wir vorsichtig sein. Wir wollen im Camp Nou gewinnen!“

Villarreal spielt auch im Pokal-Halbfinale gegen Barça. Wie könnte das Duell verlaufen?

„Wir werden drei sehr intensive Spiele gegen Barça haben, mit zwei attraktiven Halbfinal-Spielen. Das ist das erste Halbfinale in unserer Geschichte und wir sind sehr glücklich darüber. Wir wissen, dass Barça die beste Mannschaft der Welt ist, aber wir werden trotzdem unser Spiel machen und hoffen, dass wir ins Finale kommen, auch wenn es sehr schwierig sein wird.“

Was bedeutet es für dich persönlich, ins Camp Nou zurückzukehren?

„Es ist ein ganz spezielles Spiel für mich – wieder ins Camp Nou zurückzukommen und das als Besucher, nachdem ich 12 Jahre lang dort gespielt habe, und dann noch gegen die ehemaligen Mitspieler zu spielen. Hoffentlich wird es ein gutes und spezielles Spiel.“

Hast du immer noch Kontakt mit den Spielern von Barça?

„Ja, mit Rafinha, Dani Alves und einigen anderen – alle, mit denen ich die meiste Zeit verbracht habe.“

Was denkst du über das Barça in dieser Saison? Verfolgst du die Spiele von Barça?

„Ja, ich glaube, ich habe fast alle von ihnen gesehen. Das ist eine Mannschaft, die mit der Zeit immer mehr Selbstvertrauen getankt hat und sich immer weiter verbessert. Ich glaube, dass sie jetzt wahrscheinlich ihren besten Fußball spielen. Es ist unglücklich für uns, dass wir auf sie in dieser Phase treffen. Sie sehen sehr gut aus.“

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