La-Liga-Boss Tebas: „Bin überzeugt, dass Liga-Saison zu Ende gespielt werden kann“

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La-Liga-Boss Javier Tebas zeigte sich in einem Interview zuversichtlich, dass die Liga trotz Coronavirus-Pandemie zu Ende gespielt werden kann – auch wenn es massive terminliche Schwierigkeiten und finanzielle Rückschläge geben wird. Doch alles steht und fällt mit einer Verschiebung der Europameisterschaft.

Liga-Chef Javier Tebas sprach bei Cadena Cope in der Sendung Tiempo de Juego über die Folgen des Coronavirus und die verschobenen Ligen: „Die Gesundheit steht an erster Stelle, natürlich, aber es ist sehr wichtig, das wirtschaftliche Gefüge der Regierungen aufrecht zu erhalten. Wir arbeiten an diesem anderen Virus, um zu sehen, was mit unseren Verträgen auf der ganzen Welt geschieht. Wir haben 100 verschiedene Verpflichtungen mit 100 Betreibern auf der ganzen Welt. Und wenn sie nichts ausstrahlen, wird nichts bezahlt.“

Tebas nannte den finanziellen Ausfall einen „anderen Virus“, den es zu bekämpfen gilt. Gut 680 Millionen Euro Verlust drohen der spanischen Liga und ihren Klubs. Tebas erklärte weiter, dass natürlich besonders die kleinen Vereine derzeit massive Umsatzeinbußen hinnehmen müssen – doch nicht nur diese. „Auch die großen Vereine in Europa haben es schwer, nicht nur die kleinen“, so Tebas, „sie spielen in Europa und nehmen auch viel ein.“

 

 

Durch die verschobenen Spiele in Champions und Europa League gehen auch den international vertretenen Vereinen einiges an Einnahmen durch die Lappen, das beeinträchtigt die Planungen und die Etats der Teams – der kleinen wie der großen. „Wenn die Saison nicht zu Ende gespielt wird, müssen alle Budgets der Mannschaften überarbeitet werden, weil die Einnahmen viel geringer sind. Aber ich bin überzeugt, dass sie [die Liga-Saison] zu Ende gespielt werden kann“, so Tebas.

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Der La-Liga-Boss erklärte weiter, dass er in Kontakt mit den Verantwortlichen der Bundesliga und der Serie A stehen würde, was mögliche Planungen anbelangt – doch alles steht und fällt mit einer Verschiebung der Europameisterschaft. 

„Wir arbeiten daran, ob wir einige Zeitpläne ausgleichen können, um den wirtschaftlichen Schlag, der uns bevorsteht, abzumildern. Wir müssen sehen, was am Dienstag mit der Europameisterschaft passiert, dann können wir etwas entscheiden“ so Tebas: „Wir müssen sehen, wie wir die Meisterschaft beenden, wenn es keine EM gibt – denn falls das nicht der Fall ist, werden wir ernsthafte Probleme bekommen.“

Die UEFA berät am Dienstag in einer Telefonkonferenz über die Verschiebung der Europameisterschaft. Erst dann hätten die jeweiligen Länder und Verbände den nötigen Spielraum, um die Ligen zu Ende spielen zu können.

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