Kein Sommer-Wechsel? Haaland-Berater Raiola will „keinen Krieg“ mit dem BVB

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Borussia Dortmunds Angreifer Erling Haaland ist begehrt – auch beim FC Barcelona hat dessen Berater Mino Raiola schon vorgesprochen. Nun äußerte sich Raiola zur Zukunft des Norwegers und erklärte, der BVB sei „sehr klar in seinen Ansichten“.

Anfang April reisten Mino Raiola, Erling Haalands Agent, und dessen Vater Alf-Inge bereits nach Spanien, um erste Sondierungsgespräche mit dem FC Barcelona und Real Madrid zu führen. Schon nach dem Kurz-Trip nach Spanien sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc gegenüber Sport1: „Es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, wenn die beiden Herren ein bisschen Sonne am Mittelmeer tanken wollen. Wir haben uns gestern ausgetauscht. Unser Standpunkt ist sehr klar. Ich bin in dieser Angelegenheit sehr, sehr entspannt, weil ich weiß, was wir wollen.“

Das Meeting mit Barça und Real war mit dem BVB sogar abgesprochen, Zorc wusste über Raiolas Absichten Bescheid, wie er selbst erklärte. Mehr noch: Das ändere an den Planungen der Borussia gar nichts, die weiter fest mit einem Verbleib des norwegischen Angreifers mindestens bis Sommer 2022 plant. Das bekräftige Zorc zuletzt auch bei einem Auftritt in der ARD-Sportschau. 

Zorc sprach mit Raiola über Haaland-Situation

„Ich halte mich gerne daran, wie die vertragliche Grundlage aussieht und wie die direkten Gespräche geführt worden sind in der letzten Woche. Wir haben die ganz klare Planung, mit Erling in die neue Saison zu gehen“, so Zorc deutlich.

2022 hat Haaland Berichten zufolge eine Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Millionen Euro – dann wird er schwer zu halten sein. Doch in diesem Sommer denkt der BVB nicht dran, ihn zu verkaufen. Auch beim Verpassen der Champions League. Das passt Berater Raiola nicht unbedingt – doch er wird sich der Weisung des BVB wohl fügen.

Raiola: „BVB war in den Ansichten sehr klar“

„Michael Zorc hat uns gegenüber klargemacht, dass der BVB Erling in diesem Sommer nicht verkaufen will“, erklärte Raiola nun im Gespräch mit Sport1. „Diese Meinung respektiere ich, was aber nicht automatisch heißt, dass ich auch der gleichen Auffassung bin. Der BVB war sehr klar in seinen Ansichten. Das ist für uns okay.“

Der Agent will das gute Verhältnis mit den BVB-Bossen nicht gefährden, wie er selbst sagt: „Es gibt keinen Krieg zwischen uns und dem BVB – absolut nicht“, so Raiola: „Die Beziehung zu Zorc, Aki (Hans-Joachim Watzke, Anm. d. Red.) und Kehl ist nach wie vor gut.“

Es sieht also aktuell nicht danach aus, als würden Haaland und Raiola einen Abgang schon in diesem Sommer erzwingen. Das muss gar nicht schlecht für den stark interessierten FC Barcelona sein, der aktuell sowieso enorme finanzielle Probleme hat und sich Haaland aufgrund der Schulden in Höhe von über eine Milliarde Euro in diesem Sommer kaum leisten kann.

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Alex Truica
Freier Sportjournalist, Podcaster und Chefredakteur Barçawelt
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